Der SK Puntigamer Sturm Graz hat Michael Parensen als neuen Geschäftsführer Sport vorgestellt.

Der 38-Jährige bringt langjährige Erfahrung aus der deutschen Bundesliga mit und übersiedelt nun in die Steiermark.

Michael Parensen war über zehn Jahre als Spieler bei Union Berlin aktiv und sammelte zuletzt als technischer Direktor beim deutschen Bundesligisten wertvolle Erfahrungen. Nun setzt er seine Karriere in Graz fort und möchte den Verein weiterhin auf Erfolgskurs halten.

Christian Jauk (SK Sturm Graz Präsident): „Michael war schon lange in unserem ,Schattenkader‘ und von Beginn an im Kreis der möglichen Kandidaten. In den finalen Runden hat er uns mit den Eigenschaften überzeugt, dass er ein sehr bodenständiger Mensch ist, mit viel Einsatz an die Sache herangeht, mit seinem Charakter besticht, aber trotzdem weiß, wie hart das Fußballgeschäft ist und wie hart man dahingehend arbeiten muss. Daher sind wir uns sicher, dass wir heute die Person präsentiert haben, mit der wir in Zukunft weiterhin erfolgreich agieren werden!“, betonte.

Auch Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich äußerte sich positiv: „Die letzten Wochen waren natürlich eine Herausforderung, da ich auch als Schnittstelle zur sportlichen Abteilung fungieren durfte. Ich freue mich, dass Michael jetzt bei uns in Graz ist und blicke gespannt in die Zukunft und auf eine tolle Zusammenarbeit!“

Der neue Geschäftsführer Sport Michael Parensen zeigt sich motiviert: „Die ersten Eindrücke sind absolut positiv, ich wurde in Graz sehr herzlich empfangen und aufgenommen. Ich war 16 Jahre bei Union Berlin – zwölf als Spieler, vier als Funktionär – und bin jetzt froh, hier beim SK Sturm ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich werde versuchen, die erfolgreiche Arbeit meines Vorgängers Andreas Schicker weiterzuführen. Es wird sicher eine große Herausforderung, aber dennoch bin ich mir sicher, mit meiner Art und Weise – die sicherlich etwas anders sein wird als die von Andreas – hier überzeugen zu können. Ich identifiziere mich komplett mit der Spielphilosophie des Vereins, mit der ich mich schon seit Jahren auseinandersetze. Ich will diese weiterführen und natürlich auch weiterentwickeln. Das ist mein Ziel und davon bin ich fest überzeugt – ich nehme diese Herausforderung mit großer Freude an.“

Trotz herausfordernder gesamtwirtschaftlicher Bedingungen mit hoher Inflation und wirtschaftlicher Anspannung geht die finanzielle Erfolgsserie des First Vienna FC 1894 weiter.

Der Traditionsverein aus Wien konnte das vergangene Geschäftsjahr erneut mit einer Steigerung des Umsatzes und einem positiven Jahresergebnis abschließen und beweist, dass finanzieller Erfolg im österreichischen Fußball möglich ist – und das auf einem soliden, nachhaltigen Fundament.

Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorsaison um 19 Prozent auf rund 5,5 Millionen Euro (2022/23: 4,6 Millionen Euro), und das Geschäftsjahr konnte erneut mit einem Gewinn von 8,5 Tausend Euro abgeschlossen werden. Die Eigenkapitalquote liegt bei soliden 19,04 Prozent und unterstreicht die langfristig orientierte Finanzstrategie und -stärke der Vienna.

Österreichs ältester Fußballverein verzeichnet damit bereits im dritten Jahr seit dem Wiederaufstieg in den Profibetrieb eine Umsatzsteigerung, die für eine stabile und nachhaltige Entwicklung des Vereins steht.

Kurt Svoboda (Präsident des First Vienna FC 1894): „Diese Zahlen bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es ist uns gelungen, nachhaltig zu wachsen und gleichzeitig unsere wirtschaftliche Stabilität weiter auszubauen. Das ist das Fundament, auf dem wir auch sportlich weiter aufbauen können, wollen und auch werden.“

Eine wesentliche Rolle für das Umsatzwachstum spielte die Erweiterung der VIP-Angebote durch das neu geschaffene, doppelstöckige VIP-Zelt mit Terrasse powered by IMMOunited. Dieses bietet über 400 zusätzliche Hospitality-Plätze und stärkt damit die Vermarktungsbasis des Vereins erheblich. „Mit dem VIP-Zelt haben wir nicht nur unsere Angebote attraktiver gestaltet, sondern auch ein zusätzliches Erlebnis für unsere Partner und Sponsoren geschaffen. Die positive Resonanz zeigt uns, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben. Nachhaltige Erweiterungen und stetige Verbesserungen sollen unseren Partnern hinkünftig weiter ein familiäres und auch einzigartiges Erlebnis bieten.“, erläutert Präsident Kurt Svoboda.

Zentrale Partner des Fußballvereins aus Wien Döbling sind dabei Hauptsponsor UNIQA und Co-Hauptsponsor IMMOunited sowie die langjährigen Premium-Partner Wien Holding und Flyeralarm, die den Verein auch in dieser Saison maßgeblich unterstützen. Darüber hinaus konnten die neuen Premium-Partner Miksch Gartengestaltung und ImmoScout24 gewonnen werden, die sich zukünftig aktiv für den Verein engagieren.

Die kontinuierliche Pflege und Erweiterung des Sponsorings tragen maßgeblich zur positiven finanziellen Entwicklung bei. Mit einem leicht steigenden starken Werbewert und den beiden Mannschaften – Herren in der ADMIRAL 2. Liga und Frauen in der ADMIRAL Frauen Bundesliga – positioniert sich der First Vienna FC 1894 als attraktiver Partner für Unternehmen. Präsident Svoboda: „Unsere Sponsorenpartnerschaften sind eine wesentliche Säule unseres Erfolgs. Das gemeinsame Wachstum und die gegenseitige Unterstützung sind für uns ein großer Gewinn.“

Das aktuell jüngste Geschäftsführungs-Duo im österreichischen Profifußball kommt aus Floridsdorf.

Der Floridsdorfer AC (FAC) aus Wien verlängerte die Verträge der beiden Geschäftsführer Lukas Fischer (Sport) und Stefan Krainz (Wirtschaft) vorzeitig bis Sommer 2027.

Walter Brand (FAC-Präsident): „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir die Verträge mit Lukas und Stefan vorzeitig verlängern konnten. Die Beiden haben einen wesentlichen Beitrag für die Konstanz unseres FAC in den letzten Jahren geleistet. Mit ihrem Know-how wollen wir die Kontinuität im Verein auch weiterhin garantieren und den von uns eingeschlagenen Weg der stetigen Professionalisierung vorantreiben. Doch mit dieser Entscheidung wollten wir auch ein Zeichen des Vertrauens setzen, welches wir in die Beiden haben. Wir sind überzeugt davon, dass sich diese Entwicklung unter Lukas und Stefan in den kommenden Jahren fortsetzt und damit das Fundament für den wirtschaftlichen, sowie sportlichen Erfolg bildet.“

Lukas Fischer: „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das die Vereinsführung uns entgegenbringt und freue mich, gemeinsam mit Stefan unseren Vertrag bis 2027 verlängern zu können. Es ist eine Bestätigung des Weges, den wir 2018 auf sportlicher Ebene eingeschlagen haben und in den letzten zweieinhalb Jahren als Geschäftsführer-Duo in allen Bereichen umgesetzt haben. Gemeinsam mit Stefan freue ich mich darauf, die kommenden Jahre im Sinne meines Heimatvereins zu gestalten und unsere Arbeit bestmöglich fortzusetzen. Wir wissen, dass es noch viele Aufgaben zu bewältigen gibt, aber mit der Unterstützung der gesamten FAC-Familie blicken wir positiv in die Zukunft.“

Stefan Krainz: „Lukas und ich haben im Sommer 2022 das Vertrauen des Vorstandes erhalten und in sehr jungen Jahren die Geschäftsführung der FAC Wien GmbH übernehmen dürfen. Für diese Chance werde ich dem Verein immer dankbar sein. Die nun erfolgte, gegenseitige Bindung bis 2027 ist eine tolle Bestätigung unserer geleisteten Arbeit und vor allem unseres eingeschlagenen Weges, welcher langsam Früchte zu tragen beginnt. Diesen Weg werden wir nun nach bestem Wissen und Gewissen fortsetzen, um den FAC auch in den kommenden Jahren bestmöglich und gesamtheitlich weiterzuentwickeln. Jeder der Lukas und mich kennt, weiß, wie viel uns der FAC bedeutet und wie wohl wir uns in der blau-weißen Familie fühlen. Umso schöner ist es, dass wir nun weiterhin Seite an Seite mit allen Mitarbeitern, Funktionären und Ehrenamtlichen die Zukunft des Vereins mitgestalten dürfen.“

Der Tag des Sports am 21.09.2024 ist das ultimative Sport-Event und findet 2024 im Herzen von Wien statt. Denn dieses Jahr verwandelt sich erstmals seit 2015 wieder der Wiener Heldenplatz in eine riesige Sportarena.

Der Tag des Sports ist für alle Altersgruppen – von Jung bis Alt – eine riesige „sportliche“ Spielwiese, auf der ihr hautnah dabei sein und gemeinsam Österreichs sportliche Held:innen feiern könnt – und ihr könnt auch selbst aktiv werden.

Euch erwarten Sport, Spaß und jede Menge Stars

Über 400 österreichische Top-Athlet:innen – darunter zahlreiche Medaillengewinner:innen von Olympischen und Paralympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften – präsentierten ihre Sportarten und stehen auch für persönliche Gespräche zur Verfügung

Auf der Hauptbühne und in der „Hall of Fame“ könnt ihr miterleben, wie das Bundesheer, die Polizei und der Zoll ihre Spitzensportler:innen mit besonderen Auszeichnungen würdigen und bei den Autogrammstunden haben Sportfans die Chance begehrte Autogramme ihrer Sportstars zu ergattern. Zu festgelegten Zeiten geben auch das Österreichische Olympische Comité (ÖOC), Ski Austria und der ÖFB (Österreichischer Fußball-Bund) Autogrammstunden – und auch die österreichischen Fußballvereine der ADMIRAL Bundesliga SK Rapid und FK Austria Wien sind am Tag des Sports mit dabei.

Ab 12:45 Uhr gibt es auf der Hauptbühne einen 15-minütigen Talk des ÖPC (Österreichisches Paralympisches Committee) mit ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und den Paralympics-Teilnehmern Nico Langmann und Andreas Ernhofer.

Und um 13:30 Uhr starten die Autogrammstunden mit den Paralympischen Athlet:innen. Unter anderem mit dabei sind die Para-Schwimmer:innen Andreas Ernhofer, Janina Falk und Andreas Onea, Rollstuhltennis-Spieler Nico Langmann, Para-Badminton-Ass Henriett Koósz, Para-Leichtathlet Thomas Geierspichler und die Para-Ski-Abräumerinnen Veronika & Elisabeth Aigner.

Mitmachen und gewinnen

Wenn ihr nicht nur zuschauen, sondern auch selbst ins Schwitzen kommen wollt, schnappt euch am Tag des Sports eure Stempelkarte, probiert fünf verschiedene Sportarten aus und sichert euch die Chance auf unglaubliche Gewinne – mit Preisen im Wert von knapp 25.000 Euro – von VIP-Tickets für Sportevents bis hin zu einem Meet & Greet mit Sportlegende Felix Neureuther.

Und auch neue Sporttechnologien – wie z.B. das Bosch eBike ABS – könnt ihr am Wiener Heldenplatz testen, die neuesten Trends im Sport kennenlernen und euch den einen oder anderen Adrenalinkick holen.

Der Tag des Sports ist nicht nur ein Event für Sportbegeisterte, sondern bietet auch zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten und ist eine großartige Gelegenheit, in die Welt des Sports einzutauchen.

Mehr Informationen und alle Programmdetails findet ihr auf der Tag des Sports – Website.

Die Sportstars vor Ort am Tag des Sports

Thomas Steu, Rodeln
Lukas Mähr, Segeln
Nico Langmann, Rollstuhltennis
Alexander Horst, Beachvolleyball
Dominic Thiem, Tennis
Elisabeth Straka, Bogenschiessen
Alessandro Hämmerle, Snowboard
Wolfgang Kindl, Rodeln
Julia Mayer, Leichtathletik
Joel Schwärzler, Tennis
Eva Pinkelnig, Skispringen
Jan Hercog, Schwimmen
Benny Wizani, Turnen
Andreas Prommegger, Snowboard
Lara Vadlau, Segeln
Andreas Onea, Para-Schwimmen
Victoria Hudson, Leichtathletik
Veronika Aigner, Para-Ski-Alpin
Michaela Polleres, Judo
Andreas Ernhofer, Para-Schwimmen
Alexander Schmirl, Sportschiessen
Tobias Wagner, Handball
Sarah Dreier, Skibergsteigen
Johannes Lamparter, Nordische Kombination
Mika Vermeulen, Langlaufen
Jessica Pilz, Sportklettern
Johannes Aigner, Para-Ski-Alpin
Vasiliki Alexandri, Schwimmen
Michael Hayböck, Skispringen
Benjamin Karl, Snowboard
Magdalena Lobnig, Rudern
Charlize Mörz, Turnen
Julia Hauser, Radfahren
Valentin Bontus, Kitesurfen
Thomas Frühwirth, Para-Cycling
Tim Wafler, Radfahren
Felix Oschmautz, Kanu
Sabine Payer, Snowboard
Natalija Eder, Para-Leichtathletik

Die Verbände und Organisationen vor Ort

Österreichischer Karatebund
Österreichischer Leichtathletik-Verband
Austrian Motorsport Federation
Turnsport Austria
Österreichischer Tennisverband
Österreichischer Hockeyverband
Österreichischer Rugby Verband
Österreichisches Paralympisches Committee
Österreichischer Lacrosseverband
Österreichischer Squash Rackets Verband
Racketlon Federation Austria
Österreichischer Volleyball Verband
Österreichischer Turniersport (Casting)-Verband
Österreichischer Kanuverband
Österreichischer Eiskunstlaufverband
Österreichischer Pferdesportverband
Österreichischer Skiverband
Österreichische Billardunion
Österreichischer Schwimmverband
Kletterverband Österreich
Österreichischer Triathlonverband
Österreichisches Olympisches Comité
Österreichischer Aero – Club
Österreichischer Betriebssportverband
Österreichischer Cheerleading & Cheer Performance Verband
Österreichischer Schützenbund
Österreichischer Behindertensport Verband
Allgemeiner Sportverband Österreichs
Special Olympics Österreich
Österreichischer Rodelverband
Österreichischer Badminton Verband
Österreichischer Frisbee-Sport Verband
Österreichischer Boxverband
Österreichischer Handballbund
Österreichischer Bob- und Skeletonverband
Jiu-Jitsu Verband Österreich
Tauchsportverband Österreichs
Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur
Austrian Baseball Federation
Österreichischer Bundesfachverband für Kick- und Thaiboxen
Österreichischer Judoverband
Österreichischer Fussball-Bund
Österreichischer Basketball-Verband
Österreichischer Curling Verband
Österreichischer Fachverband für Orientierungslauf
Österreichischer Wasserski und Wakeboard Verband
Österreichischer Bogensportverband
Österreichischer Faustball-Bund
Österreichischer Schachbund
Österreichischer Rollsport und Inline-Skate Verband
Österreichischer Eishockeyverband
Österreichischer Floorball Verband
American Football Bund Österreich
Österreichischer Verband für Modernen Fünfkampf
Österreichischer Tischtennis-Verband
Österreichischer Segel-Verband
Österreichischer Taekwondo Verband
Österreichischer Ruderverband
Österreichischer Golfverband
Österreichischer Bahnengolfverband
Österreichischer Ringsportverband
Österreichischer Skibobverband
Österreichische Bundes-Sportorganisation
Österreichischer Radsport-Verband
SPORTUNION Österreich
Österreichischer Tanzsport-Verband
Österreichischer Sportkegel- und Bowlingverband
Bund Österreichischer Eis- und Stocksportler
Österreichischer Fechtverband

Die Tag des Sports Partner

Krone
Raiffeisen
Erima
Elk
Hervis
Palfinger
SanLucar
Bundesheer
ÖSV
ÖOC
ÖFB
Green Event
Polizeisport
Zollsport
Blacksheep
11TEAMSPORTS
Bosch
ERSTE-OPEN


09.09.2024
Das Paralympic Team Austria wurde nach den Paralympischen Spielen in Paris 2024 feierlich am Flughafen Wien-Schwechat empfangen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen lobte die Athlet:innen als Vorbilder und würdigte ihre beeindruckenden Leistungen. Besonders hervorgehoben wurde Thomas Frühwirth, der trotz einer Corona-Erkrankung zwei Silbermedaillen im Para-Cycling gewann. Insgesamt erzielte das österreichische Team vier Medaillen (3x Silber, 1x Bronze) und 14 Diplomplätze. Auch Vizekanzler Werner Kogler und Innenminister Gerhard Karner würdigten die Erfolge und die sichere Durchführung der Spiele. Die Athlet:innen blicken nun auf die nächsten Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

08.09.2024
Das Paralympic Team Austria erzielte bei den Paralympischen Spielen 2024 in Paris vier Medaillen. Thomas Frühwirth gewann zwei Silbermedaillen im Para-Cycling, Florian Brungraber holte Silber im Para-Triathlon, und Natalija Eder sicherte sich Bronze im Speerwurf. Diese herausragenden Leistungen unterstreichen den Erfolg des österreichischen Teams und ihre Entschlossenheit auf der internationalen Bühne.

05.09.2024
Para-Cycler Thomas Frühwirth gewann bei den Paralympischen Spielen in Paris zweimal Silber, im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen. Der einzige, der ihn schlagen konnte, war der Niederländer Jetze Plat. Frühwirth zeigte sich begeistert: „Vor wenigen Tagen war der Start fraglich, jetzt ist es zweimal Silber. Ohne Worte, einfach geiles Racing.“ Trotz schwieriger Bedingungen wie Regen und nassen Straßen hielt Frühwirth durch und lobte seinen Konkurrenten: „Er ist einfach eine Maschine.“ Über seine Zukunft sagt er lachend: „Ich kann sonst nichts außer Racing!“

04.09.2024
Para-Cycler Thomas Frühwirth gewann am Mittwoch bei den Paralympischen Spielen in Paris 2024 die Silbermedaille im Einzelzeitfahren. Der 43-jährige Steirer kämpfte trotz gesundheitlicher Probleme bis zuletzt um den Sieg: „Ich hatte Durchfall, konnte nicht schlafen… Es war bis zuletzt unklar“, sagte Frühwirth, der sich vor dem Wettkampf isoliert hatte, um sich zu erholen. Am Ende fehlten ihm nur 2,7 Sekunden auf Gold.

Obwohl der zweite Platz schmerzt, zeigte sich Frühwirth glücklich: „Zwei Sekunden Rückstand tun ein bisschen weh, aber… ich bin mittlerweile eine ‚alte Sau‘ und kann mit den Jungs immer noch mithalten.“ Für ihn zählt vor allem der Kampf: „Jeder weiß, dass mir Medaillen nicht viel bedeuten… Ich war in der Vorbereitung All-In, ich kann nicht mehr geben.“

Franz-Josef Lässer erreichte im Einzelzeitfahren der Klasse C5 den fünften Platz und sagte: „Es wäre keine Sekunde schneller gegangen. Das war eine Top-Performance, auf diesen fünften Platz bin ich wahnsinnig stolz.“

Wolfgang Steinbichler belegte bei seiner Paralympics-Premiere den sechsten Platz in der Kategorie T1/T2 und zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Darauf kann ich stolz sein, das Niveau war insgesamt sehr hoch.“

31.08.2024
Andreas Ernhofer erholt sich derzeit von einem viralen Infekt, muss jedoch seinen geplanten Start über 150 m Lagen am Sonntag absagen. „Andreas ist auf dem Weg der Besserung, aber ein Wettkampf am Samstag ist ausgeschlossen, daher macht ein Einsatz am Sonntag keinen Sinn“, erklärt sein Trainer und Cousin Stefan Ernhofer. Der Niederösterreicher erhält somit zwei zusätzliche Tage zur Regeneration und plant, ab Dienstag bei den 200 m Freistil sowie am Freitag über 50 m Rücken und am Samstag über 50 m Freistil an den Start zu gehen. „Es ist enttäuschend, dass Andreas seine beiden stärksten Disziplinen aufgrund der Erkrankung verpasst. Wir hoffen, dass er in Paris dennoch auf einem guten Niveau schwimmen kann“, so Stefan Ernhofer.

30.08.2024
Nico Langmann schreibt Tennisgeschichte. Der österreichische Rollstuhltennisspieler feierte seinen ersten Sieg bei den Paralympischen Spielen und sprach anschließend von dem größten Moment seiner Karriere. In einer von Regen, Spannung und emotionsgeladener Davis-Cup-Stimmung geprägten Atmosphäre sicherte er sich diesen historischen Triumph. Langmann reiht sich damit in die Riege österreichischer Tennisstars ein, die auf der großen Bühne von Roland Garros für unvergessliche Momente gesorgt haben. Sein Erfolg bringt neuen rot-weiß-roten Glanz in den internationalen Tennissport und markiert einen Meilenstein in seiner beeindruckenden Karriere.

29.08.2024 – Teil 2
Para-Triathlet Florian Brungraber tritt einen Tag früher im Kampf um seine zweite paralympische Medaille an. Das Organisationskomitee der Paralympischen Spiele PARIS 2024 gab am Donnerstag bekannt, dass sämtliche Medaillenentscheidungen im Para-Triathlon bereits am Sonntag ausgetragen werden. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war die Wettervorhersage.

29.08.2024 – Teil 1
Der erste Wettkampftag der XVII. Paralympischen Spiele in Paris 2024 beginnt mit einer unerfreulichen Nachricht: Para-Schwimmer Andreas Ernhofer kann aufgrund einer Erkrankung nicht am Finale über 50 m Brust am Donnerstagabend teilnehmen. Der Niederösterreicher wird im Paralympischen Dorf vom medizinischen Team des ÖPC betreut und hofft, bald wieder fit genug für die weiteren Wettkämpfe zu sein.

28.08.2024 – Teil 2
Die Paralympics 2024 in Paris starteten am Mittwoch mit der bisher größten Eröffnungsfeier auf dem Place de la Concorde und den Champs-Elysées. Rund 4.400 Athletaus 170 Nationen, darunter 23 aus Österreich, nahmen teil. Henriett Koosz und Pepo Puch führten das Paralympic Team Austria als Fahnenträger an. Koosz nannte die Teilnahme „eine Zusatz-Motivation der Extraklasse“, während Puch es als „fantastischen Auftakt“ bezeichnete. Am Donnerstag starten die Bewerbe für Österreich, unter anderem mit Janina Falk und Andreas Ernhofer.

28.08.2024 – Teil 1
Kurz vor der Eröffnung der Paralympischen Spiele 2024 in Paris gibt es einen Rückschlag für das Paralympic Team Austria: Para-Dressurreiterin Valentina Strobl kann nicht antreten, da ihr Pferd Bequia Simba nicht fit ist. Eine Nachnominierung ist laut Regularien nach dem „Final Delegation Meeting“ am 19. August nicht mehr möglich. Das österreichische Para-Dressur-Team besteht somit aus Pepo Puch, Julia Sciancalepore und Thomas Haller und bleibt weiterhin im Teambewerb vertreten. Das Paralympic Team Austria umfasst nun 23 Athlet:innen, davon 17 Männer und 6 Frauen, die in elf Sportarten antreten.

27.08.2024
Bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele 2024 in Paris werden Henriett Koosz und Pepo Puch die österreichische Fahne tragen. Die Eröffnungsfeier findet am 28. August auf dem Place de la Concorde und den Champs-Elysées statt. Koosz, die erste österreichische Para-Badmintonspielerin bei den Paralympics, und Puch, sechsmaliger Medaillengewinner, wurden vom Österreichischen Paralympischen Committee ausgewählt. Beide sind stolz auf diese Ehre. „Es macht mich sehr stolz, Österreich ein zweites Mal auf dieser Bühne vertreten zu dürfen,“ sagte Koosz.

26.08.2024
Nico Langmann und Josef Riegler trainieren in Vorbereitung auf die Paralympics 2024 in Paris auf dem legendären Court Philippe Chatrier in Roland Garros. Beide sind begeistert: „Es geht nicht besser, als hier aufschlagen zu dürfen.“ Ihr Trainer Kada Odo organisierte diese besondere Session, um den Start in die Spiele mit einem Highlight zu beginnen. Langmann fühlt sich wie Dominic Thiem und Riegler ist überwältigt: „Es ist ein geiles Gefühl, hier spielen zu dürfen.“ Beide blicken optimistisch auf die Wettkämpfe und freuen sich auf das, was kommt.

25.08.2024
Para-Schwimmer Andreas Ernhofer zeigt sich begeistert nach dem ersten Training in der beeindruckenden Arena La Defense, wo die Schwimmbewerbe der Paralympics 2024 in Paris stattfinden werden. „Ich habe in meiner Karriere schon viele Schwimmbäder gesehen, aber das hier ist einmalig. Eine absolute Gänsehaut-Atmosphäre!“ Die riesige Schwimmhalle, in der auch Fans sein werden, gibt ihm spürbar Energie: „Es war eines meiner besten Trainings dieser Saison.“ Ernhofer freut sich besonders auf die Wettkämpfe, vor allem, wenn seine Mutter und Verlobte im Publikum sitzen. Auch Teamkollegen Janina Falk und Andreas Onea sind beeindruckt. Onea schwärmt: „Das ist Gänsehaut, Adrenalin pur.“

Am Mittwoch, den 28. August, werden die XVII. Paralympischen Spiele in Paris mit einer spektakulären Eröffnungsfeier im Herzen der Stadt eröffnet. Österreichs Delegation wird dabei von einem besonderen Duo angeführt: Henriett Koosz und Pepo Puch tragen die rot-weiß-rote Fahne. Ab 20 Uhr werden 4.400 paralympische Athlet:innen aus 184 Nationen auf dem Place de la Concorde und den Champs-Élysées den Startschuss für elf Wettkampftage geben. Thomas Jolly, der die Show leitet, verspricht ein Spektakel, das die Zuschauer:innen weltweit mit dem einzigartigen Geist der Paralympischen Spiele vereinen wird.

Das Paralympic Team Austria ist in Paris mit 24 Athlet:innen vertreten. Wie bereits in Tokio und Peking gibt es auch dieses Mal die Möglichkeit, dass ein Mann und eine Frau als Fahnen-Duo fungieren. Die Wahl des Österreichischen Paralympischen Committees fiel auf die Para-Badmintonspielerin Henriett Koosz und den Para-Dressurreiter Pepo Puch. ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber informierte die beiden zu Beginn der Woche. „Ich habe mich sehr gefreut, auch wenn große Auftritte normalerweise nicht meine Sache sind“, sagt Koosz. Die 44-Jährige war bereits 2012 in London bei den Paralympics dabei, damals allerdings im Rollstuhltennis. Zwölf Jahre später ist sie die erste österreichische Para-Badmintonspielerin bei den Paralympischen Spielen. „Es macht mich sehr stolz, Österreich ein zweites Mal auf dieser Bühne vertreten zu dürfen.“

Puch, der mit sechs Paralympics-Medaillen (zwei Mal Gold, drei Mal Silber, einmal Bronze) der erfolgreichste Athlet im Paralympic Team Austria ist, betritt dennoch Neuland als Fahnenträger. „Als Petra mich angerufen hat, habe ich sofort zugesagt. Es ist eine riesengroße Ehre für mich, die österreichische Fahne gemeinsam mit Henriett zu tragen“, erklärt er. Auch ohne diese besondere Rolle hätte sich der 58-Jährige auf die Eröffnungsfeier gefreut. „Ich habe schon vor längerer Zeit entschieden, dass ich dabei sein will. Die Para-Dressur-Bewerbe finden außerhalb von Paris bei Schloss Versailles statt, wir sind dort untergebracht. Für die Eröffnungsfeier komme ich ins Paralympische Dorf, ich freue mich, dieses Flair zu erleben.“

ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und Generalsekretärin Petra Huber sind von der Wahl des Fahnen-Duos überzeugt. „Henriett hat mit ihrer Qualifikation Geschichte geschrieben, sie ist die erste Para-Badmintonspielerin bei den Paralympics. Zudem ist es außergewöhnlich, dass sie es in zwei verschiedenen Sportarten zu den Spielen geschafft hat. Pepo ist ein Aushängeschild, nicht nur für den Dressursport, sondern für den gesamten paralympischen Sport. Mit seinen Erfolgen hat er vielen anderen Sportler:innen den Weg geebnet. Es freut uns, dass beide mit Begeisterung die Fahne tragen werden.“

Wie schon bei den Olympischen Spielen ist auch diese Eröffnungsfeier etwas Besonderes, denn sie findet nicht in einem Stadion statt. „Diese Zeremonie im Herzen der Stadt ist ein starkes Symbol für unser Bestreben, die ersten Paralympischen Spiele in unserem Land zu nutzen, um das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft zu rücken“, erklärt Tony Estanguet, Präsident von Paris 2024.

Die Rollstuhltennisspieler Nico Langmann und Josef Riegler haben in Vorbereitung auf die Paralympischen Spiele in Paris 2024 eine ganz besondere Trainingseinheit erlebt. Für eine Stunde gehörte ihnen der legendäre Court Philippe Chatrier in Roland Garros ganz allein. Beide waren sich einig: „Es geht nicht besser, als hier aufschlagen zu dürfen.“ Das Gefühl, auf diesem berühmten Sandplatz zu trainieren, weckte bei den beiden Paralympics-Teilnehmern ein echtes Thiem-Feeling.

Direkt nach dem Einchecken im Paralympischen Dorf führte der erste Weg von Rollstuhltennis-Headcoach Kada Odo zum Sports Facility Management. „Wir wollten die Paralympics mit einem echten Highlight starten, deshalb habe ich für die Jungs eine Trainingssession auf dem Center Court gebucht“, erklärte der Trainer. Der Andrang auf die begehrten Slots am Court Philippe Chatrier war groß, aber der ÖTV-Nationaltrainer war erfolgreich, sehr zur Freude von Langmann und Riegler. Für Nico Langmann, der bereits an seinen dritten Paralympics teilnimmt, war es eine besonders emotionale Erfahrung: „Dass ich das in meiner Karriere erleben darf, ist sehr berührend.“ Obwohl er noch nie zuvor in Roland Garros gespielt hatte, war ihm die Anlage aus dem Fernsehen bestens bekannt. „Da fühlt man sich schon ein bisschen wie Dominic Thiem, wenn man hier hereinrollt“, sagte der Wiener strahlend.

Auch Josef Riegler war überwältigt von der Erfahrung. „Es ist ein geiles Gefühl, hier spielen zu dürfen, darauf habe ich ein ganzes Jahr lang hingearbeitet“, erklärte der Steirer, der sich mit seiner Qualifikation einen weiteren sportlichen Traum erfüllt hat. Doch er möchte mehr: „Jetzt haben wir eine Stunde in einem leeren Stadion trainiert, aber das Schönste wäre, hier vor Publikum spielen zu dürfen.“ Der Court Philippe Chatrier fasst 15.200 Zuschauer:innen, und die meisten Tennis-Tickets sind bereits verkauft. Nico Langmann hat für seine Familie Eintrittskarten für den Court Suzanne Lenglen und die kleineren Plätze organisiert, aber er hofft darauf, auch auf dem Center Court spielen zu dürfen: „Ich hoffe, dass wir noch etwas machen können, wenn ich wirklich am Center Court spiele.“

Die Auslosung findet am Dienstag um 11 Uhr statt, und am Mittwoch steht die Eröffnungsfeier auf dem Programm. Für Nico Langmann könnten es „die besten Paralympics werden, die ich je gespielt habe.“ Er fühlt sich gut vorbereitet und ist überzeugt, dass er mit seiner Erfahrung genau weiß, was funktionieren wird. Auch Josef Riegler reist mit einem „super Gefühl“ nach Paris und hofft, sein bestes Tennis zeigen zu können. „Vorhand und Rückhand sind perfekt, wenn ich bei Aufschlag und Return auch mein volles Potenzial ausschöpfe, bin ich guter Dinge.“ Beide Athleten genießen ihre Zeit in Paris und freuen sich auf die kommenden Wettkämpfe. „Paris ist eine unglaubliche Stadt, wir genießen es hier zu sein und die Paralympics spielen zu dürfen. Besser geht’s nicht!“

Para-Schwimmer Andreas Ernhofer war überwältigt nach dem ersten Training in der Arena La Defense, wo bei den Paralympischen Spielen in Paris 2024 die Schwimmbewerbe ausgetragen werden. „Eine absolute Gänsehaut-Atmosphäre!“ schwärmte er. Gemeinsam mit Janina Falk und Andreas Onea trainierte Ernhofer nach zwei Einheiten in der Trainingshalle erstmals in der beeindruckenden Wettkampfarena. Schon die Fahrt dorthin war für ihn ein Erlebnis, und die Sicherheitskontrollen ließen ihn sich wie einen Star fühlen.

Für Ernhofer war es Liebe auf den ersten Blick. „So eine riesige Schwimmhalle, in der auch Fans sein werden, habe ich noch nie erlebt. Die Energie fährt direkt in den Körper ein“, sagte er begeistert. Sein Training lief dementsprechend hervorragend. „Es war eines meiner besten Trainings dieser Saison, ich habe mich gut gefühlt und war so schnell wie schon lange nicht.“

Auch Falk war begeistert, das erste Mal in der Wettkampfhalle zu trainieren. „Hier macht das Training sehr viel Spaß. Ich freue mich schon, wenn die Bewerbe starten.“ Ähnlich beeindruckt war Onea. „Es war unglaublich beeindruckend, in diese Arena zu spazieren. Allein der Aufwärmbereich ist größer als alles, was wir in Österreich zur Verfügung haben. Dann geht man in die große Arena, sieht die Tribünen und stellt sich vor, wie das ist, wenn 17.000 Menschen dort sitzen“, erklärte er. „Das ist Gänsehaut, Adrenalin pur.“

Die Trainingseinheit in der Arena gibt den drei Athlet:innen gutes Gefühl für die kommenden Wettkämpfe, die am 29. August starten. Ernhofer freut sich besonders darauf, vor vollen Rängen anzutreten, vor allem wenn seine Mutter und seine Verlobte dabei sind. „Wenn die Halle dann voll mit Menschen ist, wird es für einen zusätzlichen Push sorgen.“

Dies sind die beeindruckenden Athlet:innen, die Österreich bei den Paralympischen Sommerspielen 2024 in Paris vertreten werden:

Radsport

Thomas Frühwirth

  • Landesverband: Steiermark
  • Behinderung: Querschnit L1

Alexander Gritsch

  • Landesverband: Tirol
  • Behinderung: Querschnittlähmung

Franz-Josef Lässer

  • Landesverband: Steiermark
  • Behinderung: Dysmelie, Fehlen der Phalangen linken Hand

Svetlana Moshkovich

  • Landesverband: Tirol
  • Behinderung: Inkomplette Querschnittlähmung

Wolfgang Steinbichler

Cornelia Wibmer

  • Landesverband: Salzburg
  • Behinderung: Querschnittlähmung

Reiten (Dressur)

Thomas Haller

Pepo Puch

  • Landesverband: Steiermark
  • Behinderung: Inkomplette Querschnittlähmung

Julia Sciancalepore

  • Landesverband: Kärnten
  • Behinderung: Cerebralparese mit Ataxie

Valentina Strobl

  • Landesverband: Tirol
  • Behinderung: Multiple Sklerose

Leichtathletik

Bil Marinkovic

Natalija Eder

  • Landesverband: Salzburg
  • Behinderung: Sehbehinderung

Georg Schober

Schwimmen

Andreas Ernhofer

Andreas Onea

Janina Falk

  • Landesverband: Kärnten
  • Behinderung: Mentalbehinderung / FASD

Rollstuhltennis

Josef Riegler

Nicolas Langmann

Badminton

Henriett Koosz

  • Landesverband: Tirol
  • Behinderung: Querschnittlähmung

Bogenschießen

Michael Meier

  • Landesverband: Burgenland
  • Behinderung: Paraplegie

Kanu

Markus Swoboda

Sportschießen

Josef Pacher

  • Landesverband: Tirol
  • Behinderung: Armamputation mit Plexusausriss links

Tischtennis

Krisztian Gardos

  • Landesverband: Tirol
  • Behinderung: Hüftarthrose

Triathlon

Florian Brungraber

  • Landesverband: Kärnten
  • Behinderung: Inkomplette Querschnittslähmung

Was sind die Paralympischen Spiele?

Die Paralympischen Spiele sind eine der weltweit größten und wichtigsten Sportveranstaltungen für Athlet:innen mit Behinderungen. Sie finden traditionell direkt nach den Olympischen Spielen statt und bieten eine Bühne für sportliche Höchstleistungen in einer Vielzahl von Disziplinen. Die Spiele 2024 in Paris versprechen, ein besonderes Ereignis zu werden, das Inklusion, Vielfalt und sportliche Exzellenz feiert.

Paris 2024: Ein historisches Ereignis

Paris wird im Sommer 2024 zum ersten Mal seit 100 Jahren wieder die Gastgeberstadt der Olympischen und Paralympischen Spiele sein. Die Stadt der Lichter wird ihre beeindruckenden Schauplätze und ihre reiche Kultur nutzen, um Athlet:innen aus aller Welt zu empfangen und die Werte der Paralympischen Bewegung zu feiern.

Wettkämpfe und Disziplinen

Bei den Paralympischen Spielen 2024 werden in zahlreichen Sportarten Medaillen vergeben, darunter:

  • 5er-Fußball
  • Badminton
  • Boccia
  • Bogenschießen
  • Goalball
  • Judo
  • Leichtathletik
  • Parakanu
  • Pararudern
  • Paratriathlon
  • Powerlifting
  • Radsport (Straße, Bahn)
  • Reiten
  • Rollstuhlbasketball
  • Rollstuhlfechten
  • Rollstuhlrugby
  • Rollstuhltennis
  • Schießen
  • Schwimmen
  • Sitzvolleyball
  • Taekwondo
  • Tischtennis

Die Athlet:innen werden in insgesamt 22 Sportarten antreten, wobei jede Disziplin auf die besonderen Fähigkeiten der Teilnehmer:innen zugeschnitten ist.

Spielstätten und Austragungsorte

Die Wettkämpfe werden an mehreren ikonischen Orten in und um Paris stattfinden, darunter:

  • Stade de France: Die Hauptarena für die Eröffnungs- und Abschlussfeier sowie die Leichtathletik-Events.
  • Parc des Princes: Austragungsort für Fußball- und Rugbyspiele.
  • Champs-Élysées: Einzigartige Strecke für Straßenrennen und Rollstuhlmarathons.
  • Paris Expo Porte de Versailles: Veranstaltungsort für verschiedene Indoor-Sportarten.

Inklusion und Barrierefreiheit

Paris 2024 setzt neue Maßstäbe in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion. Die Stadt arbeitet eng mit internationalen Experten zusammen, um sicherzustellen, dass alle Veranstaltungsorte und öffentlichen Bereiche vollständig zugänglich sind. Auch der öffentliche Nahverkehr wird umfassend angepasst, um allen Besucher:innen eine problemlose Anreise zu ermöglichen.

Tickets und Teilnahme

Die Ticketverkäufe für die Paralympischen Spiele 2024 in Paris sind bereits gestartet. Sichern Sie sich Ihre Tickets frühzeitig, um dieses historische Ereignis live mitzuerleben! Weitere Informationen zu den Preisen und verfügbaren Plätzen finden Sie auf der offiziellen Webseite der Spiele.