Die Bühne Baden in Niederösterreich hat ihre Spielzeit 2024/25 präsentiert. Das Saisonmotto ist diesmal ein sehr persönliches des künstlerischen Leiters Michael Lakner, da er am 13. September 2025 mit einem Festkonzert im Stadttheater seine Laufbahn als Kulturmanager beenden und sich in den Ruhestand begeben wird.

Statement vom künstlerischen Leiter Michael Lakner:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, Sie alle zu meiner letzten Pressekonferenz als Intendant der Bühne Baden begrüssen zu dürfen.
Das Saisonmotto ist diesmal ein sehr persönliches: UND JEDEM ENDE WOHNT EIN ANFANG INNE. Denn ich werde am 13. September 2025 mit einem groflen Festkonzert im Stadttheater meine Laufbahn als Kulturmanager beenden und mich in den Ruhestand begeben. Aber diesem Ende wohnt eben insofern ein Anfang inne, als ich mich
auch in der Pension fallweise freiberuflich als Regisseur, Moderator und Pianist betätigen werde – wenn auch nicht mehr als Hamster im Laufrad, sondern gezielt für Projekte, die mir ein Anliegen sind und mir Freude bereiten.
Acht brandneue Produktionen – darunter die Badener Erstaufführungen von SOUTH PACIFIC und CHESS sowie ein Ballettabend (die Badener Erstaufführung von Prokofievs ROMEO UND JULIA, der von unserer Ballettchefin Anna Vita ausgerichtet wird) stehen ins Haus. Daneben bereichern viele Konzerte mit Stars der klassischen Kulturszene und zahlreiche Kleinkunstveranstaltungen
in unserem wunderschönen Max-Reinhardt-Foyer einen üppigen Spielplan.
Das Angebot für unser junges Publikum und somit heranwachsende Theaterbegeisterte nimmt sowieso wieder einen breiten Raum unserer Produktpalette ein.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei Ihnen allen für Ihre Treue zur und Fairness in der Berichterstattung über die Bühne Baden bedanken. Ohne Sie alle könnten wir unser Angebot nicht in der gebotenen Weise an unsere Klientel herantragen.
Wir wünschen unseren Gästen viele unvergessliche Momente gehobener Unterhaltungskunst an der Bühne Baden.

Ihr Michael Lakner
Künstlerischer Leiter der Bühne Baden“

PREMIEREN 2024/ 2025 an der Bühne Baden

Musical

Kiss me, Kate – 19. Oktober 2024, 19.30 Uhr, Stadttheater
South Pacific – 25. Jänner 2025, 19.30 Uhr, Stadttheater
Chess – 12. Juli 2025, 19.30 Uhr, Stadttheater

Operette

Viktoria und ihr Husar – 14. Dezember 2024, 19.30 Uhr, Stadttheater
Die Zirkusprinzessin – 21. Juni 2025, 19.00 Uhr, Sommerarena
Giuditta – 3. August 2025, 19.30 Uhr, Sommerarena

Oper

Tosca – 22. Februar 2025, 19.30 Uhr, Stadttheater

Junge Bühne

Operette für Kinder: Viktoria und ihr Husar – 6. & 13. Oktober 2024, 15.00 Uhr, 26. & 27. Oktober 2024, 11.00 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer
Das Gespenst von Canterville – 16. November 2024, 15.00 Uhr, Stadttheater
Ronja Räubertochter – 9. April 2025, 16.00 Uhr, Stadttheater

Konzerte

Eröffnungskonzert – 28. September 2024, 19.30 Uhr, Stadttheater
Weihnachtskonzert – 20. Dezember 2024, 19.30 Uhr, Stadttheater
Neujahrskonzert – 1. Jänner 2025, 16.00 und 20.00 Uhr, Stadttheater
Cross Over Konzert – 4. und 5. April 2025, 19.30 Uhr Stadttheater
Abschiedskonzert – Ein Fest für Michael Lakner – 13. September 2025, 19.30 Uhr, Stadttheater

Schauspiel

Maria Stuart – 2. Oktober 2024, 19.30 Uhr, Stadttheater
Wie kommen wir da wieder raus? – 4. Dezember 2024, 19.30 Uhr, Stadttheater
Biedermann und die Brandstifter – 30. April 2025, 19.30 Uhr, Stadttheater
Der Sturm – 27. August 2025, 19.30 Uhr, Stadttheater

Beim Empfang für Medien und Partner im Niederösterreichischen Landhaus äußerte sich LH-Stv. Udo Landbauer positiv über die neue Bronzestatus-Klassifizierung „World Athletics Continental Tour Bronze“ des Liese Prokop Memorials, das am 17. Mai im Sportzentrum NÖ ausgetragen wird. „Das Sportzentrum NÖ hat sich in den letzten Jahren dank kontinuierlicher Erweiterungen großartig entwickelt. Das Liese Prokop Memorial mit seinen heimischen Paradeathleten wie Markus Fuchs und Lena Pressler ist eines der herausragendsten Sport-Events in Niederösterreich und bietet Leichtathletik auf Weltklasseniveau“, sagte Landbauer.

Heinz Hauptmann, der Sport-Stadtrat von St. Pölten, hob hervor: „St. Pölten bekennt sich zum Sportzentrum NÖ mit seinem breiten Angebot für viele Sportarten. Sport hat allgemein einen hohen Stellenwert in der Landeshauptstadt, das Liese Prokop Memorial mit der Weltklasse der Leichtathletik ist dabei seit vielen Jahren ein Fixpunkt“.

ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis brachte seine Begeisterung zum Ausdruck: „Gerade im Vorfeld einer Europameisterschaft und der Olympischen Spiele ist es wichtig, derart hochkarätige Veranstaltungen im Land zu haben“, betonte er bezüglich des gemeinschaftlichen Projekts und der hervorragenden Veranstaltungsort.

Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der NV, erläuterte das Engagement seiner Organisation: „Sportsponsoring ist tief verwurzelt in der DNA der NV, weil im Sport Begeisterung gelebt wird. Das Liese Prokop Memorial, das wir von Kindesbeinen an begleitet haben, ist zu einem Top-Event gereift“, erklärte er.

Markus Fuchs, der nationale Rekordhalter über 100 Meter, zeigte sich äußerst motiviert: „St. Pölten bietet nicht zuletzt dank der guten Windverhältnisse unglaubliche Voraussetzungen. Es bedeutet mir sehr viel, vor heimischen Publikum anzutreten, ich laufe hier jedes Jahr Bestzeiten.“

Lena Pressler, die bei der letzten Ausgabe des Memorials einen neuen österreichischen Rekord über 400 Meter Hürden aufstellte und diesen bei der U23-EM noch verbesserte, äußerte sich ebenfalls positiv: „Mein Ziel ist ein neuerlicher Rekord und die Qualifikation für die Olympischen Spiele.“

Zu den weiteren Teilnehmern gehören neben Fuchs und Pressler von der Union St. Pölten auch Athleten wie Lukas Weisshaidinger, Victoria Hudson, Karin Strametz, Enzo Diessl, Christoph Harting, Chad Wright, Alexandra Burghardt, Rosina Schneider und Joshua Zeller. Mit dem neuen Bronzestatus werden Athleten aus 34 Ländern (gegenüber 14 im Vorjahr) antreten; das ausgeschüttete Preisgeld beträgt insgesamt 30.000 Euro. Die nationalen Rahmenwettbewerbe beginnen um 15 Uhr und das Hauptprogramm startet um 16 Uhr mit der offiziellen Eröffnung.

Die Stadtgemeinde im Bezirk Gänserndorf feiert dieses Jahr, am 26. Mai 2024, sein 65-jähriges Jubiläum. Eine Entwicklung, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 10. Februar 1115 als „Genstribindorf“ durch Ulrich, den Bischof von Passau. Der Name deutet darauf hin, dass hier Gänse in großer Zahl gehalten wurden. Der Name wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte und wurde in verschiedenen Varianten wie „Genstribendorf“, „Gensendorf“ oder „Gensterndorf auf dem Marchfeld“ erwähnt.

1750 wurde in den Grundbuchverzeichnissen zwischen „Ober Gänserndorf“ und „Unter Gänserndorf im Marchfeld“ unterschieden. Mit der Verlegung der Bezirkshauptmannschaft nach „Unter Gänserndorf“ im Jahr 1904 wurde der Antrag auf die Namensänderung zu „Gänserndorf“ gestellt.

Die Stadt spielte in der Region eine bedeutende Rolle. Die Entwicklung von einem Bauerndorf zur Stadt wurde durch die Errichtung einer Station der Kaiser-Franz-Josef-Nordbahn nahe des Dorfes begünstigt. Die Stadt entwickelte sich zu einem Verkehrsknotenpunkt und Handelszentrum. Ein entscheidender Schritt in ihrer modernen Geschichte war die Stadterhebung am 14. Juni 1959, die den Weg für neue Aktivitäten ebnete.

Die Feier zum 65-jährigen Bestehen der Stadt umfasst ein buntes Programm mit einem Festumzug, Live-Musik und kulinarischen Köstlichkeiten. Besucher:innen können sich an den Feierlichkeiten am 26. Mai 2024 ab 15 Uhr beteiligen und die Geschichte und das moderne Flair von Gänserndorf erleben.

Der Neusiedler See Radmarathon – powered by Burgenland Tourismus – findet am Sonntag 21. April 2024 statt und führt als Rundfahrt durch die UNESCO Welterbe-Region im Burgenland.

Mit Start in der Festspielgemeinde Mörbisch am See führt der Neusiedler See Radmarathon auf 125 Kilometern rund um den Neusiedler See. Die Seeumrundung mit dem Abstecher nach Ungarn wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren und die recht flache und meist sehr windige Strecke ist vor allem bei Sprinter:innen und Taktierer:innen beliebt.

Der Kurs rund um den Neusiedler See fasziniert aber nicht nur sportlich, sondern auch aufgrund der Naturerlebnisse mit der einzigartigen Fauna und Flora des Nationalparks Seewinkel.

Ein Familienunternehmen in der Tourismus-Gastrobranche mit Standort im nördlichen Burgenland sucht aktuell eine Assistenz der Geschäftsführung (w/m/d) – Allrounder:in mit unternehmerischem Denken – für 30 bist 40 Stunden

Aufgaben

  • Unterstützung der Geschäftsführerung bei der der Steuerung der verschiedenen Unternehmenstöchter im Bereich Tourismus & Gastronomie
  • Eigenverantwortliche Assistenz und Unterstützung der Geschäftsführerung in allen administrativen und organisatorischen Belangen, um einen reibungslosen Tagesablauf zu gewährleisten
  • Eventmanagement, Beantwortung von Anfragen, Erstellung von Angeboten, Terminkoordination, Eventabrechnung
  • Vorbereitung Buchhaltung
  • Personaladministration
  • Marketingagenden, Koordination Drucksorten, Aktualisierung Website
  • Kommunikationsschnittstelle für Mitarbeiter:innen, Behörden und externe Kooperationspartner:innen

Qualifikationen

  • Abgeschlossene touristische Ausbildung
  • Einige Jahre Erfahrung in den Bereichen Tourismus, Eventmanagement, Gastronomie
  • Mindestens 3 Jahre Assistenzerfahrung
  • Perfekte Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, sehr gute Englischkenntnisse
  • Gute MS-Office Kenntnisse (Word, Outlook, PowerPoint, Excel)
  • Diskretion sowie professionelles Auftreten und Umgangsformen
  • Hohe Serviceorientierung, Lernbereitschaft
  • Strukturierte, gewissenhafte und eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • Flexibilität gepaart mit Engagement und proaktiven Arbeitsstil
  • Verantwortungsbewusstsein, Loyalität

Angebot

  • Spannende, abwechslungsreiche Aufgabe mit Gestaltungsfreiraum und Verantwortung
  • Selbständiges Arbeiten
  • Dienstzeiten: Saison: Mo-Do 8-17 Uhr und Fr 8-15 Uhr / Nebensaison: Freitag frei

Für diese Position ist ein Gehalt von 2.500 Euro für 40 h eingeplant – eine Überzahlung ist je nach Qualifikation möglich.

Bewerbung per E-Mail an die Personalberaterin Gudrun Tockner mit Lebenslauf, Foto, Anschreiben und Gehaltsvorstellung.

Mit der Bewerbung für diese Ausschreibung bestätigst du die folgenden Bedingungen gelesen und akzeptiert zu haben: tockner.com/datenschutzinformation

Am Valentinstag, dem Tag der Liebe, beschenkt die Kindernothilfe Österreich ihre Herzensprojekt-Unterstützer:innen – und dies vielleicht sogar doppelt.

Denn alle Herzensprojekt-Unterstützer:innen erhalten die Chance auf ein unvergessliches Musikerlebnisses für zwei Personen in Wien.

So kann man teilnehmen:

Ganz einfach bis zum 14. Februar 2024 zum kostenlosen Herzensprojekt-Newsletter anmelden und an der Verlosung für 2 Tickets für das Jeunesse – Urban Fusion Konzert mit Neiyla und Mary Jane’s Soundgarden im Porgy & Bess in Wien gewinnen.

Mehr Informationen zum Valentinstag-Gewinnspiel.

Jeunesse – Urban Fusion Konzert – mit Neiyla & Mary Jane’s Soundgarden

Freitag 15. März 2024 – 20:00 Uhr

PORGY & BESS, Riemergasse 11, 1010 Wien

Über die Kindernothilfe Österreich

Der gemeinnützige Verein Kindernothilfe Österreich mit Sitz in Wien wurde 1996 ggründet und unterstützt weltweit Projekte rund um Entwicklungszusammenarbeit & humanitärer Hilfe. Der Verein vermittelt Kinder- und Projektpatenschaften und ist zu 100 % spendenfinanziert. Zudem engagiert sich die Kindernothilfe Österreich in nationalen Bündnissen und Kampagnen zu den Themen Kinderrechte, HIV/Aids und gegen sexuelle Ausbeutung.

Neiyla

Vocals: Neiyla
Gitarre, Back Vocals: Sebastian Maurer
Keyboard: Leonard Roth
Bass, Back Vocals: Daniel Zoglauer
Drums: Bernhard Küllinger

Mary Jane’s Soundgarden

Vocals: Tanja Peinsipp
Saxophone: Dido Aschauer
Gitarre, Lukas Schmidt
Bass: Michael Reitinger
Drums: Lukas Klingseisen

Das Konzert ist auch als Stream verfügbar.

Über Neiyla

Die gebürtige Oberösterreicherin Neiyla begann mit 16 Jahren ihre eigenen Konzerte zu organisieren.

Nicht nur in Österreich hatte Neiyla schon zahlreiche Auftritte, sondern war u.a. auch in London, Berlin, Edinburgh und Südengland auf der Bühne zu sehen – z.B. im Brucknerhaus in Linz, am Edinburgh Jazz and Blues Festival, im Hampstead Jazz Club in London, beim Marianne Mendt Jazzfestival, beim Surf World Cup und als Stargast des Internationalen Jugendtheater Awards.

Im September 2020 veröffentlichte sie ihre Debüt-Single „Good Thing“, die in Pop/RnB Genre angesiedelt ist. Seit dem ist Neiyla immer wieder auf österreichischen Radiosendern zu hören – wie z.B. Hitradio Ö3, Life Radio und Welle 1 – und hatte auch internationale Radio-Airplays. Im TV war Neiyla u.a. in Guten Morgen Österreich und Studio 2 (ORF2) und in „Cafe Puls“ (Puls4 – ProSiebenSat.1 PULS 4) zu sehen.

Beim Austrian Composer Songwriter Awards 2023 stand Neiyla im Finale im Porgy & Bess und performte ihren ihren Song „Unthinkable“ für Forscherin Jane Goodall.

Neiyla stellte den Song „Unthinkable“ auch der Kindernothilfe Österreich als musikalische Begleitung des Kindernothilfe-Herzensprojekts in Baan Doi (Nordthailand) zur Verfügung und wurde vom Team der Kindernothilfe Österreich beim Event „In 80 Minuten um die Welt“ im MQ – MuseumsQuartier in Wien anlässlich des Welttags der Kinderrechte als Kindernothilfe-Botschafterin vorgestellt.

In ihren Songs möchte Neiyla als Singer-Songwriterin ihre Gefühle, Momente und Erfahrungen einfangen und mit ihrem positiven Sound und ehrlichen Texten auch junge Menschen ansprechen und ermutigen selbst aktiv zu werden und selbstbewusst ihre Potenziale und Ziele zu verwirklichen.

Über Mary Jane´s Soundgarden

Seit der Gründung im Jahr 2019 legt das Kollektiv Mary Jane‘s Soundgarden seinen Fokus auf Groove. Das Fundament bilden Bassist Michael Reitinger, Drummer Lukas Klingseisen und Gitarrist Lukas Schmidt. Mit einer Mischung aus James Brown, P-Funk und modernen Hip-Hop-Elementen, dem besonderen Synth-Sounds des Saxophonisten Dido Aschauer und der Stimme der charismatischen Sängerin Tanja Peinsipp schafft Mary Jane´s Soundgarden ein besonders Klangerlebnis.

Über das Porgy & Bess

Das Jazz- und Musiklokal Porgy & Bess bietet ein vielfältiges Programm und ist einer der zehn besten Jazzclubs in Europa.

Direkt in der Wiener Innenstadt in zentraler Lage und nur ein paar Gehminuten vom Wiener Stephansdom entfernt, spielt das „Porgy“ seit den frühen 1990er Jahren eine zentrale Rolle in der Wiener Jazz-Szene und der Musikstadt Wien.

Österreichische und internationale Musiker:innen, aber auch außergewöhnliche musikalische Schwerpunkte und tägliche Live-Musik bieten dem Porgy & Bess Publikum ein vielfältiges Kulturprogramm. Denn neben Jazz ist auch elektronische Musik, Weltmusik, Soul, Singer-Songwriter-Sounds und auch andere Kulturgenres in einem einzigartigen Club-Ambiente erlebbar. Und auch für Workshops und als Eventlocation ist das Porgy & Bess ein guter Tipp.

Über die Konzertreihe Urban Fusion

Die Konzertreihe Urban Fusion bringt junge Künstler:innen mit einem vielseitigen und frischen Programm auf die Bühne.

Junge Bands erhalten mit Urban Fusion eine Plattform für Clubkonzerte im Bereich Jazz/Soul/Pop/Hiphop mit aktuell vier Doppelkonzerten pro Jahr im Porgy & Bess in Wien.

Frei von vorgegeben Strukturen & Formaten und mit einer starken, genreübergreifenden Musikvielfalt entstehen dabei Projekte & Konzerte verschiedenster Stilrichtungen von Jazz über Groove-Pop, Salsa, Hip-Hop, R&B bis hin zu Indie-Dance – von einer 18-jährigen Songwriterin bis zu einem 13-köpfigem Latin-Ensemble ist bei Urban Fusion alles möglich.

Somit kann mit der Leidenschaft und dem Einfluss der jüngsten Generation von kreativen Künstler:innen eine neue Bandbreite an musikalischer und gesellschaftlichen Diversität entstehen – voller Energie, Toleranz, Gleichberechtigung und ehrlichem Sound.

Mit dabei sind und waren Kernfusion, Friida, Bernhard Brassmann, Candlelight Ficus, Laura Zotti, AR Project Band, Anja Om Plus, Vienna Composers Bigband, Bondi Fern, Hidden Gemz, HALM, Chez Fria, yvonne moriel :: sweetlifequartet, MAALO feat. YFPG
Am 15. März 2024 sind Neiyla & Mary Jane’s Soundgarden und am 24. Mai 2024 dann No Harm Done Quartet & Full Crimp auf der Bühne des Porgy & Bess in Wien zu erleben.

Über die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreich

Die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs fördert junge Künstler:innen am Beginn ihrer Karriere und ermöglicht österreichweit professionelle Auftrittsmöglichkeiten und weiterführende Erfahrungen.

Als österreichischer Musicalveranstalter bietet die Jeunesse ein breit gefächertes, hochqualitatives und innovatives Programm – u.a. mit den Genres Klassik, Weltmusik, zeitgenössische Musik, Urban Jazz und avancierten Pop – und setzt dabei auch auf ein vielfältiges Kinder- und Jugendangebot, um vor allem das junge Publikum anzusprechen.

Mit über 500 österreichweiten Konzerte und interaktiven Workshops für Eltern mit Babys, Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene ist die Jeunesse Österreich eine wichtige Playerin im österreichischen Musikbusiness und bietet mit Standorten in Wien und an 21 weiteren Standorten auch ein musikalisches Bildungsangebot für Schulen und Kindergärten, um Kindergartenkindern und Schüler:innen einen niederschwelligen Zugang zur Musik zu ermöglichen.

Außerdem erhalten interessierte junge Musiker:innen im Alter von 9 bis 20 Jahren bei zwei Sommer-MusikCamps die Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren im Orchester, zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch.

Die Jeunesse ist eine Non-Profit-Organisation und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Friedensprojekt gegründet. Sie verfolgt keine kommerziellen Ziele. Als Teil eines weltumspannenden Musiknetzwerks, der Jeunesses Musicales International, ist die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs auch international vernetzt.

Über das Valentinstag-Gewinnspiel der Kindernothilfe Österreich

Teilnahmeschluss für das Valentinstag-Gewinnspiel der Kindernothilfe Österreich ist der 14. Februar 2024. Die/der Gewinner:in wird am 15. Februar 2024 ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barablöse ist nicht möglich.

Den Kindern in Baan Doi am Valentinstag doppelt Freude schenken und ihre Zukunftschancen durch eine Spende fördern?

Hier mehr erfahren.

Zum Jahresauftakt 2024 präsentierte Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel beim ersten Tourismus Info-Talk 2024 im my burgenland Shop im Designer Outlet Parndorf die Rekordzahlen 2023 und machte einen Ausblick auf das erste Halbjahr 2024, das einige spannende Marketingaktivitäten zu bieten hat.

Für den Burgenland Tourismus war 2023 mit einer Steigerung der Ankünfte gegenüber 2022 um 10,8% und der Übernachtungen um 7,2% (das sind 3.146.244 Nächtigungen in absoluten Zahlen) ein erfolgreiches Jahr.

Dazu Didi Tunkel: „Mit ausschlaggebend dafür war der signifikante Anstieg bei den ausländischen Gästen um 15,9% auf 734.331 Übernachtungen. Dominant bleiben dennoch die inländischen Gäste, die um 4,8% auf 2.411.913 Übernachtungen gestiegen sind. Interessant ist dabei, dass mit 195.590 Nächtigungen noch nie zuvor so viele Burgenländer:innen im eigenen Land ihren Urlaub verbracht haben.“

Und auch die Bewohner:innen der Nachbarbundesländer Wien und Niederösterreich sind begeisterte Burgenland-Fans. – wobei 2023 sogar mehr Niederösterreich:innen (664.641) als Wiener:innen (582.152) im Burgenland genächtigt haben.

„Fakt ist, dass die erfreulichen Zahlen nach einem witterungsbedingten und von der irreführenden Neusiedler See Berichterstattung beeinflussten eher durchwachsenem zweiten Quartal, hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter zustande gekommen sind. Sowohl die beste touristische Sommersaison, als auch der stärkste Dezember im burgenländischen Tourismus belegen das positive Buchungsverhalten im zweiten Halbjahr“, blickt der Burgenland Tourismus Geschäftsführer auf das vergangene Jahr zurück.

Die Liste der stärksten Auslandsmärkte führt wieder Deutschland (404.507 ÜN, +13,5% zu 2022) an, gefolgt von Ungarn (45.934 ÜN, +18,8% zu 2022), der Tschechischen Republik (39.500 ÜN, +16,1% zu 2022), der Schweiz (29.860 ÜN, +5,6% zu 2022) und der Slowakei (26.422 ÜN, +8,6% zu 2022).

Dazu Didi Tunkel: „Diese Entwicklung bestätigt einerseits den touristischen Trend in Österreich, andererseits zeigt es auch, dass das Burgenland zunehmend eine Alternative zu den alpinen Destinationen in Österreich wird. Noch nie zuvor kamen so viele Gäste aus der Tschechischen Republik und der Slowakei ins Burgenland, die damit jeweils ihren Länderrekord gebrochen haben. Wir haben im letzten Jahr mit kreativen Kooperationen und innovativen Formaten in diesen heiß umworbenen Märkten mit unseren vergleichsweise kleinen Budgets geworben, das werden wir heuer mit voller Kraft fortführen. Österreich ist und bleibt unser wichtigster Markt, aber die Bedeutung der ausländischen Märkte steigt, dem werden wir unsere volle Aufmerksamkeit widmen“

Um wie sieht die Prognose für 2024 aus?

Diesbezüglich sieht der Ausblick von Didi Tunkel vorsichtig optimistisch aus: „Das Umfeld im Tourismus ist nach wie vor anspruchsvoll, geprägt von multiplen Krisen, hoher Inflation, Teuerung und Kaufkraftverlusten. Auslandsreisen bleiben weiterhin beliebt, während Urlaubsentscheidungen zunehmend kurzfristig getroffen werden, und die Aufenthaltsdauer kontinuierlich abnimmt. Trotz dieser anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen setzen wir mit voller Kraft und zahlreichen neuen Ideen und Innovationen alles daran, unser Land und unsere Betriebe national und international wirksam zu positionieren und erfolgreich zu vermarkten“.

Das Burgenland ist sportlich

Die sportliche Betätigung wird auch 2024 im Burgenland nicht zu kurz kommen und da wird es auch schon im Frühling einen „bewegten“ Auftakt geben: „Wir starten auch heuer den frühesten Frühling Österreichs mit dem Anradeln im Burgenland. Zu einer Zeit, wo man im alpinen Österreich noch voll auf den Wintersport setzt“, so Tunkel.

Mit 3.300 Kilometer Radwegen und 40km Single-Trails, spannenden Themenradwegen wie den Bahntrassen-Radweg, der durch acht Gemeinden im Südburgenland von Oberschützen bis nach Rechnitz (Bezirk Oberwart) führt, und viele tolle Radveranstaltungen wie zum Beispiel der Neusiedler See Radmarathon machen das Burgenland zum BurgenRADland und damit zu einer der beliebtesten Raddestinationen des Landes.

Am 16. März wird heuer im ganzen Land „angeradelt“, an vier Locations wird der Saisonauftakt in Szene gesetzt. In Podersdorf (Bezirk Neusiedl am See) mit viel Action und einer Masters of Dirt Demo-Show, auf den Burgenland Trails in Lockenhaus (Bezirk Oberpullendorf) werden die Mountainbike-Fans auf ihre Kosten kommen, die familienfreundliche Sonnenland Draisinentour wird in Oberpullendorf starten und in Markt St. Martin enden und in Bad Tatzmannsdorf (Bezirk Oberwart) wird es ein Familien Anradeln am Bahntrassen-Radweg geben.

„Wir sehen, dass das Radfahren in allen Facetten im Burgenland boomt und uns viele Gäste bringt. Das BurgenRADland entwickelt sich immer mehr zur Ganzjahresdestination für Radfahrerinnen und Radfahrer, dem wollen wir mit dem frühen Start in die Saison Ausdruck verleihen. Unterstützt wird das Anradeln mit einer Werbekampagne, damit ganz Österreich weiß, dass wir die Saison starten, während man im Westen noch zum Skifahren auf die Piste geht“, so Didi Tunkel.

See Opening 2024 – vom 26. April bis 5. Mai – begrüßt die Sommersaison

Nach dem Erfolg der letzten zwei Jahre laden auch 2024 zahlreiche Locations wieder zu einem „heißen Programm“ mit viel Abwechslung ein. Neben Gemeinden am Neusiedler See wie Neusiedl am See, Podersdorf, Illmitz, Breitenbrunn, Podersdorf, Rust, Mörbisch und Jois ist heuer bereits zum zweiten Mal der Neufelder See beim Eröffnungs-Reigen der Sommer-Saison mit dabei.

„Das See Opening wird auch heuer wieder ein Highlight. In Neusiedl am See wird wieder das bestens etablierte Surf Opening im Mittelpunkt stehen. Auch Landesrätin Daniela Winkler lädt heuer wieder zum großen Familienfest mit Schule am Strand und der Burgenland Song Challenge. In Illmitz wird die Woodstock Weinroas (mit den Machern von Woodstock der Blasmusik) stattfinden, Breitenbrunn wird sich dem Thema Alternative Music widmen, Podersdorf wird ein großes Family-Event veranstalten, Rust wird auf Kultur setzen, Mörbisch auf Musik, Jois auf Unterhaltung und am Neufelder See wird es ein großes Familienfest geben – kurzum, ein Reigen an spannenden Aktivitäten, der unter der Marke See Opening intensiv vermarktet wird und die Sommersaison im Burgenland einleiten“, so Didi Tunkel.

Geboten wird also ein buntes Programm, das touristisch sehr gut vermarktbar ist und keine Wünsche offenlässt.

Burgenland Tourismus setzt 2024 auf nationale und internationale Messen, spannende Präsentationsideen und den Tourimus-Nachwuchs

Ausgewählte Tourismus-Messen in den Kernmärkten des Burgenlands sind wesentlich verankert im Marketing-Plan des Burgenland Tourismus. Das Burgenland Tourismus Team rund um Didi Tunkel ist gemeinsam mit zahlreichen touristischen Regionen und Orten sowie vielen Partnerbetrieben aus dem Burgenland u.a vertreten auf der free (Bayerns größter Reise- und Freizeitmesse) und den E-Bike Days in München, der Ferienmesse und dem ARGUS Bike Festival in Wien, bei ausgewählten Wein-Präsentationen, organisiert von Wein Burgenland, in Wien, Innsbruck, Linz und Zürich als touristischer Partner.

Und die Burgenland Skiwoche in Altenmarkt-Zauchensee (Bezirk St. Johan im Pongau) in Salzburg nutzt Burgenland Tourismus wieder zur Präsentation des sonnigen Bundeslandes in Österreich. In Zusammenarbeit mit dem Weintourismus gibt es burgenländische Gastlichkeit, Weine, kulinarische Schmankerln und mediale Aktivierung mit der „steilsten Weinverkostung“ am Start der Damen-Weltcup-Abfahrt sowie Branding und Werbung in der Weltcup-Arena.

„Ziel ist es, die hohe Frequenz von Gästen – auch in der ersten Semesterferienwoche von Wiener:innen und Niederösterreicher:innen – zu nutzen und den Gästen das Burgenland im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen“, so Didi Tunkel.

Und Burgenland Tourismus setzt auch auf den touristischen Nachwuchs. Mit der Praktikums-Offensive „Check the Prak!“, die 2021 gestartet wurde und Schüler:innen für Tourismusberufe begeistern soll und der Auszeichnung „Best Talents 2023“ für Burgenlands beste Tourismuspraktikant:innen soll auch die Zukunft des Tourismus im Burgenland gesichert werden.

Im Rahmen des Tourismus Info-Talks 2024 wurden die „Best Talents“ aus dem Jahr 2023 in den Bereichen Front Office (Rezeption), Back Office (Verwaltung, Marketing), Küche und Service ausgezeichnet. Die ersten Plätze belegten Doreen Hutter im Front Office (Reduce Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf), Livia Brandstetter im Service (Vila Vita Pannonia), Alina Glatzer in der Küche (Vila Vita Pannonia) und Anna Andert im Back Office (St. Martins Therme & Lodge). Als Anerkennung überreichte Geschäftsführer Tunkel den Gewinner:innen neben der „Best Talents-Trophäe“ einen Gutschein für einen Aufenthalt in diversen Hotels im Burgenland.

Die digitale Reisebegleiterin „Burgi“ – für alle Gäste und Einheimische kostenlos

Nach der erfolgreichen Einführung von „Burgi“, der digitalen Reisebegleiterin, für Nächtigungsgäste in den drei Regionen Nord-, Mittel- und Südburgenland im Jahr 2022 folgt ab sofort die Ausweitung des Angebotes auf das ganze Land, die Anwendung ist kostenlos und leicht zugänglich. „Die bestens etablierte Burgi ist nun für alle Tagesgäste, Einheimische und Burgenland Fans offen. Die Anmeldung erfolgt bewusst sehr niederschwellig und ohne technische Hürden. Damit haben alle User:innen die Chance, das mannigfaltige Angebot von Events, Gastronomie, touristischen POIs, Ausflugstipps, dem aktuellen Wetterausblick und vielem mehr jederzeit und kostenlos abzufragen. Damit setzen wir auch einen weiteren Schritt in Richtung positive Tourismusgesinnung im eigenen Land“, so Tunkel. Die praktische und hilfreiche „Burgi“ kann hier angefordert werden.

Nachhaltigkeit und Regionalist im Burgenland – das Projekt Nachhaltigkeitszertifizierung

In der Landes-Tourismus-Strategie 2030 ist das Thema „Nachhaltigkeit und Regionalität“ als übergreifendes und wesentliches Querschnittsthema für die Entwicklung des burgenländischen Tourismus identifiziert worden.

„Das Thema Nachhaltigkeit im Tourismus ist bereits heute ein wesentlicher Entwicklungs- und Wettbewerbsfaktor, dessen Bedeutung in Zukunft sowohl auf Destinationsebene als auch auf Betriebsebene weiter zunehmen wird. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, starten wir in den drei Tourismusverbänden Nord, Mitte und Süd einen Prozess, um alle drei Destinationen und damit das ganze Bundesland mit dem Österreichischen Umweltzeichen und TourCert zu zertifizieren. Diese Vorgehensweise entspricht sowohl der nationalen Zertifizierungsstratgie auf Basis des Masterplan T für Tourismus, als auch dem Masterplan der Landes-Tourismus-Strategie 2030. Erklärtes Ziel ist es, damit das Burgenland als erstes gesamtes Bundesland zertifizieren zu lassen und unseren Betrieben Unterstützung bei ihren individuellen Maßnahmen zu geben. Das gesamte Projekt wird im Moment evaluiert, aufgesetzt und gestartet, detaillierte Infos dazu wird es dann in der zweiten Jahreshälfte geben“, erklärt Tunkel.

Der Österreichische Tanzrat (ÖTR), die österreichweite Interessensvertretung für den Tanz, unterstützt durch seine Arbeit und Mitglieder-Betreuung die vielfältigen Aspekte und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zum Wohle der gesamten österreichischen Tanz-Community. ÖTR-Mitgliedschaften sind für Einzelpersonen und Gruppen möglich und auch unterstützende Mitglieder, die keine Funktion im Tanzbereich haben, sind herzlich willkommen.

Der Österreichische Tanzrat besteht aktuell aus ÖTR-Präsident Michael Kropf, Vizepräsident Michael Fichtenbaum und den Vorstandsmitgliedern Evelyn Téri (Ehrenpräsidentin), Peter Rille (Ehrenpräsident), Alexandra Zehetner (Marketing und Medien), Percy Kofranek (Schriftführer), Helmut Steiner (Kassier) und Staatsopern-Solotänzer Mihail Sosnovschi (kulturelle Kontakte).

Seinen Sitz hat der ÖTR in St. Pölten in Niederösterreich.

Dem ÖTR-Vorstand ist die internationale Zusammenarbeit bzw. Vernetzung mit Tanz-Expert:innen und Institutionen ein wichtiges Anliegen: „Die Geschichte des Tanzes reicht weit zurück und ist eng mit der Kultur und Identität einer Gemeinschaft verbunden. Doch Tanzen verbindet mit einer gemeinsamen „Sprache“ bekanntlich über alle Landesgrenzen und Kontinente hinweg. Daher streben wir die Verstärkung und Neuetablierung von internationalen Kooperationen an und haben diesbezüglich auch schon von einigen Staaten offizielle Absichtserklärungen erhalten“, so ÖTR-Präsident Michael Kropf.

Die erste Pressekonferenz des neu gewählten ÖTR-Vorstandes hat diese internationale Ausrichtung dann auch bestätigt, denn es wurde in die Räumlichkeiten des Ungarischen Kulturinstitutes, das Collegium Hungaricum, eingeladen. Mit Ungarn gibt es, als wichtiger ÖTR-Kooperationspartner, aktuell u.a. ein gemeinsames Projekt bezüglich eines 3D-Technologie gestützten Ballett-Curriculums.

Auch die Ausbildung und Schulung von Tanzpädagog:innen ist dem ÖTR ein wichtiges Anliegen. Dabei soll auch bei der Konzeption sinnvoller Ausbildungsprogramme unterstützt werden. ÖTR-Vizepräsident Michael Fichtenbaum: „Junge Nachwuchstalente im Tanz zu unterrichten, erfordert nicht nur hohes Praxiswissen, sondern auch pädagogische, anatomische Kenntnisse und teils sogar tanzmedizinische Kenntnisse, um vor allem jene Talente, die noch im Wachstum sind, auf sinnvolle und dem Alter und den körperlichen Möglichkeiten angepasste Weise auszubilden. Es wird diesbezüglich unter anderem auch die Zusammenarbeit mit den Bildungsdirektionen im Bezug auf den vorbereitenden Ballettunterricht an Musikschulen angestrebt, da Musikschulen als oft die erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche sind, die sich für Tanz- bzw. insbesondere Ballett-Unterricht interessieren“.

Die Nachwuchsarbeit im Tanz soll sowohl Talente fördern und ihnen Auftrittsmöglichkeiten und Wettbewerbe bieten, aber auch Kinder und Jugendliche ganz allgemein in Motorik, Balance, Koordination, Rhythmus, Ausdruck von Emotionen und Erweiterung der kreativen und kulturellen Intelligenz schulen: „Die Benefits des Tanzes auf Körper, Seele und Persönlichkeitsbildung sind vielfältig. Daher sollen verstärkt Anreize geboten werden, Tanz auszuüben. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch das Thema Talenteförderung ein großes Anliegen des ÖTR“, meint ÖTR-Vizepräsident Michael Fichtenbaum.

Beim ÖTR-Ballett -und Tanzfestival am 15.06.2024 im „Theater des Balletts“ St. Pölten haben dann auch alle österreichischen Ausbildungsstätten die Möglichkeit auf der Bühne die Darbietungen ihrer Nachwuchstalente der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Außerdem ist die Konzeption eines Tanzstückes oder Musical geplant, das durch die Bundesländer tourt. Kinder und Jugendliche regionaler Tanzausbildungsstätten sollen die Möglichkeit erhalten, das Stück unter Anleitung einzustudieren, in der Folge gemeinsam mit Profis auf der Bühne zu stehen und solcherart „erste Gehversuche“ als Darsteller:innen in einer professionellen Aufführung unternehmen zu können und auf diese Weise ‚Theaterblut‘ zu erzeugen.

Doch nicht nur der Nachwuchs, sondern auch die Unterstützung von Tänzer:innen nach deren Pensionierung liegt dem ÖTR am Herzen. Dabei sollen auch Gespräche mit zuständigen Organisationen, Interessensverbänden und Behörden geführt werden, um Tänzern beim Wechsel in verwandte Berufssparten mit Informationen und durch Vermittlungstätigkeit konkret helfen können: „Wir wollen Tänzer in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützen und auch nachhaltig begleiten und beraten, wenn sie nach ihrer aktiven Zeit – und diese endet für Tänzer meist schon mit Anfang 40 – in artverwandte Berufsfelder wechseln“, bekräftigt ÖTR-Präsident Michael Kropf.

Tanz ist auch nicht nur Hochleistungssport, sondern dient zur Anregung des Stoffwechsels, der Aktivierung von Hirnregionen und generell zum körperlichen und psychischen Wohlbefinden, denn Tanz setzt auch Glückshormone frei und verbessert sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen die Denkleistung und Konzentration durch Neubildung von Synapsen im Gehirn.

Medizinische Studien belegen deutliche Verringerung des Demenzrisikos und chronisch kranke Menschen erfahren laut Studien durch regelmäßiges Tanzen unter Anleitung deutliche Verbesserungen ihrer Beschwerden. Hier soll auch das Projekt „Freudentanz“ einen wichtigen Beitrag leisten, um Tanz als leicht erlernbare körperliche Betätigung mit sozialer Komponente für alle Altersgruppen und Regionen österreichweit zu etablieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Gruppe der Senioren, Ziel ist die Verbesserung des Wohlbefindens in physischer und psychischer Hinsicht.

Für die Zukunft setzt der ÖTR auch auf die Neupositionierung des ÖTR-Gütesiegels für Tanzausbildungsstätten, denn wie Vizepräsident Michael Fichtenbaum meint, ist die Bandbreite des Tanzes groß: „Als Kunstform mit der Schnittstelle zur Musik zählt klassisches Ballett zur Hochkultur, doch es gibt bekanntlich noch viele weitere Stilrichtungen, die an Ausbildungsstätten gelehrt, in Perfektion auf Bühnen gezeigt oder im Freizeitbereich von verschiedenen Altersgruppen praktiziert werden: zeitgenössisch/modern, Jazz, urbane Tanzstile, Folklore etc.“. Außerdem soll mit dem „Grete-Wiesenthal-Walzer“ ein Impuls für die Pflege der Wiener Tanzkulturgut gesetzt werden. ÖTR-Präsident Michael Kropf: „Die Pflege dieses Wiener Tanzkulturguts ist uns ein Anliegen und wir halten es für wichtig, die bisherige internationale Wahrnehmung und Wertschätzung dafür noch zu verstärken“,

Und neben der Verleihung von Auszeichnungen (Tanzpreise) – derzeit konkret der Karl-Musil-Preis und der Evelyn Téri-Preis – sollen auch Tanzwettbewerbe bzw. Gala-Abende von ÖTR veranstaltet werden.

Am Ende der Pressekonferenz wurden auch noch die prominenten Ehrenmitglieder des neuen ÖTR vorgestellt. Es sind dies (in alphabetischer Reihenfolge):

Gyula Harangozó (bedeutender ungarischer Balletttänzer, Ballettdirektor und choreograph; wird als einer der brillantesten Ballett-Tänzer seiner Generation beschrieben; langjähriger ehemaliger Solotänzer des Wiener Staatsballetts, später auch Direktor des Wiener Staatsballetts und künstlerischer Leiter der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Herausgeber der Zeitschrift „Stars of Ballett“)

Gabriele Haslinger (ausgebildet seit dem 6. Lebensjahr an der Ballettschule der Wiener Staatsoper; langjährige ehemalige Solo-Tänzerin der Wiener Staatsoper und langjährige Ballett-Pädagogin an der Ballettschule der Wiener Staatsoper)

Vladimir Malakhov (sowjetisch-österreichischer Balletttänzer, Choreograph und Ballett-Direktor; weltweit als einer der bedeutendsten Balletttänzer anerkannt; mehrfacher Preisträger internationaler Ballett-Wettbewerbe, ehemaliger Solotänzer des Wiener Staatsopernballetts und weiteren prominenten Kompanien (Bolschoi-Theater, Ballet of Canada, Stuttgarter Ballett, American Ballet Theatre…); unter anderem war er Ballett-Direktor der Staatsoper Berlin und Ballett-Intendant des Staatsballetts Berlin sowie künstlerischer Berater des Tokyo Ballet, derzeit Professor an der Beijing Dance Academy)

Rasta Thomas (amerikanischer Tänzer und Choreograph, weltweit als einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Tänzer seiner Generation anerkannt; mehrfacher Gewinner internationaler Tanzwettbewerbe. Er tanzte 1996, damals 15-jährig, über Einladung von ÖTR-Ehrenpräsidentin Evelyn Téri als Gast-Star in der allerersten Gala des ÖTR. Solist in über 20 bedeutenden internationalen Tanzkompanien, u.a. American Ballet Theatre, Dance Theatre of Harlem, Mariinski Ballet, Kirov Ballet…); tanzte weiters auch am Broadway und in Hollywood-Filmen; gründete die Tanzkompanie „Bad Boys of Dance“ sowie die international tourenden Tanz-Show „Rock the Ballet“. Derzeit Senior Artistic Advisor an der Debbie Allen Dance Academie, Los Angeles).

Der Österreichische Tanzrat (ÖTR)

Präsident: Michael Kropf, ehemaliger Ballettdirektor an der Bühne Baden (Baden bei Wien in Niederösterreich)
Vizepräsident: Michael Fichtenbaum, Leiter des Europa-Balletts St. Pölten in Niederösterreich.
Ehrenpräsidenten: Evelyn Teri, Peter Rille
Kulturelle Kontakte: Mihail Sosnovschi, Wiener Staatsoper
Marketing & Medien: Alexandra Zehetner, Konservatorium Sunrise_Studios
Schriftführer: Percy Kofranek
Kassier: Helmut Steiner

Am Freitag 23. Februar 2024 können sich nicht nur Shakespeare-Fans freuen, sondern alle die ein besonderes Kulturerlebnis erleben wollen.

Der Kulturverein ergo arte kommt mit HENRY V. – ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten – in die kulturbühne dakig.

In den letzten Jahren hat sich der Kulturverein ergo arte literarisch im deutschsprachigen Raum herumgetrieben – doch nun hat sie das Fernweh gepackt und sie richten ihren Blick neugierig nach Großbritannien auf William Shakespeare – den wortreichen Barden von Stratford und einen der größten Dramatiker aller Zeiten.

Aus gegebenem Anlass befasst sich ergo arte mit der Absurdität militärischer Spezialoperationen

HENRY V – ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten.

Henry V braucht Geld. Höhere Steuern eintreiben? Auf keinen Fall! Damit macht man sich beim Volk unbeliebt. Ein paar Adelige enteignen? So etwas schafft Feinde in den eigenen Reihen! Eins seiner eigenen Schlösser verkaufen? Wir wollen es doch nicht übertreiben! Was liegt einem rechtschaffenen Herrscher also näher, als das Geld dort zu holen, wo es vorhanden ist: Im Opferstock der Kirche! Der gefällt das natürlich gar nicht. Zum Glück gibt es eine Alternative: Die Krone von Frankreich! Henrys Anspruch liegt auf der Hand: Schließlich ist er der Urgroßneffe der Schwester, der Tochter eines früheren französischen Königs!

Dass in Frankreich die weibliche Erbfolge niemanden interessiert, wird vernachlässigt. Nicht aber vom Kronprinzen Franz von Frankreich. Der reagiert auf die Nachricht von Henrys Machtansprüchen schlicht mit der Lieferung einer Kiste Federbälle. Die Fronten sind klar. Das Netz ist gespannt. Das Match kann beginnen: Der Krieg kann beginnen!

Vor dem Hintergrund dieser wahren Begebenheiten entspinnt sich frei nach Shakespeares Historie eine Satire rund um Machterhalt, Tod und Intrige. Und Hoffnung! Und Lust! Und Liebe!

Der Kulturverein ergo arte mit HENRY V. – Ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten

Freitag 23. Februar 2024 um 19.30 Uhr in der kulturbühne dakig.

Mit David Czifer, Max Mayerhofer und Mara Koppitsch

Regie und Textfassung: Peter Pausz

Peter Pausz (Regie)

Geboren in Wien. Ausbildung an der Schauspielschule Prof. Krauss.

2000 – 2004 Ensemblemitglied am Landestheater Linz. Danach weitere Arbeiten dort, sowie bei theater@work, Linz09, theater nyx, kunst¬plage, TheaterHerbst Grenzenlos, Komödienspiele Neulengbach, Shakespeare in Mödling, Theater Westliches Weinviertel und am Theater SPIELRAUM.

Am Theater SPIELRAUM begann er auch als Regisseur zu arbeiten und inszenierte unter anderem HOMO FABER (Frisch), FRÜHERE VERHÄLTNISSE PREKÄR und DER STREIT (Marivaux). Zuletzt: TÜR AUF, TÜR ZU (Lausund) und DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT (Nadolny). Von dem Kollektiv taschenspielerinnen wurde seine Inszenierung von WAISEN (Kelly) unter anderem in der carla Wien aufgeführt. Für Shakespeare in Mödling schrieb er die Textfassungen für WIE ES EUCH GEFÄLLT, LiebesLeidVerLust (frei nach VERLORENE LIEBESMÜH) und WINDSTÄRKE 21 (frei nach DER STURM). Sein für das LKT verfasstes Stück DES IS AFOCH SO wurde im Rahmen von 100 Jahre Niederösterreich uraufgeführt.

Nachdem er sich bei den Produktionen IZANAGI UND IZANAMI (Fried), DER GUTE TON, BELLA QUIJOTE, DER WEIBSTEUFEL (Schönherr), DER LECHNER-EDI SCHAUT INS PARADIES (Soyfer), REIGEN (Schnitzler) und VALENTINS PANOPTIKUM (Valentin) für die Inszenierung und Texteinrichtung verantwortlich zeichnete und bei KUNST die Rolle des Serge verkörperte, ist dies die neunte Zusammenarbeit mit ergo arte.

Über Max Mayerhofer (Schauspiel)

Schauspielausbildung in Wien, Studium Kulturmanagement an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Theater (Auswahl): Theater in der Josefstadt, Kammerspiele Wien, Odeon, Volkstheater, Scala Wien, Metropol, Ensembletheater, Wiener Festwochen, Festival d‘ Aix-en-Provence, Stadttheater Mödling, Shakespeare-Festspiele Mödling, TheaterHerbst Grenzenlos, Uhrturmkasematte Graz 2003. Kulturpreis des Landes Niederösterreich 2019 und Maecenas 2020.

Arbeiten mit: Patrice Chéreau, Michael Gruner, Bruno Max, Peter M. Preissler, Umut Dag, Peter Kern, Peter Pausz, Nicole Fendesack, Georg Biron und Ursula Leitner.

Zuletzt zu sehen in: Aventura (Regie: Bruno Max, 2023), Ein seltsames Paar (Regie: Nicole Fendesack, 2023), Valentins Panoptikum (Regie: Peter Pausz, 2023), Reigen (Regie: Peter Pausz 2022), Des is afoch so (Regie: Nicole Fendesack 2022), Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Regie: Peter Pausz, 2021), Höllenangst (Regie: Nicole Fendesack, 2021), Kunst (Regie Ursula Leitner, 2020), Der Weibsteufel (Regie: Peter Pausz, 2019), Josef Roth wirklich: Böse, besoffen und sehr gescheit (Regie: Georg Biron), Ich und Ich (Regie: Michael Gruner), The Madness of King George III (Regie: Bruno Max)
Film: Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a., Cop-stories Regie: Umut Dag 2015.

Zusammen mit David Czifer Gründung der Vereine LASTKRAFTTHEATER und ergo arte.

Max Mayerhofer ist verheiratet, Vater von zwei Töchtern und hat noch keine Vorstellung des Vereins ergo arte versäumt.

Über David Czifer (Schauspiel)

Schauspielausbildung in Wien. Studium der Komparatistik an der Universität Wien.

Theater: Theater Drachengasse, Stadttheater Walfischgasse, Stadttheater Wels, Schaubühne Wien, Linzer Kellertheater, Theater­ Grenzenlos, Theater zum Fürchten, Theater Spielraum, Ateliertheater, THEO, Viertelfestival Niederösterreich u.a. Diverse Sommerfestspiele u.a.: Sommertheater Meggenhofen, Festwochen Gmunden, Komödienspiele Mödling, Shakespeare in Styria.

Seit 2005 Ensemblemitglied der Shakespearefestspiele Mödling.

Gemeinsam mit Max Mayerhofer 2013 Gründung des LAST­KRAFT­THE­A­TER, das seither jedes Jahr durch Ostösterreich rollt, und 2015 Gründung des Kulturvereins ergo arte.

Kulturpreis des Landes Niederösterreich 2019 und Maecenas 2020.

2021–2024: Jurytätigkeit für den Kulturpreis Niederösterreich im Bereich Darstellende Kunst.

Tourneen durch Österreich, Kroatien (u.a. die Nationaltheater Varaždin und Rijeka) und die Ukraine.

Lesungen u.a.: Schauspielhaus Wien, Literaturhaus Wien, Pen Club, Podium Festival Mödling. FILM: Der Tunnel (2015, Produktion) Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a.; Gföhl (2012); Lautlos (2010, Produktion / Regie) Young Cuts Montreal; u.a.

Über Mara Koppitsch (Schauspiel)

Geboren und aufgewachsen in Graz. Schauspielausbildung in Wien, abgeschlossen mit Diplom und Paritätischer Reife, 2019. Studium der Urgeschichte und Historischen Archäologie in Wien.

Theater u.a.: Ein seltsames Paar (Regie: Nicole Fendesack, Lastkrafttheater 2023); Valentins Panoptikum (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2023); Der Verstorbene; das Picknick (Eigenproduktion, STMK, Wien, 2022); Reigen (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2022); Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2021); Königin von Saba – Oper (Regie: Peter P. Pachl, 2019); Kunst (Regie: Christian Pfeiffer, 2019); Komplexe sind Cool (Regie: Karl Wozek, 2018/19); Drei Schwestern (Regie: Ruth Rieser, 2018); Führer Bunker (Regie: Christian Pfeiffer, 2017); König Ubu (Regie: Michael Schlecht, 2017).

Im Bereich Lesung, Moderation und Performance tätig.

Multimediale Performance ECCE HOMO (in Zusammenarbeit mit Haruki Noda und Sarah Nielsen) im Klangtheater der mdw (Juni 2023). Performance Hoffnung-Hope-Espoir-Esperanza (2020) mit ILIOS Théâtre. Performance-Eigenproduktionen (2017-2019) mit dem Kollektiv Champagnerperlen, Auftritte u.a. im Theater Die Neue Tribüne (Wien).

Schauspielerin bei Tag8 – live adventures.

Musik: Mandoline – Mitglied im Ensemble Giocoso (STMK) und Gesangsunterricht bei Annette Schönmüller.

Filmprojekte u.a.: 2020/2021, AMSTERDAM – Spiel dich nicht, Serie (4 Folgen), wozek.film

Die vierte Zusammenarbeit mit ergo arte.

Didi Tunkel, der Leiter von Burgenland Tourismus, lud kürzlich zum ersten Tourismus Info-Talk 2024 in den my burgenland Shop im Designer Outlet Parndorf ein. Diese Initiative markiert den Auftakt zu einer Reihe von Gesprächen für das Jahr 2024.

Zum Start in das neue Jahr gab Tunkel einen Einblick in die beeindruckenden Erfolgszahlen des Vorjahres. Er hob die Hauptinitiativen und Pläne des Burgenland Tourismus für das erste Halbjahr 2024 hervor.

„Mit ausschlaggebend dafür war der signifikante Anstieg bei den ausländischen Gästen um 15,9% auf 734.331 Übernachtungen. Dominant bleiben dennoch die inländischen Gäste, die um 4,8% auf 2.411.913 Übernachtungen gestiegen sind. Interessant ist dabei, dass mit 195.590 Nächtigungen noch nie zuvor so viele Burgenländer:innen im eigenen Land ihren Urlaub verbracht haben“, so Didi Tunkel. „Ebenfalls bemerkenswert ist, dass 2023 mehr Niederösterreich:innen (664.641) als Wiener:innen (582.152) im Burgenland genächtigt haben“, so Tunkel weiter. „Fakt ist, dass die erfreulichen Zahlen nach einem witterungsbedingten und von der irreführenden Neusiedler See Berichterstattung beeinflussten eher durchwachsenem zweiten Quartal, hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter zustande gekommen sind. Sowohl die beste touristische Sommersaison, als auch der stärkste Dezember im burgenländischen Tourismus belegen das positive Buchungsverhalten im zweiten Halbjahr“.

Tunkel erläuterte die Dynamik der internationalen Besuchszahlen und hob hervor, dass insbesondere Deutschland, Ungarn, die Tschechische Republik, die Schweiz und die Slowakei die Liste der ausländischen Märkte anführen. „Diese Entwicklung bestätigt einerseits den touristischen Trend in Österreich, andererseits zeigt es auch, dass das Burgenland zunehmend eine Alternative zu den alpinen Destinationen in Österreich wird. Noch nie zuvor kamen so viele Gäste aus der Tschechischen Republik und der Slowakei ins Burgenland, die damit jeweils ihren Länderrekord gebrochen haben. Wir haben im letzten Jahr mit kreativen Kooperationen und innovativen Formaten in diesen heiß umworbenen Märkten mit unseren vergleichsweise kleinen Budgets geworben, das werden wir heuer mit voller Kraft fortführen. Österreich ist und bleibt unser wichtigster Markt, aber die Bedeutung der ausländischen Märkte steigt, dem werden wir unsere volle Aufmerksamkeit widmen“, so Tunkel, der vorsichtig optimistisch aber auch mit großer Demut auf das Jahr 2024 blickt. „Das Umfeld im Tourismus ist nach wie vor anspruchsvoll, geprägt von multiplen Krisen, hoher Inflation, Teuerung und Kaufkraftverlusten. Auslandsreisen bleiben weiterhin beliebt, während Urlaubsentscheidungen zunehmend kurzfristig getroffen werden, und die Aufenthaltsdauer kontinuierlich abnimmt. Trotz dieser anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen setzen wir mit voller Kraft und zahlreichen neuen Ideen und Innovationen alles daran, unser Land und unsere Betriebe national und international wirksam zu positionieren und erfolgreich zu vermarkten“.

Tunkel sprach auch über die Initiative „Anradeln im Burgenland“, ein Ereignis, das die Fahrradsaison im Land einläutet. „Wir starten auch heuer den frühesten Frühling Österreichs mit dem Anradeln im Burgenland. Zu einer Zeit, wo man im alpinen Österreich noch voll auf den Wintersport setzt“, so Tunkel.

Mit 3.300 Kilometern an Radwegen, 40 Kilometern Single-Trails, fesselnden Themenrouten wie dem Bahntrassen-Radweg im Südburgenland und zahlreichen herausragenden Fahrradevents, darunter der Neusiedler See Radmarathon, avanciert das Burgenland zum BurgenRADland. Dies macht es zu einer der gefragtesten Fahrraddestinationen im Land. Tunkel betonte die Beliebtheit des Radfahrens und erwähnte die Zunahme von Radwegen und Veranstaltungen im ganzen Land.

„Wir sehen, dass das Radfahren in allen Facetten im Burgenland boomt und uns viele Gäste bringt. Das BurgenRADland entwickelt sich immer mehr zur Ganzjahresdestination für Radfahrerinnen und Radfahrer, dem wollen wir mit dem frühen Start in die Saison Ausdruck verleihen. Unterstützt wird das Anradeln mit einer Werbekampagne, damit ganz Österreich weiß, dass wir die Saison starten, während man im Westen noch zum Skifahren auf die Piste geht“, so Didi Tunkel.

Ein weiteres Hauptthema war das bevorstehende See Opening, eine Veranstaltung, die das Burgenland als sommerliches Reiseziel feiert. „Das See Opening wird auch heuer wieder ein Highlight. In Neusiedl am See wird wieder das bestens etablierte Surf Opening im Mittelpunkt stehen. Auch Landesrätin Daniela Winkler lädt heuer wieder zum großen Familienfest mit Schule am Strand und der Burgenland Song Challenge. In Illmitz wird die Woodstock Weinroas (mit den Machern von Woodstock der Blasmusik) stattfinden, Breitenbrunn wird sich dem Thema Alternative Music widmen, Podersdorf wird ein großes Family-Event veranstalten, Rust wird auf Kultur setzen, Mörbisch auf Musik, Jois auf Unterhaltung und am Neufelder See wird es ein großes Familienfest geben – kurz um, ein Reigen an spannenden Aktivitäten, der unter der Marke See Opening intensiv vermarktet wird und die Sommersaison im Burgenland einleiten“, so Didi Tunkel.

Der Marketingplan des Burgenland Tourismus integriert gezielt ausgewählte Tourismusmessen in den Hauptmärkten des Burgenlands. In diesem Jahr konzentriert sich das Team um Didi Tunkel, in Zusammenarbeit mit zahlreichen touristischen Regionen, Orten und Partnerbetrieben aus dem gesamten Land, besonders auf bedeutende Veranstaltungen. Dazu gehören die „free“ – Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse in München, die Ferienmesse Wien, das ARGUS Bike Festival Wien und die E-Bike Days in München, bei denen das Burgenland sogar als Presenting Partner in Erscheinung tritt. Darüber hinaus beteiligt sich der Burgenland Tourismus als touristischer Partner an speziellen Weinpräsentationen, die von Wein Burgenland in Städten wie Wien, Innsbruck, Linz und Zürich organisiert werden.

Seit 49 Jahren erfreut sich die Burgenland Skiwoche in Altenmarkt-Zauchensee großer Beliebtheit und hat sich zu einer geschätzten Tradition entwickelt. Aufgrund des großen Erfolgs im letzten Jahr setzt der Burgenland Tourismus auch dieses Jahr wieder auf diese erstklassige Destination in Salzburg. In Kooperation mit dem Weintourismus wird den Gästen burgenländische Gastfreundschaft, ausgezeichnete Weine, kulinarische Highlights und eine mediale Inszenierung geboten. Ein besonderes Ereignis ist die „steilste Weinverkostung“ am Beginn der Damen-Weltcup-Abfahrt, ergänzt durch Branding und Werbeaktionen in der Weltcup-Arena. Didi Tunkel betont: „Ziel ist es, die hohe Frequenz von Gästen – auch in der ersten Semesterferienwoche von Wiener:innen und Niederösterreicher:innen – zu nutzen und den Gästen das Burgenland im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen“.

Darüber hinaus sprach Tunkel über die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von „Burgi“, dem digitalen Reisebegleiter, der nun für jeden zugänglich ist. „Die bestens etablierte Burgi ist nun für alle Tagesgäste, Einheimische und Burgenland Fans offen. Die Anmeldung erfolgt bewusst sehr niederschwellig und ohne technische Hürden. Damit haben alle User:innen die Chance, das mannigfaltige Angebot von Events, Gastronomie, touristischen POIs, Ausflugstipps, dem aktuellen Wetterausblick und vielem mehr jederzeit und kostenlos abzufragen. Damit setzen wir auch einen weiteren Schritt in Richtung positive Tourismusgesinnung im eigenen Land“, so Tunkel.

Tunkel äußerte sich auch zu den Bemühungen um Nachhaltigkeit und Regionalität in der Tourismusbranche. „Das Thema Nachhaltigkeit im Tourismus ist bereits heute ein wesentlicher Entwicklungs- und Wettbewerbsfaktor, dessen Bedeutung in Zukunft sowohl auf Destinationsebene als auch auf Betriebsebene weiter zunehmen wird. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, starten wir in den drei Tourismusverbänden Nord, Mitte und Süd einen Prozess, um alle drei Destinationen und damit das ganze Bundesland mit dem Österreichischen Umweltzeichen und TourCert zu zertifizieren. Diese Vorgehensweise entspricht sowohl der nationalen Zertifizierungsstratgie auf Basis des Masterplan T für Tourismus, als auch dem Masterplan der Landes-Tourismus-Strategie 2030. Erklärtes Ziel ist es, damit das Burgenland als erstes gesamtes Bundesland zertifizieren zu lassen und unseren Betrieben Unterstützung bei ihren individuellen Maßnahmen zu geben. Das gesamte Projekt wird im Moment evaluiert, aufgesetzt und gestartet, detaillierte Infos dazu wird es dann in der zweiten Jahreshälfte geben“, erklärt Tunkel.

Um das Interesse von Schüler:innen an Karrieren im Tourismussektor zu wecken, wurde im Jahr 2021 die Initiative „Check the Prak!“ für Praktika gestartet. Während des Tourismus Info-Talks fand die Ehrung der „Best Talents“ von 2023 statt, wobei herausragende Leistungen in den Kategorien Front Office (Rezeption), Back Office (Verwaltung, Marketing), Küche und Service gewürdigt wurden. Die Spitzenpositionen erreichten Doreen Hutter im Front Office beim Reduce Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf, Livia Brandstetter im Service bei Vila Vita Pannonia, Alina Glatzer in der Küche, ebenfalls bei Vila Vita Pannonia, und Anna Andert im Back Office bei der St. Martins Therme & Lodge. Zur Anerkennung ihrer Leistungen überreichte der Geschäftsführer Tunkel den Preisträger:innen neben der „Best Talents-Trophäe“ auch Gutscheine für Aufenthalte in verschiedenen Hotels im Burgenland.