Am Freitag 23. Februar 2024 können sich nicht nur Shakespeare-Fans freuen, sondern alle die ein besonderes Kulturerlebnis erleben wollen.

Der Kulturverein ergo arte kommt mit HENRY V. – ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten – in die kulturbühne dakig.

In den letzten Jahren hat sich der Kulturverein ergo arte literarisch im deutschsprachigen Raum herumgetrieben – doch nun hat sie das Fernweh gepackt und sie richten ihren Blick neugierig nach Großbritannien auf William Shakespeare – den wortreichen Barden von Stratford und einen der größten Dramatiker aller Zeiten.

Aus gegebenem Anlass befasst sich ergo arte mit der Absurdität militärischer Spezialoperationen

HENRY V – ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten.

Henry V braucht Geld. Höhere Steuern eintreiben? Auf keinen Fall! Damit macht man sich beim Volk unbeliebt. Ein paar Adelige enteignen? So etwas schafft Feinde in den eigenen Reihen! Eins seiner eigenen Schlösser verkaufen? Wir wollen es doch nicht übertreiben! Was liegt einem rechtschaffenen Herrscher also näher, als das Geld dort zu holen, wo es vorhanden ist: Im Opferstock der Kirche! Der gefällt das natürlich gar nicht. Zum Glück gibt es eine Alternative: Die Krone von Frankreich! Henrys Anspruch liegt auf der Hand: Schließlich ist er der Urgroßneffe der Schwester, der Tochter eines früheren französischen Königs!

Dass in Frankreich die weibliche Erbfolge niemanden interessiert, wird vernachlässigt. Nicht aber vom Kronprinzen Franz von Frankreich. Der reagiert auf die Nachricht von Henrys Machtansprüchen schlicht mit der Lieferung einer Kiste Federbälle. Die Fronten sind klar. Das Netz ist gespannt. Das Match kann beginnen: Der Krieg kann beginnen!

Vor dem Hintergrund dieser wahren Begebenheiten entspinnt sich frei nach Shakespeares Historie eine Satire rund um Machterhalt, Tod und Intrige. Und Hoffnung! Und Lust! Und Liebe!

Der Kulturverein ergo arte mit HENRY V. – Ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten

Freitag 23. Februar 2024 um 19.30 Uhr in der kulturbühne dakig.

Mit David Czifer, Max Mayerhofer und Mara Koppitsch

Regie und Textfassung: Peter Pausz

Peter Pausz (Regie)

Geboren in Wien. Ausbildung an der Schauspielschule Prof. Krauss.

2000 – 2004 Ensemblemitglied am Landestheater Linz. Danach weitere Arbeiten dort, sowie bei theater@work, Linz09, theater nyx, kunst¬plage, TheaterHerbst Grenzenlos, Komödienspiele Neulengbach, Shakespeare in Mödling, Theater Westliches Weinviertel und am Theater SPIELRAUM.

Am Theater SPIELRAUM begann er auch als Regisseur zu arbeiten und inszenierte unter anderem HOMO FABER (Frisch), FRÜHERE VERHÄLTNISSE PREKÄR und DER STREIT (Marivaux). Zuletzt: TÜR AUF, TÜR ZU (Lausund) und DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT (Nadolny). Von dem Kollektiv taschenspielerinnen wurde seine Inszenierung von WAISEN (Kelly) unter anderem in der carla Wien aufgeführt. Für Shakespeare in Mödling schrieb er die Textfassungen für WIE ES EUCH GEFÄLLT, LiebesLeidVerLust (frei nach VERLORENE LIEBESMÜH) und WINDSTÄRKE 21 (frei nach DER STURM). Sein für das LKT verfasstes Stück DES IS AFOCH SO wurde im Rahmen von 100 Jahre Niederösterreich uraufgeführt.

Nachdem er sich bei den Produktionen IZANAGI UND IZANAMI (Fried), DER GUTE TON, BELLA QUIJOTE, DER WEIBSTEUFEL (Schönherr), DER LECHNER-EDI SCHAUT INS PARADIES (Soyfer), REIGEN (Schnitzler) und VALENTINS PANOPTIKUM (Valentin) für die Inszenierung und Texteinrichtung verantwortlich zeichnete und bei KUNST die Rolle des Serge verkörperte, ist dies die neunte Zusammenarbeit mit ergo arte.

Über Max Mayerhofer (Schauspiel)

Schauspielausbildung in Wien, Studium Kulturmanagement an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Theater (Auswahl): Theater in der Josefstadt, Kammerspiele Wien, Odeon, Volkstheater, Scala Wien, Metropol, Ensembletheater, Wiener Festwochen, Festival d‘ Aix-en-Provence, Stadttheater Mödling, Shakespeare-Festspiele Mödling, TheaterHerbst Grenzenlos, Uhrturmkasematte Graz 2003. Kulturpreis des Landes Niederösterreich 2019 und Maecenas 2020.

Arbeiten mit: Patrice Chéreau, Michael Gruner, Bruno Max, Peter M. Preissler, Umut Dag, Peter Kern, Peter Pausz, Nicole Fendesack, Georg Biron und Ursula Leitner.

Zuletzt zu sehen in: Aventura (Regie: Bruno Max, 2023), Ein seltsames Paar (Regie: Nicole Fendesack, 2023), Valentins Panoptikum (Regie: Peter Pausz, 2023), Reigen (Regie: Peter Pausz 2022), Des is afoch so (Regie: Nicole Fendesack 2022), Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Regie: Peter Pausz, 2021), Höllenangst (Regie: Nicole Fendesack, 2021), Kunst (Regie Ursula Leitner, 2020), Der Weibsteufel (Regie: Peter Pausz, 2019), Josef Roth wirklich: Böse, besoffen und sehr gescheit (Regie: Georg Biron), Ich und Ich (Regie: Michael Gruner), The Madness of King George III (Regie: Bruno Max)
Film: Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a., Cop-stories Regie: Umut Dag 2015.

Zusammen mit David Czifer Gründung der Vereine LASTKRAFTTHEATER und ergo arte.

Max Mayerhofer ist verheiratet, Vater von zwei Töchtern und hat noch keine Vorstellung des Vereins ergo arte versäumt.

Über David Czifer (Schauspiel)

Schauspielausbildung in Wien. Studium der Komparatistik an der Universität Wien.

Theater: Theater Drachengasse, Stadttheater Walfischgasse, Stadttheater Wels, Schaubühne Wien, Linzer Kellertheater, Theater­ Grenzenlos, Theater zum Fürchten, Theater Spielraum, Ateliertheater, THEO, Viertelfestival Niederösterreich u.a. Diverse Sommerfestspiele u.a.: Sommertheater Meggenhofen, Festwochen Gmunden, Komödienspiele Mödling, Shakespeare in Styria.

Seit 2005 Ensemblemitglied der Shakespearefestspiele Mödling.

Gemeinsam mit Max Mayerhofer 2013 Gründung des LAST­KRAFT­THE­A­TER, das seither jedes Jahr durch Ostösterreich rollt, und 2015 Gründung des Kulturvereins ergo arte.

Kulturpreis des Landes Niederösterreich 2019 und Maecenas 2020.

2021–2024: Jurytätigkeit für den Kulturpreis Niederösterreich im Bereich Darstellende Kunst.

Tourneen durch Österreich, Kroatien (u.a. die Nationaltheater Varaždin und Rijeka) und die Ukraine.

Lesungen u.a.: Schauspielhaus Wien, Literaturhaus Wien, Pen Club, Podium Festival Mödling. FILM: Der Tunnel (2015, Produktion) Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a.; Gföhl (2012); Lautlos (2010, Produktion / Regie) Young Cuts Montreal; u.a.

Über Mara Koppitsch (Schauspiel)

Geboren und aufgewachsen in Graz. Schauspielausbildung in Wien, abgeschlossen mit Diplom und Paritätischer Reife, 2019. Studium der Urgeschichte und Historischen Archäologie in Wien.

Theater u.a.: Ein seltsames Paar (Regie: Nicole Fendesack, Lastkrafttheater 2023); Valentins Panoptikum (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2023); Der Verstorbene; das Picknick (Eigenproduktion, STMK, Wien, 2022); Reigen (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2022); Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2021); Königin von Saba – Oper (Regie: Peter P. Pachl, 2019); Kunst (Regie: Christian Pfeiffer, 2019); Komplexe sind Cool (Regie: Karl Wozek, 2018/19); Drei Schwestern (Regie: Ruth Rieser, 2018); Führer Bunker (Regie: Christian Pfeiffer, 2017); König Ubu (Regie: Michael Schlecht, 2017).

Im Bereich Lesung, Moderation und Performance tätig.

Multimediale Performance ECCE HOMO (in Zusammenarbeit mit Haruki Noda und Sarah Nielsen) im Klangtheater der mdw (Juni 2023). Performance Hoffnung-Hope-Espoir-Esperanza (2020) mit ILIOS Théâtre. Performance-Eigenproduktionen (2017-2019) mit dem Kollektiv Champagnerperlen, Auftritte u.a. im Theater Die Neue Tribüne (Wien).

Schauspielerin bei Tag8 – live adventures.

Musik: Mandoline – Mitglied im Ensemble Giocoso (STMK) und Gesangsunterricht bei Annette Schönmüller.

Filmprojekte u.a.: 2020/2021, AMSTERDAM – Spiel dich nicht, Serie (4 Folgen), wozek.film

Die vierte Zusammenarbeit mit ergo arte.

Didi Tunkel, der Leiter von Burgenland Tourismus, lud kürzlich zum ersten Tourismus Info-Talk 2024 in den my burgenland Shop im Designer Outlet Parndorf ein. Diese Initiative markiert den Auftakt zu einer Reihe von Gesprächen für das Jahr 2024.

Zum Start in das neue Jahr gab Tunkel einen Einblick in die beeindruckenden Erfolgszahlen des Vorjahres. Er hob die Hauptinitiativen und Pläne des Burgenland Tourismus für das erste Halbjahr 2024 hervor.

„Mit ausschlaggebend dafür war der signifikante Anstieg bei den ausländischen Gästen um 15,9% auf 734.331 Übernachtungen. Dominant bleiben dennoch die inländischen Gäste, die um 4,8% auf 2.411.913 Übernachtungen gestiegen sind. Interessant ist dabei, dass mit 195.590 Nächtigungen noch nie zuvor so viele Burgenländer:innen im eigenen Land ihren Urlaub verbracht haben“, so Didi Tunkel. „Ebenfalls bemerkenswert ist, dass 2023 mehr Niederösterreich:innen (664.641) als Wiener:innen (582.152) im Burgenland genächtigt haben“, so Tunkel weiter. „Fakt ist, dass die erfreulichen Zahlen nach einem witterungsbedingten und von der irreführenden Neusiedler See Berichterstattung beeinflussten eher durchwachsenem zweiten Quartal, hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter zustande gekommen sind. Sowohl die beste touristische Sommersaison, als auch der stärkste Dezember im burgenländischen Tourismus belegen das positive Buchungsverhalten im zweiten Halbjahr“.

Tunkel erläuterte die Dynamik der internationalen Besuchszahlen und hob hervor, dass insbesondere Deutschland, Ungarn, die Tschechische Republik, die Schweiz und die Slowakei die Liste der ausländischen Märkte anführen. „Diese Entwicklung bestätigt einerseits den touristischen Trend in Österreich, andererseits zeigt es auch, dass das Burgenland zunehmend eine Alternative zu den alpinen Destinationen in Österreich wird. Noch nie zuvor kamen so viele Gäste aus der Tschechischen Republik und der Slowakei ins Burgenland, die damit jeweils ihren Länderrekord gebrochen haben. Wir haben im letzten Jahr mit kreativen Kooperationen und innovativen Formaten in diesen heiß umworbenen Märkten mit unseren vergleichsweise kleinen Budgets geworben, das werden wir heuer mit voller Kraft fortführen. Österreich ist und bleibt unser wichtigster Markt, aber die Bedeutung der ausländischen Märkte steigt, dem werden wir unsere volle Aufmerksamkeit widmen“, so Tunkel, der vorsichtig optimistisch aber auch mit großer Demut auf das Jahr 2024 blickt. „Das Umfeld im Tourismus ist nach wie vor anspruchsvoll, geprägt von multiplen Krisen, hoher Inflation, Teuerung und Kaufkraftverlusten. Auslandsreisen bleiben weiterhin beliebt, während Urlaubsentscheidungen zunehmend kurzfristig getroffen werden, und die Aufenthaltsdauer kontinuierlich abnimmt. Trotz dieser anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen setzen wir mit voller Kraft und zahlreichen neuen Ideen und Innovationen alles daran, unser Land und unsere Betriebe national und international wirksam zu positionieren und erfolgreich zu vermarkten“.

Tunkel sprach auch über die Initiative „Anradeln im Burgenland“, ein Ereignis, das die Fahrradsaison im Land einläutet. „Wir starten auch heuer den frühesten Frühling Österreichs mit dem Anradeln im Burgenland. Zu einer Zeit, wo man im alpinen Österreich noch voll auf den Wintersport setzt“, so Tunkel.

Mit 3.300 Kilometern an Radwegen, 40 Kilometern Single-Trails, fesselnden Themenrouten wie dem Bahntrassen-Radweg im Südburgenland und zahlreichen herausragenden Fahrradevents, darunter der Neusiedler See Radmarathon, avanciert das Burgenland zum BurgenRADland. Dies macht es zu einer der gefragtesten Fahrraddestinationen im Land. Tunkel betonte die Beliebtheit des Radfahrens und erwähnte die Zunahme von Radwegen und Veranstaltungen im ganzen Land.

„Wir sehen, dass das Radfahren in allen Facetten im Burgenland boomt und uns viele Gäste bringt. Das BurgenRADland entwickelt sich immer mehr zur Ganzjahresdestination für Radfahrerinnen und Radfahrer, dem wollen wir mit dem frühen Start in die Saison Ausdruck verleihen. Unterstützt wird das Anradeln mit einer Werbekampagne, damit ganz Österreich weiß, dass wir die Saison starten, während man im Westen noch zum Skifahren auf die Piste geht“, so Didi Tunkel.

Ein weiteres Hauptthema war das bevorstehende See Opening, eine Veranstaltung, die das Burgenland als sommerliches Reiseziel feiert. „Das See Opening wird auch heuer wieder ein Highlight. In Neusiedl am See wird wieder das bestens etablierte Surf Opening im Mittelpunkt stehen. Auch Landesrätin Daniela Winkler lädt heuer wieder zum großen Familienfest mit Schule am Strand und der Burgenland Song Challenge. In Illmitz wird die Woodstock Weinroas (mit den Machern von Woodstock der Blasmusik) stattfinden, Breitenbrunn wird sich dem Thema Alternative Music widmen, Podersdorf wird ein großes Family-Event veranstalten, Rust wird auf Kultur setzen, Mörbisch auf Musik, Jois auf Unterhaltung und am Neufelder See wird es ein großes Familienfest geben – kurz um, ein Reigen an spannenden Aktivitäten, der unter der Marke See Opening intensiv vermarktet wird und die Sommersaison im Burgenland einleiten“, so Didi Tunkel.

Der Marketingplan des Burgenland Tourismus integriert gezielt ausgewählte Tourismusmessen in den Hauptmärkten des Burgenlands. In diesem Jahr konzentriert sich das Team um Didi Tunkel, in Zusammenarbeit mit zahlreichen touristischen Regionen, Orten und Partnerbetrieben aus dem gesamten Land, besonders auf bedeutende Veranstaltungen. Dazu gehören die „free“ – Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse in München, die Ferienmesse Wien, das ARGUS Bike Festival Wien und die E-Bike Days in München, bei denen das Burgenland sogar als Presenting Partner in Erscheinung tritt. Darüber hinaus beteiligt sich der Burgenland Tourismus als touristischer Partner an speziellen Weinpräsentationen, die von Wein Burgenland in Städten wie Wien, Innsbruck, Linz und Zürich organisiert werden.

Seit 49 Jahren erfreut sich die Burgenland Skiwoche in Altenmarkt-Zauchensee großer Beliebtheit und hat sich zu einer geschätzten Tradition entwickelt. Aufgrund des großen Erfolgs im letzten Jahr setzt der Burgenland Tourismus auch dieses Jahr wieder auf diese erstklassige Destination in Salzburg. In Kooperation mit dem Weintourismus wird den Gästen burgenländische Gastfreundschaft, ausgezeichnete Weine, kulinarische Highlights und eine mediale Inszenierung geboten. Ein besonderes Ereignis ist die „steilste Weinverkostung“ am Beginn der Damen-Weltcup-Abfahrt, ergänzt durch Branding und Werbeaktionen in der Weltcup-Arena. Didi Tunkel betont: „Ziel ist es, die hohe Frequenz von Gästen – auch in der ersten Semesterferienwoche von Wiener:innen und Niederösterreicher:innen – zu nutzen und den Gästen das Burgenland im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen“.

Darüber hinaus sprach Tunkel über die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von „Burgi“, dem digitalen Reisebegleiter, der nun für jeden zugänglich ist. „Die bestens etablierte Burgi ist nun für alle Tagesgäste, Einheimische und Burgenland Fans offen. Die Anmeldung erfolgt bewusst sehr niederschwellig und ohne technische Hürden. Damit haben alle User:innen die Chance, das mannigfaltige Angebot von Events, Gastronomie, touristischen POIs, Ausflugstipps, dem aktuellen Wetterausblick und vielem mehr jederzeit und kostenlos abzufragen. Damit setzen wir auch einen weiteren Schritt in Richtung positive Tourismusgesinnung im eigenen Land“, so Tunkel.

Tunkel äußerte sich auch zu den Bemühungen um Nachhaltigkeit und Regionalität in der Tourismusbranche. „Das Thema Nachhaltigkeit im Tourismus ist bereits heute ein wesentlicher Entwicklungs- und Wettbewerbsfaktor, dessen Bedeutung in Zukunft sowohl auf Destinationsebene als auch auf Betriebsebene weiter zunehmen wird. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, starten wir in den drei Tourismusverbänden Nord, Mitte und Süd einen Prozess, um alle drei Destinationen und damit das ganze Bundesland mit dem Österreichischen Umweltzeichen und TourCert zu zertifizieren. Diese Vorgehensweise entspricht sowohl der nationalen Zertifizierungsstratgie auf Basis des Masterplan T für Tourismus, als auch dem Masterplan der Landes-Tourismus-Strategie 2030. Erklärtes Ziel ist es, damit das Burgenland als erstes gesamtes Bundesland zertifizieren zu lassen und unseren Betrieben Unterstützung bei ihren individuellen Maßnahmen zu geben. Das gesamte Projekt wird im Moment evaluiert, aufgesetzt und gestartet, detaillierte Infos dazu wird es dann in der zweiten Jahreshälfte geben“, erklärt Tunkel.

Um das Interesse von Schüler:innen an Karrieren im Tourismussektor zu wecken, wurde im Jahr 2021 die Initiative „Check the Prak!“ für Praktika gestartet. Während des Tourismus Info-Talks fand die Ehrung der „Best Talents“ von 2023 statt, wobei herausragende Leistungen in den Kategorien Front Office (Rezeption), Back Office (Verwaltung, Marketing), Küche und Service gewürdigt wurden. Die Spitzenpositionen erreichten Doreen Hutter im Front Office beim Reduce Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf, Livia Brandstetter im Service bei Vila Vita Pannonia, Alina Glatzer in der Küche, ebenfalls bei Vila Vita Pannonia, und Anna Andert im Back Office bei der St. Martins Therme & Lodge. Zur Anerkennung ihrer Leistungen überreichte der Geschäftsführer Tunkel den Preisträger:innen neben der „Best Talents-Trophäe“ auch Gutscheine für Aufenthalte in verschiedenen Hotels im Burgenland.

Mit dem Anstieg der Temperaturen und dem Zurückweichen des Schnees auf den Gipfeln der Berge kündigt sich der Frühling an. Das Mostviertel zelebriert diese Jahreszeit mit zahlreichen Events, die dazu einladen, die regionale Kulinarik und die blühende Landschaft zu entdecken und gemeinsam den Frühlingsbeginn zu feiern.

Die sonnigen Tage bringen nicht nur die Natur zum Erwachen, sondern auch die kulinarische Vielfalt des Mostviertels, die Besucher aus der ganzen Region und darüber hinaus anzieht. Ob zur Zeit der Dirndlblüte im Pielachtal, während der Birnbaumblüte entlang der Moststraße oder zum Weinfrühling im Traisental, das Mostviertel bietet einzigartige Erlebnisse.

Das Pielachtal erstrahlt in Gelb

Im Pielachtal, bekannt für seine Dirndln, lässt sich jedes Jahr ab Anfang März das Naturspektakel der Dirndlblüte beobachten. Die ersten warmen Tage bringen die Knospen zum Sprießen und tauchen das Tal in ein strahlendes Gelb.

Interessierte können mehr über die charakteristische Frucht des Tals auf geführten Dirndlblütenwanderungen erfahren, oft begleitet von Verkostungen lokaler Spezialitäten. Diese Wanderungen sind für den 16., 17. und 23. März geplant.

Die Anreise mit der Mariazellerbahn stellt eine umweltfreundliche Option für einen Wochenendausflug zur Dirndlblüte dar.

Frühling im Mostviertel: Ein Meer aus weißen Blüten entlang der Moststraße

An der Moststraße, wo über eine Million Obstbäume stehen, entfaltet sich zur Birnbaumblüte ein atemberaubendes Bild: Die Landschaft kleidet sich in ein Meer aus weißen Blüten. Der Mostfrühling bringt eine Fülle kulinarischer Veranstaltungen mit sich, von Mostheurigen bis hin zu Verkostungen des regionalen Birnenmosts, die ab Anfang April stattfinden.

Ein Highlight des Mostfrühlings ist der Tag des Mostes am 21. April, an dem ein gelber Retrobus Besucher auf einer Hop On Hop Off Tour zu verschiedenen Mostheurigen und Veranstaltungen führt, startend in Amstetten.

Veranstaltungshighlights im Mostfrühling 2024:

  • 12. April: Eröffnung des MostBirnHauses
  • 20. April: Frühlingspflanzenmarkt im Hofgarten des Stifts Seitenstetten
  • 21. April: Tag des Mostes mit der Hop On Hop Off Tour im Retrobus
  • 21. April: Kirtag in Weistrach
  • 28. April: Birnbaumblütenwanderung in St. Michael am Bruckbach

Für Fotografiebegeisterte: Ein Fotokurs zur Landschaftsfotografie entlang der Moststraße findet am 10. und 11. Mai statt.

Weingenuss im Frühling: Traisental in voller Blüte

Das Traisental, bekannt als junges und idyllisches Weinbaugebiet, lädt im Frühling zur Entdeckung seiner Weingärten und Kellerstraßen ein, wo die neuen Weine des Jahrgangs 2023 vorgestellt werden. Rad- und Wanderwege durchziehen die Region und bieten einzigartige Einblicke.

Am 27. und 28. April findet der Weinfrühling Kamptal – Kremstal – Traisental statt, bei dem Winzer ihre Türen öffnen und die neuen Jahrgänge präsentieren. Mit einem Eintrittsband, erhältlich bei allen teilnehmenden Weingütern oder über Ö-Ticket, haben Weinliebhaber Zugang zu über 200 Betrieben zur Verkostung.

Im Zeitraum von Januar bis Oktober konnte die Region Wienerwald beeindruckende 1,3 Millionen Nächtigungen verbuchen, was einem beachtlichen Zuwachs von über 15 % im Vergleich zum vorherigen Jahr entspricht. Dieser Aufwärtstrend ist nicht allein den zweistelligen Zuwächsen bei den Gästeankünften und Nächtigungen aus Österreich und Deutschland zu verdanken, sondern auch den teils sprunghaften Anstiegen aus anderen Ländern. Die Spitzen der Wienerwald Tourismus GmbH, mit Bürgermeister Stefan Szirucsek als Vorsitzendem der Generalversammlung, Irene Moser und LAbg. Bürgermeister Christoph Kainz im Aufsichtsrat sowie Michael Wollinger als Geschäftsführer, teilen ihre Zufriedenheit mit den Worten: „Wir sind auf einem sehr guten Weg“.

Die Anlässe für Reisen und Aufenthalte in der Gegend sind vielseitig. Die Verantwortlichen sind sich einig: „Die hohe Qualität des Angebots ist aber das, was die Region und ihre Betriebe eint, ganz gleich, ob es um die Gastronomie und Hotellerie oder um Kunst, Kultur, Freizeit, Sport und Unterhaltung geht.“ Auch im Bereich des Ausflugstourismus präsentiert der Wienerwald erfreuliche Kennzahlen.

Sowohl Wein und Kulinarik als auch Kunst- und Kulturevents, einschließlich Weinevents wie die Genussmeile, die 2023 erneut Besucher anzog, zählen zu den Hauptattraktionen. Mit dem DAC-Thermenregion steht ab 2024 ein weiteres kulinarisches Highlight bevor. Kulturelle Highlights, von hochkarätigen Theateraufführungen bis hin zu Ausstellungen und Ereignissen wie dem Festival La Gacilly Baden-Photo, tragen ebenfalls zum Gesamterfolg bei. „Reisemotive sind aber ebenso die Natur und die wunderschöne Landschaft, die zu ausgedehnten Wanderungen sowie zu vielen Sport- und Freizeitaktivitäten einladen. Auch der Rad-Urlaub ist damit weiter stärker im Kommen, lässt sich die Region doch über zahlreiche Radtouren am besten erkunden“, erklärt Geschäftsführer Michael Wollinger. Er fügt hinzu: „Nicht zu vergessen der wachsende Kongress- und Eventtourismus“, was das Plus bei den Nächtigungszahlen unterstreicht.

Das Jahr 2023 markierte einen bedeutenden Aufschwung im Tourismussektor Niederösterreichs, wobei die Region einen Zuwachs von 11,2% verzeichnen konnte, was insgesamt 7.337.220 Millionen Nächtigungen entspricht. Dieser Erfolg wurde Monat für Monat, einschließlich eines bemerkenswerten Anstiegs von 5,9% im Dezember allein, festgestellt.

Dazu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Niederösterreichs Tourismuswirtschaft konnte 2023 mit mehr als 7,3 Mio. Nächtigungen ein Aufschwungjahr erzielen. Die vielen Veranstaltungen und Feierlichkeiten sowie der frühe Schneefall brachten im Dezember 438.000 Nächtigungen. Insgesamt dürfen wir uns damit über ein deutliches Plus von 11,2% gegenüber 2022 freuen. Mein Dank gilt allen Gastgeberinnen und Gastgebern, die tagtäglich ihr Bestes geben, um Niederösterreich als Land der Genießerinnen und Genießer zu positionieren. Niederösterreich ist ein attraktives, sportliches, erholsames und vor allem genussvolles Ausflugs-, und Urlaubsland. 2024 legen wir unsere Schwerpunkte auf eine Radkampagne, einen Familienschwerpunkt und setzen auf Kulinarik und Wein sowie mit St. Pölten 2024 außerdem auf viel Kultur.“

Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, Michael Duscher, fügt hinzu:
„Wir blicken mit den sechs Tourismusdestinationen Niederösterreichs auf ein erfolgreiches Tourismusjahr 2023 zurück. Besonders erfreulich ist die Steigerung bei den ausländischen Nächtigungsgästen. Gemeinsam mit den Destinationen haben wir die großen Entdeckertouren in Niederösterreich zu den Themen Radfahren, Wandern, Kultur und Kulinarik entwickelt und umgesetzt. Sie beinhalten eine Fülle an Geheimtipps, die bisher nur wenige kannten und die nur gute Freunde empfehlen würden. Auch im Kulturjahr 2024 steht uns in der Hauptstadtregion St. Pölten viel Neues, Unerwartetes und Spektakuläres bevor. So gut wie nie zuvor lässt sich heuer die Stadt St. Pölten mit all ihren Besonderheiten aus Kultur und Tourismus entdecken.“

Am 18. Januar 2024 lud das Convention Bureau Niederösterreich zum traditionellen Business Breakfast im Palais Niederösterreich ein, einem etablierten Treffpunkt für Networking, an dem 36 führende Partner der B2B-Plattform für den Wirtschaftstourismus in Niederösterreich teilnahmen. Mehr als 80 Führungskräfte aus dem Bereich Eventmanagement, Wirtschaft und B2B versammelten sich in den eindrucksvollen Räumen des Palais in der Wiener Herrengasse, um einen genussvollen und informativen Start in das neue Jahr zu erleben. Zum Portfolio des Convention Bureau Niederösterreich zählen renommierte Veranstaltungsorte wie das Palais Niederösterreich, das Conference Center Laxenburg und die Villa Schönthaler am Semmering.

Das Business Breakfast bot nicht nur eine Plattform für den Austausch regionaler Delikatessen aus Niederösterreich, sondern auch für Diskussionen über aktuelle Trends im Bereich des Geschäftstourismus. Von den 53 Spitzenpartnern des Convention Bureau nutzten 36 die Chance, ihr hochwertiges Programm für Seminare, Kongresse, Tagungen und Teambuilding zu präsentieren. Unter diesen waren auch zwei der drei neu aufgenommene Mitglieder, Kaiser’s Hof und das Theater- und Feriendorf Königsleitn.

Die positive Atmosphäre beim neunten Business Breakfast wurde durch das starke Interesse der Teilnehmenden und die optimistischen Aussichten für die kommende Saison verstärkt. Michaela Zeiler, Leiterin des Bereichs Themen- und Partnermanagement in der Niederösterreich-Werbung, berichtet: „Unsere Partner bestätigen die gute Buchungslage von Tagungen, Kongressen und Seminaren in Niederösterreich für 2024. Auch die Angebote für Teambuilding-Aktivitäten sind sehr gefragt. Hier kann Niederösterreich sicherlich durch seine Vielzahl an außergewöhnlichen Locations punkten, in denen es leichtfällt, gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen zu schaffen.“

Die drei neuen Top-Partner bieten einzigartige Erlebnisse: Das Theater- und Feriendorf Königsleitn in Litschau, umgeben von idyllischer Natur und kreativen Theater-Workshops, der Kaiser’s Hof in Straß im Straßertale mit exzellentem Restaurant und vielfältigen Räumlichkeiten für Workshops und Seminare, sowie EchoTangoZulu, ein Spezialist für Coaching und Teambuilding, der in der Hellsklamm bei Wien Survival-Camps für Führungskräfte durchführt.

Wie in den vergangenen sechs Jahren wurde auch dieses Business Breakfast als zertifiziertes Green Event ausgerichtet. Unter der Leitung von Starkoch Toni Mörwald wurden regionale und biologische Speisen und Getränke serviert. Außerdem wurde auf Einweggeschirr verzichtet, die Einladungen elektronisch verschickt und die Abfallmengen minimiert. Edith Mader, Leiterin des Convention Bureau Niederösterreich, betont die Bedeutung von Nachhaltigkeit: „Nachhaltigkeit ist uns und unseren Top-Partnern wichtig und wird von uns auch gelebt. Wir ermuntern unsere Partner und Kundinnen und Kunden, bei ihren Events auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu achten, und versuchen auch, bei unseren Veranstaltungen möglichst effizient mit natürlichen Ressourcen umzugehen.“

Das Convention Bureau Niederösterreich agiert als unabhängige Informations- und Koordinationsplattform für den Wirtschaftstourismus in der Region, bietet Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen und vermittelt hochqualifizierte Partner für Locations, Übernachtungsmöglichkeiten und Eventagenturen. Mit über 200 gelisteten Locations, Seminarhotels und Eventagenturen im Location Finder und 45 Top-Partnern, die exzellente Dienstleistungen und Infrastruktur für Business-Events bieten, unterstreicht das Bureau seine zentrale Rolle im Sektor.

Das Jahr 2003, ein bedeutendes Jahr, das nun zwei Jahrzehnte zurückliegt, markierte den Startpunkt der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH. Diese Organisation wurde ins Leben gerufen, um als zentrale Anlaufstelle für touristische Aktivitäten entlang der niederösterreichischen Donau zu dienen. Ein wichtiger Beweggrund für ihre Gründung war nicht nur die Bewältigung bevorstehender Herausforderungen, sondern auch die Gelegenheit, auf die bisherigen Errungenschaften zurückzuschauen.

Die Führungsebene dieser Gesellschaft umfasst Andreas Nunzer als Aufsichtsratsvorsitzenden, Florian Bauhuber als Geschäftsführer von Realizing Progress, Silke Dammerer als Abgeordnete zum Landtag von Niederösterreich, Bernhard Schröder in der Rolle des Geschäftsführers, Julia Flunger-Schulz als Leiterin der Kunstmeile Krems, Mario Pulker als Vorsitzenden der Generalversammlung, Birgit Perl, die als Moderatorin fungiert, und Michael Duscher, der die Niederösterreich Werbung leitet. Am 17. November 2023 kamen in Spitz in der Kunsthalle Krems zahlreiche Akteure der Tourismusbranche zusammen, um die 20-jährige Geschichte der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH zu feiern und Weichen für die Zukunft zu stellen. Bernhard Schröder hieß die Gäste willkommen und unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit regionalen Partnern sowie Vertretern der Kunstmeile Krems und der Niederösterreich Werbung.

Die Gründung der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH zielte darauf ab, eine führende und wettbewerbsfähige Urlaubsregion entlang der Donau zu schaffen. Über die Jahre wurden erfolgreiche Projekte wie „Best of Wachau“, der Welterbesteig Wachau und die Via.Carnuntum realisiert, sowie eine Fokussierung auf das Gartenthema im Erlebnisraum Region Tulln etabliert. Ein wesentlicher Erfolg der Organisation ist auch die Förderung des Donauradweges, der zu einem der Spitzenradwege Europas zählt.

Bernhard Schröder stellt fest: „Seit Gründung der Tourismusdestination Donau Niederösterreich hat sich viel getan. Von der reinen Gästeinformation hat sich das Destinationsmanagement zu einem Impulsgeber und einem starken Partner für die Tourismusbetriebe entwickelt. Aktuell ist der zunehmende Veränderungsdruck durch Digitalisierung und Nachhaltigkeit eine große Herausforderung, es sind daher neue Lösungen zur Bewältigung der Anforderungen gefragt. Diesen Weg wollen wir mit den Vertreterinnen und Vertretern der Tourismusbranche weitergehen und uns gemeinsame für zukünftige Aufgaben rüsten.“

Die Professionalität und Kundenorientierung prägen seit einigen Jahren die Arbeit jeder touristischen Destination. Mit der Einführung eines Gastgebercoachings im Jahr 2018 etablierte die Organisation eine zentrale Beratungsstelle für Tourismusbetriebe, die neben Angebotserstellung und Vermarktung auch Nachhaltigkeitsthemen abdeckt. Mario Pulker kommentiert: „Der gestiegene Wettbewerb ist für viele Tourismusbetriebe eine Herausforderung. Wir bieten daher fachliches Know-how in den verschiedensten Bereichen, um die Betriebe zu unterstützen.“

Ein signifikanter Anstieg der Übernachtungszahlen um 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in den ersten neun Monaten zeigt den Erfolg der Region. Die Gemeinden zwischen dem Nibelungengau und der Region Carnuntum-Marchfeld verzeichneten seit der Gründung einen Anstieg der Gästezahlen um 32 Prozent.

Vorsitzender des Aufsichtsrates des Donau Tourismus, Andreas Nunzer, betont: „Kulinarik- und Kulturangebote, Wandern und Radfahren punkten bei unseren Gästen. Dabei sind die Gemeinden gefordert, Strategien und Lösungen für eine verbesserte Infrastruktur und die touristische Mobilität zu gewährleisten.“

In Bezug auf die Digitalisierungsstrategie und die Ansprache neuer Zielgruppen erklärt Michael Duscher: „Die rasante Entwicklung im digitalen Bereich macht auch vor dem Tourismus nicht halt. Im Zuge der niederösterreichweiten Digitalisierungsstrategie wollen wir uns noch stärker auf die richtigen Zielgruppen fokussieren, um die Marke Urlaub in Niederösterreich nachhaltig zu stärken.“

Florian Bauhuber, ein anerkannter Experte für Digitalisierung und Veränderungsmanagement, unterstützt diesen Prozess und sieht vielfältige Chancen für den lokalen Tourismus. Er betont die Wichtigkeit einer zielgruppengerechten Ausrichtung der Angebote und Botschaften, gerade im Zeitalter künstlicher Intelligenz: „Man kann mit Marken nicht alle Menschen gleichzeitig glücklich machen,“ deshalb empfiehlt er, alle touristischen Maßnahmen auf die definierten Zielgruppen abzustimmen.

Das Weinviertel, bekannt als das größte Weinanbaugebiet Österreichs und ein Paradies für Liebhaber regionaler Erzeugnisse, bildet den Mittelpunkt eines zukunftsweisenden Kooperationsprojekts der LEADER-Regionen Weinviertel Ost und Weinviertel Donauraum. Dieses Projekt zielt darauf ab, das Angebot an Erlebnisangeboten zu erweitern, um das Gebiet noch attraktiver für Besucher zu gestalten. Im Rahmen dieses Bestrebens werden bestehende sowie neue Betriebsführungen zentralisiert erfasst und vermarktet, um Weinproduzenten und lokale Erzeuger zu ermutigen, das ganze Jahr über regelmäßige Veranstaltungen anzubieten.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fasst die Zielsetzung prägnant zusammen: „Erlebnisangebot belebt die Region und soll somit mehr Besucherinnen und Besucher ins Weinviertel locken.“ Zudem betont sie die Bedeutung des koordinierten Angebots: „Ein facettenreiches und erweitertes Erlebnisangebot, welches zentral gebündelt und verwaltet wird, belebt die Region und soll somit mehr Besucherinnen und Besucher ins Weinviertel locken.“

Der Auftakt des Projektes besteht darin, vorhandene Betriebsführungstermine für Individualbesucher wie Paare, Familien oder Gruppen von Freunden zentral zu sammeln. Außerdem wird ein umfassender Marketingplan für Weinviertler Weinbauern und Produzenten entwickelt, um die Verbreitung und Bekanntmachung von Veranstaltungsterminen zu erleichtern. Ein Hauptanliegen des Projekts ist es, möglichst viele Betriebe zu inspirieren, besondere Erlebnismöglichkeiten anzubieten und den Gästen Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren. Der Biobeerengarten Hummel in Loosdorf wird als Beispiel für ein bereits erfolgreich umgesetztes Konzept genannt. Christian Frank, der Bürgermeister und Vorsitzende der LEADER-Region Weinviertel Ost, hebt die Notwendigkeit eines breiten Angebots hervor: „Für den Tourismus ist ein vielfältiges, abwechslungsreiches Angebot sehr wichtig.“

Das Bestreben, das Veranstaltungsangebot nicht nur auf einzelne Tage zu beschränken, sondern über die gesamte Saison hinweg anzubieten, wird auch von Thomas Speigner und Manfred Weinhappel, den Obleuten der LEADER-Region Weinviertel Donauraum, unterstützt. Sie unterstreichen gemeinsam: „Es ist uns ein großes Anliegen, ein dauerhaft verfügbares Angebot über die gesamte Saison zu schaffen.“

Die Weinviertel Tourismus GmbH, in Zusammenarbeit mit der Weinstraße Weinviertel und der Initiative KOSTBARES Weinviertel, widmet sich im Rahmen des „Erlebnisbetriebe Weinviertel“-Projekts der Förderung des Tourismus. Hannes Steinacker, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, erkennt den Wert des Projekts für die Region: „Das Projekt ist ein wichtiger Baustein im Ausbau des touristischen Angebots im Weinviertel. Durch die Schaffung, Bündelung und Kommunikation bzw. Vermarktung von Erlebnisangeboten für Individualgäste werden neue Anreize für Urlaubsgäste und Ausflügler geboten.“

Unterstützt durch Mittel des Landes Niederösterreich und der Europäischen Union, ins Leben gerufen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, soll dieses Projekt die LEADER-Regionen Weinviertel Ost und Weinviertel Donauraum gemäß ihren Entwicklungsstrategien bereichern und so den Tourismus sowie die Wertschätzung regionaler Produkte stärken.

Am 16. Oktober 2023 fand die entscheidende Generalversammlung der Destination Waldviertel GmbH statt, in der Tom Bauer einstimmig zum Geschäftsführer für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wurde. Sein Amtsantritt ist für den 1. Januar 2024 geplant, als Nachfolger von Kristiane Spiegl, die sich fortan wieder verstärkt ihrer Tätigkeit bei der Niederösterreich Werbung widmen wird.

Michael Duscher, der Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, äußerte seine Zustimmung zur Wahl Bauers: „Mit Tom Bauer haben wir nach intensiven Hearings den am besten geeigneten Kandidaten für die Geschäftsführung der Destination Waldviertel gefunden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, die zwischen der Niederösterreich Werbung und den Destinationen hervorragend und intensiv stattfindet. Bei Kristiane Spiegl möchte ich mich herzlich bedanken, die das letzte Jahr den Waldviertel Tourismus interimistisch geleitet hat und eine große Bereicherung war“.

Tom Bauer blickt erwartungsvoll auf seine neue Rolle: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Der Tourismus ist mir ein echtes Herzensanliegen. Ich konnte in diesem Bereich schon viele Erfahrungen sammeln und freue mich jetzt in meiner Heimat, dem Waldviertel, mitwirken zu können, dass das Waldviertel weiterhin als attraktive Destination positioniert wird und so zahlreiche Gäste in unsere Region kommen.“

Fritz Weber, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, richtete ebenfalls Glückwünsche an Tom Bauer, den frisch ernannten Geschäftsführer: „Mit Tom Bauer haben wir jemanden gefunden, der sowohl im Tourismus als auch im Gesundheitsbereich Expertise mitbringt und den wir als echten Profi bezeichnen können. Ich bin sehr optimistisch, dass wir hier gemeinsam viel voranbringen werden.“

Mario Pulker, der Sprecher des Wirtschaftsvereins und Obmann der Sparte in der Wirtschaftskammer, brachte ebenso seine Anerkennung für Tom Bauer zum Ausdruck: „Ein wesentlicher Punkt für mich ist die Erfahrung die Tom Bauer auf betrieblicher Ebene mitbringt. Im Hearing konnte man darüber hinaus die Leidenschaft, die Tom Bauer für diese neue Aufgabe mitbringt, deutlich spüren. Ich möchte Tom Bauer herzlich gratulieren und wünsche ihm für die neue Aufgabe alles Gute und viel Erfolg.“

Zu Tom Bauer

Der gebürtige Waldviertler bringt eine umfassende Führungserfahrung aus dem Tourismus- und Gesundheitssektor mit. Seine jüngste Position war die des geschäftsführenden Gesellschafters bei So.Me Homes GmbH, einem Unternehmen der SORAVIA Group. Bauer kann auf eine über zwanzigjährige internationale Laufbahn in leitenden Rollen bei namhaften Unternehmen wie HILTON, MARRIOTT und IHG zurückblicken, zudem wirkte er elf Jahre lang als COO in den Thermen- und Gesundheitsresorts der VAMED Vitality World. Seine fachliche Qualifikation erwarb er an der Hotel- und Tourismusakademie in Krems, ergänzt durch einen MBA-Abschluss von der IMADEC Universität. Der 53-Jährige, verheiratet und Vater von vier Töchtern, ist in Grafenegg zu Hause.

Am 28. November 2023 fand im Sconarium in Bad Schönau ein bedeutendes Treffen für die Tourismusbranche statt, organisiert von der Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH. Dieses Event zog 120 Fachleute aus verschiedenen Teilen der Destination an, wobei der Schwerpunkt auf den Einfluss und die Möglichkeiten der Digitalisierung im Tourismus lag. Referenten wie der Digitalisierungsexperte Florian Bauhuber, Christiana Naue-Hess von der Niederösterreich Werbung und Mariella Klement-Kapeller, Geschäftsführerin der Wiener Alpen, lieferten wertvolle Einsichten in das Thema.

Die Veranstaltung zielte darauf ab, den Teilnehmern zu vermitteln, wie der digitale Wandel den Tourismus beeinflusst und welche Schritte erforderlich sind, um in der digitalen Ära erfolgreich zu sein. Silke Dammerer, Abgeordnete zum Niederösterreichischen Landtag, begrüßte die Gäste im Namen der Landeshauptfrau und leitete das Event ein. Feri Schwarz, Bürgermeister von Bad Schönau und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Wiener Alpen, erörterte die Entwicklung des Gesundheitstourismus in Bad Schönau, der Gemeinde mit der höchsten Nächtigungszahl in den Wiener Alpen.

Florian Bauhuber, der digital zugeschaltet war, hob hervor: „Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz ist es notwendig, die touristischen Inhalte einer Region bestmöglich darzustellen“. Er empfahl, Maßnahmen gezielt auf definierte Zielgruppen auszurichten und betonte die Bedeutung der Markenpositionierung: „Man kann mit Marken nicht alle Menschen gleichzeitig glücklich machen“.

Christiana Naue-Hess und Mariella Klement-Kapeller teilten Einblicke in die Praxis und die Digitalisierungsstrategie Niederösterreichs. Klement-Kapeller präsentierte die neue Broschüre „Leistungen und Services“, die Partnern und Unternehmen einen Überblick über die Unterstützungsangebote der Tourismusorganisation bietet.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Pamela Grün, einer ORF-Radiomoderatorin. Nach dem offiziellen Teil hatten die Teilnehmer Gelegenheit zum Austausch. Kulinarisch versorgt wurden sie von der Familie Ottner und ihrem Team vom Krumbacherhof, dem Wirtshauskultur-Top-Wirt der Wiener Alpen in Niederösterreich.