St. Pölten (Stadt)
Überblick
St. Pölten liegt an der Traisen im niederösterreichischen Zentralraum und ist seit 1986 Landeshauptstadt. Als Statutarstadt bildet St. Pölten zugleich eine eigene Gemeinde und einen eigenen politischen Bezirk. Das Stadtgebiet umfasst neben der dicht bebauten Kernstadt zahlreiche Stadtteile und ländlicher geprägte Gebiete.
Auf einer Fläche von rund 108 Quadratkilometern leben etwa 60.100 Menschen. St. Pölten ist Sitz der Niederösterreichischen Landesregierung und erfüllt wichtige Aufgaben in Verwaltung, Bildung, Gesundheitsversorgung und Wirtschaft. Das Universitätsklinikum, mehrere Hochschulen, Schulen sowie zahlreiche Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe prägen den Standort.
Der Hauptbahnhof an der Weststrecke und die nahe Westautobahn verbinden die Stadt mit Wien, Linz und weiteren Regionen. Durch diese zentrale Lage ist St. Pölten zugleich Arbeits-, Ausbildungs- und Verkehrszentrum für weite Teile Niederösterreichs.
Freizeit und Kultur
Die historische Innenstadt wird von barocken Bürgerhäusern, dem Rathausplatz, dem Dom und mehreren Plätzen und Gassen geprägt. Einen architektonischen Kontrast dazu bildet das Regierungs- und Kulturviertel an der Traisen. Dort befinden sich das Festspielhaus, das Museum Niederösterreich und der Klangturm.
Zum kulturellen Angebot gehören außerdem das Landestheater Niederösterreich, die Bühne im Hof, das Programmkino Cinema Paradiso sowie Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Dadurch konzentrieren sich in der Stadt unterschiedliche Bereiche von Theater und Musik bis zu Film und bildender Kunst.
Entlang der Traisen verlaufen Rad- und Fußwege, die das Zentrum mit weiteren Stadtteilen verbinden. Der Ratzersdorfer See, die Viehofner Seen und mehrere Parkanlagen dienen als städtische Naherholungsräume. Historische Bausubstanz, moderne Architektur und Grünflächen liegen dabei innerhalb eines vergleichsweise kompakten Stadtgebiets nahe beieinander.
