Der ÖFB (Österreichischer Fußball-Bund) will die UEFA U21 EURO 2029 nach Österreich holen und ein verbindendes Fußballfest für Verbände, Spieler und Fans aus dem In- und Ausland veranstalten.

Josef Pröll (ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender): „Die Ausrichtung der UEFA U21 EURO würde für den gesamten österreichischen Fußball eine große Chance bedeuten. Dementsprechend intensiv haben wir unsere Bewerbung vor- und aufbereitet. Ich danke dem engagierten Bewerbungsteam, das viel Herzblut in das Projekt gesteckt hat. Ein solches Turnier bringt internationalen Spitzenfußball ins Land, rückt die nächste Generation an Spieler in den Mittelpunkt und schafft zugleich nachhaltige Impulse für den Fußball“

Das finale Bewerbungskonzept für die Ausrichtung der UEFA U21 EURO 2029 wurde von einem siebenköpfigen Organisationsteam des ÖFB unter der externen Leitung von Wolfgang Gramann in enger Zusammenarbeit mit den Vereinen, Stadionbetreibern und potenziellen Host Cities (Wien, St. Pölten, Linz, Ried, Innsbruck, Altach) erstellt und enthält infrastrukturelle, organisatorische, wirtschaftliche, soziale und nachhaltige Aspekte.

Thomas Hollerer (ÖFB-Generalsekretär): „Wir stehen seit Beginn des Bewerbungsprozesses in einem engen und vertrauensvollen Austausch mit der UEFA. Dabei geht es nicht nur um die organisatorischen Anforderungen an ein solches Turnier, sondern auch um die sportpolitische Bedeutung einer U21-EURO für Österreich und die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich in diesem Zuge auch bei den zuständigen politischen Stellen und Mitarbeiter:innen bedanken, die uns nicht nur in unserem Vorhaben bestärkt haben, sondern uns auch wie bei der erfolgreichen Ausrichtung des UEFA Super Cups viel Unterstützung bei der Schaffung der Rahmenbedingungen zukommen hat lassen“

Die U21-Europameisterschaft 2029 soll in Österreich in fünf Bundesländern und gesamt acht Stadien stattfinden

Bernhard Neuhold (Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH): „Die Bewerbung war ein intensiver Prozess. Wir haben uns viele Gedanken über die Zusammenstellung der Stadien, aber natürlich auch über die generelle Konzeption des Turniers und die Wirtschaftlichkeit gemacht. Bei der Auswahl der Spielstätten haben wir uns bewusst für diese acht Stadien entschieden, die mit ihren Kapazitäten sehr gut zu den erwartbaren Rahmenbedingungen einer U21-EURO passen und eine weitreichende Präsenz in Österreich ermöglichen. Unser Ziel war es, kompakte und atmosphärische Spielstätten mit einer starken regionalen Verankerung zu verbinden“

Die endgültige Entscheidung über die Ausrichtung der UEFA U21 EURO 2029 wird vom Exekutivkomitee der UEFA am 7. Dezember 2026 getroffen. Neben Österreich hat auch Spanien Interesse an der Austragung des Turniers bekundet.

In Tirol rücken durch eine Kooperation von Theater Verband Tirol und Tiroler Landestheater die vielen Amateur- und Laienbühnen und die professionelle Theaterarbeit enger zusammen.

Über 300 Mitgliedsbühnen des Theater Verbandes Tirol erhalten Zugang zu Gruppenrabatten, Vermittlungsangeboten, Einblicken in den Theaterbetrieb und stark ermäßigten Mietpreisen beim Kostümfundus.

Die Kooperation trat mit Saisonbeginn im September 2026 in Kraft und ist zunächst auf eine Saison angelegt. Offiziell besiegelt wurde der Kooperationsvertrag Anfang Juli 2026.

Eine vielfältige Theaterlandschaft in Tirol

In Tirol sind tausende Menschen in ihrer Freizeit auf oder hinter einer Dorf- oder Heimatbühne aktiv. Der Theater Verband Tirol bündelt diese vielfältige Theaterarbeit im Land und vertritt mehr als 300 Mitgliedsbühnen.

Durch die neue Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landestheater sollen diese Bühnen künftig stärker an das Landestheater angebunden werden. Geplant sind unter anderem kostenfreie Gruppenführungen, Probenbesuche und Vermittlungsangebote.

Auch exklusive Gruppenrabatte für kleinere Gruppen und vergünstigte Mietpreise beim Kostümfundus sind Teil der Kooperation.

TVT-Theaterpaktl für Vereinsmitglieder

Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist das sogenannte TVT-Theaterpaktl. Dabei handelt es sich um ein kompaktes Abo für Vereinsmitglieder der Bühnen.

Das Paket umfasst fünf Vorstellungen: zwei Produktionen im Großen Haus und drei Vorstellungen in den Kammerspielen. Damit sollen Menschen aus den Tiroler Bühnenvereinen einen direkten Zugang zum Spielplan des Tiroler Landestheaters erhalten.

Die geschäftsführende Intendantin Irene Girkinger betont, dass Theater vom Austausch lebt und Kooperationen dafür wichtige Impulse geben. Für das Tiroler Landestheater ist die Öffnung des Hauses daher ein Teil der strategischen Ausrichtung.

Austausch zwischen Amateurtheater und Landestheater

Beate Palfrader, Obfrau des Theater Verbandes Tirol, sieht professionelles Theater und Amateurtheater nicht als getrennte Bereiche, sondern als Teil einer gemeinsamen Theaterlandschaft.

Ziel daher Kooperation ist es, den Austausch zwischen dem Tiroler Landestheater und den Theatergruppen im Land weiter auszubauen.

Die Kooperation soll Mitgliedern der Tiroler Bühnen ermöglichen, hinter die Kulissen zu blicken, Inszenierungen zu erleben, Theatermacher:innen zu begegnen und Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.

Der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle und der Innsbrucker Bürgermeister Johannes Anzengruber verlängern als Gesellschaftervertreter der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck den bis 31. August 2028 laufenden Vertrag der Geschäftsführenden Intendantin des Tiroler Landestheaters Irene Girkinger um weitere fünf Jahre bis 31. August 2033.

Seit der Spielzeit 2023/24 leitet Irene Girkinger das Tiroler Landestheater als Geschäftsführende Intendantin und will den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem künstlerischen Leitungsteam und dem Geschäftsführenden Kaufmännischen Direktor Dr. Markus Lutz als verlässlichem und kompetentem Partner fortsetzen: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen unserer Gesellschafter und unseres Publikums in unsere leidenschaftliche Arbeit für ein engagiertes Mehrspartenhaus, das sich mutig den Fragen und Problemstellungen unserer Zeit stellt und unser kostbares Kulturgut mit Herzblut pflegt und weiterentwickelt. Wir konnten mit einer vielseitigen und ästhetisch neuen Programmatik, gesellschaftspolitisch und zeitgeschichtlich relevanten Themen, der Förderung von Zeitgenossenschaft und jungen Talenten und dem spartenübergreifenden Arbeiten das Haus stark und zukunftsorientiert positionieren, haben es in vielerlei Hinsicht geöffnet und so neue Publikumsschichten angezogen und begeistert. Das Tiroler Landestheater, das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und das Haus der Musik Innsbruck tragen mit ihrem vielfältigen Programm wesentlich zur kulturellen Identität des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck bei. Unser Anspruch ist es, den größten Kulturbetrieb im Westen Österreichs als kulturellen Leuchtturm künstlerisch und wirtschaftlich stabil und erfolgreich weiter in die Zukunft zu führen. Es ist beglückend und erfüllend, zusammen mit den wunderbaren Künstler:innen der Ensembles und des Orchesters und all den großartigen Kolleginnen und Kollegen im Haus weiterhin für diese unglaublich kulturbegeisterte Region wirken zu dürfen. Nun können wir unsere künstlerischen Visionen weiterentwickeln und längerfristig weiterplanen. Wir haben noch viele Ideen – lassen Sie sich überraschen!“

Tirols Landeshauptmann Anton Mattle sieht die Vertragsverlängerung als wichtiges Zeichen für Kontinuität und Stabilität: „Es freut mich, dass das Tiroler Landestheater mit Irene Girkinger und Markus Lutz ein starkes Führungsduo hat. Das Theaterwesen ist im Umbruch, die Rahmenbedingungen werden nicht leichter. Umso wichtiger ist es, dass die Gespräche und Prozesse der vergangenen Monate Früchte getragen haben und mit der Vertragsverlängerung von Irene Girkinger ein klares Signal für Kontinuität und eine weiterhin spannende künstlerische Entwicklung gesetzt werden kann. Den kommenden Saisonen blicke ich mit Neugier und Freude entgegen!“

Und Johannes Anzengruber (Bürgermeister von Innsbruck) ergänzt: „Die Verlängerung der Intendanz von Irene Girkinger zeigt: Der Zukunftsprozess am Tiroler Landestheater war erfolgreich. Die letzte Saison hat eindrucksvoll bestätigt, was möglich ist, wenn alle Mitarbeitenden mit großem Engagement, gegenseitigem Vertrauen und einem gemeinsamen Ziel an einem Strang ziehen. Mit künstlerisch herausragenden Theaterproduktionen ist es gelungen, das treue Stammpublikum ebenso zu begeistern wie zahlreiche neue Besucherinnen und Besucher für das Tiroler Landestheater zu gewinnen. Der erwartete Turnaround nach dem Intendantenwechsel ist nun endgültig erfolgt“