Der SK Sturm Graz setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und läuft im UEFA Europa League Match gegen Feyenoord Rotterdam im internationalen Trikot mit dem Slogan „STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN“ – also „Stoppt Gewalt an Frauen“ – auf der Brust auf.

Schon für die Spiele der UEFA Champions League-Qualifikation in Norwegen im Sommer 2025 reagierte der Fußballmeister aus Graz auf die in Norwegen geltenden rechtlichen Bestimmungen, die unter anderem Werbung für Alkohol verbieten, mit einer kreativen und gesellschaftlich relevanten Aktion. Das SOS Kinderdorf war auf der Brust der Blackys prominent zu sehen, und das auf dem in dieser Saison speziell als Inklusionstrikot ausgelegtem Europacup-Jersey. Diese gelebte gesellschaftliche Verantwortung – wie sie auch im Leitbild des SK Sturm Graz festgeschrieben ist – wird nun für die kommende Partie in Rotterdam fortgesetzt. Denn auch in den Niederlanden gelten vergleichbare Regelungen für Werbung.

STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN – Stoppt Gewalt an Frauen – als Trikot-Slogan für das Spiel des SK Sturm Graz in Rotterdam

Das Trikot für das Auswärtsspiel in Rotterdam setzt ein zentrales Thema in den Vordergrund: den Kampf gegen Gewalt an Frauen.

Dabei steht die seit 2023 bestehende Kooperation mit den Frauenhäusern Steiermark – im Rahmen von STURM HILFT – im Fokus. Die steirischen Frauenhäuser arbeiten seit über 40 Jahren im Bereich Gewaltschutz und Gewaltprävention und mit dem Slogan „STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN“ setzen die Schwarz-Weißen ein unübersehbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und machen zugleich auf die wertvolle Arbeit der Frauenhäuser aufmerksam.

Thomas Tebbich (SK Sturm Graz – Geschäftsführer Wirtschaft): „Die Sturmfamilie steht wie immer zusammen und zeigt, dass unser Leitsatz zum Thema soziale und gesellschaftliche Verantwortung keine bloße Floskel ist, sondern gelebt wird. Als einer der größten und erfolgreichsten Fußballvereine Österreichs sind wir uns des Gewichts unserer Stimme bewusst, dementsprechend wollen wir sie auch einsetzen. Ich möchte mich bei den Frauenhäusern Steiermark für die Kooperation in dieser wichtigen Sache bedanken und auch betonen, dass die UEFA sehr hilfsbereit und offen auf unsere Sonderanfrage, den ,Brustsponsor‘ ein weiteres Mal in dieser Saison zu ändern, reagiert hat. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei unserem Hauptsponsor Puntigamer, die diesen Wechsel auf unserem Trikot wie schon im Sommer vollumfänglich unterstützen.“

Michaela Gosch (Steirische Frauenhäuser – Geschäftsführerin): „Dass der Slogan ‚STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN‘ auf dem Trikot des SK Sturm Graz zu sehen ist, hat eine enorme Signalwirkung. Diese klare Botschaft ist nicht nur ein Hinweis auf unsere Arbeit, sondern ein deutliches gesellschaftliches Statement: Gewalt an Frauen wird nicht toleriert und gehört benannt – sichtbar und unmissverständlich. Besonders bedeutsam ist, dass diese Botschaft in der Europa League auf einer der größten möglichen Fußballbühnen präsentiert wird – und damit europaweit sichtbar ist. Ein Verein mit der Reichweite von Sturm Graz erreicht Menschen aller Altersgruppen und sozialen Hintergründe, und genau dort brauchen wir diese Botschaft. Sie stärkt Betroffene, schafft Aufmerksamkeit und fordert dazu auf, nicht wegzusehen. Wir freuen uns sehr, dass Sturm Graz diese Haltung so öffentlich vertritt und damit einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung und zum Gewaltschutz leistet.“

Eine limitierte Auflage der Trikots ist online zu erwerben und zusätzlich werden ausgewählte Matchworn Trikots im Nachgang der Partie in Rotterdam versteigert. Der Erlös kommt zu 100% STURM HILFT zu Gute.

Das international renommierte US-Fachmedium „BroadwayWorld“ kürt jedes Jahr die besten Musicals der einzelnen Länder mittels Publikumsvoting. Bei der diesjährigen Wahl standen alle Produktionen, die zwischen 1. Oktober 2024 und 30. September 2025 Premiere hatten, zur Wahl.

Bei den „BroadwayWorld Austria Awards 2025“ wurde die Bühne Baden in 10 von 13 Kategorien auf den ersten Platz gewählt – und holte damit in allen Kategorien, in denen sie nominiert war, den Sieg.

Das Musical CHESS (Regie: Andreas Gergen), das im Sommer 2025 nicht nur für ein ausverkauftes Haus, sondern auch für Begeisterungsstürme bei Presse und Publikum gesorgt hat, gewann bei den BroadwayWorld Awards neben der Königsdisziplin „Bestes Musical“ auch viele weitere Auszeichnungen.

Andreas Gergen, der neben der Auszeichnung für das beste Musical auch den ersten Platz in der Kategorie „Beste Regie“ gewann: „Ganz besonders freut es mich auch, dass die Bühne Baden in der Kategorie „Favourite Local Theatre“ gewonnen hat. Das ist eine großartige Auszeichnung für das ganze Haus. Ich bin überwältigt von diesem eindeutigen Ergebnis.“

Die Preisträger:innen der BroadwayWorld Austria Awards 2025

  • Bestes Musical: CHESS – Bühne Baden
  • Beste Regie: Andreas Gergen – CHESS – Bühne Baden
  • Beste Darstellung: Moritz Mausser – ROCK ME AMADEUS – Ronacher
  • Bestes Ensemble: CHESS – Bühne Baden
  • Beste Choreografie: Till Nau – CHESS – Bühne Baden
  • Bestes Kostümdesign: Conny Lüders – CHESS – Bühne Baden
  • Bestes Bühnenbild: Matthias Engelmann – BRIEFE VON RUTH – Theater an der Wien
  • Bestes Lichtdesign: Momme Hinrichs – CHESS – Bühne Baden
  • Beste musikalische Leitung & Orchester Performance – Victor Petrov – CHESS – Bühne Baden
  • Beste:r Darsteller:in in einem Musical: Drew Sarich – CHESS – Bühne Baden
  • Beste:r Darsteller:in in einem Theaterstück: Andrea Ostermann – THE VISIT – Überall Theater
  • Bester Nebendarstellerin in einem Musical: Reinwald Kranner – CHESS – Bühne Baden
  • Lieblingstheater: Bühne Baden

Die Gewinner:innen der „BroadwayWorld Austria Awards 2025“

Rund 61 Prozent der Wintergäste stehen während ihres Urlaubs auf Skiern. Doch die Faszination für die zwei Bretter endet längst nicht auf den Pisten.

Als internationales Sprachrohr des österreichischen Tourismus setzt die Österreich Werbung gemeinsam mit ihren Partnern gezielt Maßnahmen, um junge Zielgruppen für den Wintersport zu begeistern und neue Zugänge zum Skifahren zu schaffen.

Mit der Content-Serie „Crush Course“ zeigt die Österreich Werbung (ÖW) wie einfach der Einstieg ins Skifahren in Österreich ist und der Skisport auch „die Herzen höherschlagen lässt“ – denn Skifahren ist laut einer Studie das attraktivste Urlaubsmotiv auf Dating-Plattformen (Club Med 2021), kein anderes Freizeitmotiv sorgt für mehr „Swipes nach rechts“.

Astrid Steharnig-Staudinger (Geschäftsführerin der Österreich Werbung): „Skifahren kann der Beginn besonderer Begegnungen und gemeinsamer Erinnerungen sein. Es steht für Freiheit, Naturerlebnis und einen zeitgemäßen Lifestyle. Wer Ski fährt, vermittelt Sportlichkeit, Stil und Lebensfreude – Eigenschaften, die verbinden. Gleichzeitig ist der Einstieg ins Skifahren heute so einfach wie nie: Dank professioneller Betreuung und umfassendem Service direkt vor Ort können Gäste unkompliziert starten und sich ganz auf das Erlebnis konzentrieren. Skifahren ist damit nicht nur gesund und abwechslungsreich, sondern ein Erlebnis, das Menschen zusammenbringt“

Skifahren als zentraler Wertschöpfungsfaktor und emotionales Gemeinschaftserlebnis

Skifahren ist nicht nur ein zentraler Wertschöpfungsfaktor in vielen Regionen, sondern auch ein emotionales Gemeinschaftserlebnis mit Freunden, Familie oder neuen Bekanntschaften.

Denn Skitage lassen sich mit Kulinarik, Après-Ski, Wellness oder urbanem Lifestyle verbinden und schaffen bleibende Erinnerungen vor der eindrucksvollen Kulisse der österreichischen Bergwelt.

Astrid Steharnig-Staudinger: „Skifahren ist ein wesentlicher Pfeiler des österreichischen Tourismus – wirtschaftlich, kulturell und emotional. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen wir an die Lebenswelt junger Menschen anknüpfen, sie abholen und ihnen zeigen, wie attraktiv Skifahren sein kann. Mit ‚Crush Course‘ sprechen wir bewusst eine neue Generation an und machen Lust auf erste Erlebnisse auf Skiern in Österreich“

„Crush Course“ – die Content-Serie mit Swipe-Potenzial

Mit der humorvollen Content-Serie „Crush Course“, die auf junge Erwachsene, Ski-Anfänger:innen und Wiedereinsteiger:innen ausgerichtet ist, zeigt die Österreich Werbung, dass Skifahren nicht nur Spaß macht, sondern auch richtig gut aussieht – online wie offline.

Zwei Freundinnen führen als Protagonistinnen durch mehrere kurze Social-Media-Videos und erklären auf Englisch, warum Skifahren voll im Trend liegt, wie man einen Skitag plant und mit welchen Foto-Settings auf der Piste die Herzen auf Dating-Apps höherschlagen. Die Serie verbindet Unterhaltung mit Information und richtet sich gezielt an (Wieder-)Einsteiger:innen.

Die Content-Serie „Crush Course“ wird auf den internationalen Instagram- und TikTok-Kanälen der Österreich Werbung ausgespielt – mit Fokus auf die Märkte Deutschland und Großbritannien. Die Laufzeit der Kampagne ist von Anfang Jänner bis Anfang März 2026 geplant.

Entwickelt und umgesetzt wurde die Content-Serie gemeinsam mit der Lead-Agentur Wien Nord Serviceplan.

Wissen, das Sicherheit gibt – das 1×1 für Ski-Neulinge

Viele Österreicher:innen stehen bereits im Kindesalter auf Skiern. Skifahren ist in Österreich gelebtes Kulturgut und ein generationenübergreifendes Erlebnis. In anderen Ländern fehlt dieses Selbstverständnis jedoch häufig. Themen wie Anreise ins Skigebiet, Skiverleih, Liftkarten oder Sicherheit wirken für Einsteiger:innen oft komplex.

Um diese Hürden abzubauen, hat die Österreich Werbung eine eigene Landingpage entwickelt, die die wichtigsten Basics rund um den Skiurlaub in Österreich einfach und verständlich erklärt. Interessierte finden dort alle relevanten Informationen – von der Planung der Anreise über Unterkunftsbuchung und Skikurse bis hin zu Ausrüstung, Sicherheit und Liftkarten.

Das ÖFB Frauen-Nationalteam startet die Qualifikation zur FIFA-Frauen-WM 2027 am 3. März 2026 mit einem Heimspiel in der Südstadt (Niederösterreich)

Im Rahmen des ersten Spieltags der WM-Qualifikation trifft das ÖFB Team um 18:00 Uhr (live im ORF) in der Datenpol Arena des FC Admira Wacker auf Norwegen. Präsentiert wird das Heimspiel von Raiffeisen.

Das ÖFB Frauen-Nationalteam kehrt damit an eine bekannte Spielstätte zurück, denn zwischen 2017 und 2022 absolvierten die Österreicherinnen insgesamt neun Partien in der Südstadt. Mit vier Siegen und zwei Remis blicken Kapitänin Sarah Puntigam und Co dabei auf eine positive Bilanz in Mödling.

Alexander Schriebl, der in sein zweites Jahr als ÖFB Teamchef geht, freut sich auf das Länderspielcomeback in der Südstadt: „Die Datenpool Arena in der Südstadt ist ein traditionsreiches Stadion, an das ich selbst gute Erinnerungen aus meiner aktiven Zeit habe. Die Admira ist ein Verein mit einer tollen und stimmungsvollen Fan-Basis. Es wäre schön, gegen einen starken Gegner wie Norwegen die lautstarke Unterstützung von den Rängen zu spüren. Wir wollen allenfalls die positive Stimmung und Erlebnisse aus dem Heimspiel gegen Tschechien im Oktober mit in die Südstadt nehmen.“

Das letzte Gastspiel der ÖFB-Elf in der Südstadt datiert vom 22. Juni 2022 gegen Montenegro. Beim 4:0-Testspielerfolg im Rahmen der EM-Vorbereitung erzielten Katharina Schiechtl, Maria Plattner, Nicole Billa und Annabel Schasching die Tore für die Österreicherinnen.

Bernhard Neuhold (Geschäftsführer ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH): „Die Datenpol Arena des FC Admira Wacker hat sich schon in der Vergangenheit als erfolgreiche Spielstätte für das Frauen-Nationalteam erwiesen und bietet eine würdige Kulisse für den Auftakt in die WM-Qualifikation gegen Norwegen. Ich möchte den Verantwortlichen der Admira, allen voran Christian Tschida, Ralf Muhr und Bernhard Schmidt, für die vertrauensvollen Gespräche danken. Da das Frauen-Nationalteam für die Vorbereitungen auf den Start der WM-Qualifikation erstmalig am ÖFB Campus zu Gast sein wird, passt die Datenpol Arena auch puncto Logistik sehr gut in das gesamte organisatorische Konzept. Wir freuen uns, nach rund vier Jahren wieder nach Maria Enzersdorf zurückzukehren.“

Bernhard Schmidt (Geschäftsführer FC Admira Wacker): „Es ist uns eine große Freude, dass das österreichische Frauen-Nationalteam den Auftakt der WM-Qualifikation in der Südstadt bestreitet. Die Datenpol Arena ist ein Stadion mit Geschichte und Emotionen – umso schöner ist es, nach einigen Jahren wieder Gastgeber eines Länderspiels zu sein. Mit Norwegen wartet ein hochklassiger Gegner, der für ein intensives und attraktives Spiel sorgt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Fans in der Südstadt einen besonderen Fußballabend zu erleben.“

Die Spieltermine des ÖFB Frauen-Nationalteam in der Qualifikation zur FIFA-Frauen-WM 2027

  • 03. März 2026 – 18 Uhr – Österreich – Norwegen (Datenpol Arena, Mödling)
  • 07. März 2026: Slowenien – Österreich
  • 14. April 2026: Deutschland – Österreich
  • 18. April 2026: Österreich – Deutschland
  • 05. Juni 2026: Österreich – Slowenien
  • 09. Juni 2026: Norwegen – Österreich

Regional einkaufen heißt: Menschen unterstützen, die wir kennen. Denn lokale Betriebe bieten nicht nur Verkaufsflächen, sondern sind Treffpunkte, Nahversorger, Arbeitgeber, Identitätsstifter.

Die Initiative „Mein Neujahrsvorsatz 2026: lokal einkaufen“ der Wirtschaftskammer Niederösterreich ruft dazu auf die eigene Region bewusst zu stärken, denn jeder Einkauf im Ort schafft Wert, der bleibt.

„Wer lokal einkauft, stärkt Betriebe vor Ort, erhält Arbeitsplätze und hält unsere Ortskerne lebendig“, betonen Wolfgang Ecker (Präsident der Wirtschaftskammer NÖ) und Andreas Auer (Obmann des NÖ Papier- und Spielwarenhandels und Sprecher der Kampagne #ichkauflokal)

Die Kampagne #ichkauflokal macht die Menschen hinter jedem Geschäft sichtbar und zeigt, dass diese Familien, Lehrlinge und Fachkräfte mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft die Lebensqualität vor Ort prägen. „Dazu kommt der ökologische Vorteil: kurze Wege, weniger Verpackung, keine massenhaften Retouren. So wird lokaler Einkauf zum stillen Klimaschutz – ganz ohne erhobenen Zeigefinger.“, ergänzt Andreas Auer.

Ein Vorsatz mit Wirkung: Lokal kaufen

Wolfgang Ecker: „Lokal kaufen ist ein Vorsatz mit Wirkung. Er wirkt dreifach. Wirtschaftlich, sozial und ökologisch. Lokale Händler, Dienstleister, Handwerksbetriebe und Beschäftigte profitieren direkt – und Kundinnen und Kunden genießen etwas, das keine Plattform ersetzen kann: persönliche Beratung, Qualität zum Angreifen und Service, das Vertrauen schafft.“

Andreas Auer verweist auf Zahlen der KMU Forschung Austria zum Weihnachtsgeschäft 2025: „36 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wollten heuer verstärkt im eigenen Ort einkaufen, 22 Prozent griffen bewusst häufiger zu regionalen Produkten und 22 Prozent haben den Einkauf in österreichischen Onlineshops geplant.“

Modehandel: Vertrauen, das nur vor Ort entsteht

Besonders deutlich wird die Kraft des regionalen Einkaufs im Modehandel. Aktuelle Zahlen zeigen: 34 Prozent der Befragten wollen Kleidung und Schuhe angreifen, anprobieren, Materialien fühlen. 33 Prozent schätzen Beratung, persönlichen Kontakt und Service. „Dieses Vertrauen kann keine Onlineplattform ersetzen“, wissen Ecker und Auer und appellieren: „Regional einkaufen bedeutet: Verantwortung übernehmen – für Arbeitsplätze, Umwelt und Lebensqualität. Es braucht keine großen Veränderungen, nur bewusstere Entscheidungen: Die Entscheidung, mit jedem Einkauf Jobs in der Region zu sichern. Die Entscheidung, zuerst im Ort zu schauen – und erst dann online. Die Entscheidung, Service, Qualität und regionale Arbeitsplätze wertzuschätzen. Oder wie die Kampagne sagt: ,Mir ist’s nicht egal. Ich kauf lokal‘.“

Regionalitätskampagne #ichkauflokal

Die branchenübergreifende Regionalitätskampagne #ichkauflokal der Wirtschaftskammer Niederösterreich spricht sich klar für die Regionalität in Niederösterreich aus.

Über diese Plattform sind derzeit 24 regionale Gutscheinsysteme gelistet, die die wichtigsten Einkaufsstädte Niederösterreichs abdecken – von Amstetten bis Wiener Neustadt. Damit können Beschenkte aus einer Vielzahl an regionalen Angeboten wählen und gleichzeitig den heimischen Handel stärken.

Das neue Heimtrikot der ÖFB Nationalteams, das auch bei der WM 2026 zum Einsatz kommen wird, wurde vom ÖFB (Österreichischer Fußball-Bund) und PUMA voller Stolz präsentiert.

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen PUMA und dem ÖFB ist geprägt von Vertrauen, Innovation und einer gemeinsamen Leidenschaft für den Fußball. Gemeinsam verfolgen beide Partner das Ziel, die österreichischen Nationalteams mit wegweisender Sportbekleidung auszustatten und die Fans mit unverwechselbaren Designs zu begeistern.

Die neuen ÖFB Jerseys setzen mit innovativem Design und modernster Technologie ein starkes Zeichen für Teamgeist, Leidenschaft und Zusammenhalt – For the love of the shirt. Unter dem emotionalen Motto „Immer wieder Österreich“ steht das Trikot für die tiefe Verbindung zwischen Team, Fans und Heimat.

Bernhard Neuhold, Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH: „Die Partnerschaft mit PUMA ist für uns ein zentraler Baustein, um die österreichischen Nationalteams nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, nicht nur sportliche Höchstleistungen zu fördern, sondern auch die bestehende Identifikation der Fans mit unserem Team zu vertiefen. Das neue Trikot ist ein Symbol für die Einheit zwischen den Teams und den Fans und repräsentiert die Werte, nach denen wir in der Gesamtheit stets streben sollten“

“Immer wieder Österreich“ – die Kampagne

Die Kampagne „Immer wieder Österreich“ begleitet die Einführung der neuen Trikots und nutzt den legendären Fangesang als emotionalen Rahmen. Die Kampagne feiert die Werte, die die österreichischen Nationalteams auszeichnen: Leidenschaft, Ehrlichkeit und echten Zusammenhalt. Mit dem Slogan „Born from passion. United by fans. Made for Austria.“ wird die tiefe Verbindung zwischen der Mannschaft und ihren Anhängern eindrucksvoll inszeniert.

Tradition trifft Innovation – das Design

Das neue Heimtrikot spiegelt die einzigartige Identität des Landes wider und vereint Tradition und Innovation.

Das Trikot ist eine Hommage an die Heimat. Inspiriert von den mitreißenden Stadiongesängen und dem leidenschaftlichen und dynamischen Spielstil Österreichs, vereint es die leuchtend rote Grundfarbe mit schwarzen und weißen Akzenten – eine kraftvolle Darstellung der österreichischen Flagge und des Teamgeists.

Marco Müller, PUMA Senior Director of Product Line Management Performance Apparel: „Das neue Heimtrikot ist Ausdruck der österreichischen Fußballseele. Es steht für die tiefe Verbundenheit mit der Heimat und den Fans. Das Design vereint Tradition und Moderne und bietet durch modernste Technologien die perfekte Grundlage für Höchstleistungen auf dem Spielfeld. Mit diesem Trikot setzt PUMA neue Maßstäbe in Sachen Design und Innovation und zeigt, wie Sportbekleidung nicht nur funktional, sondern auch emotional begeistern kann“

Technologie und Varianten


Das neue Heimtrikot der österreichischen Nationalteams gibt es in den beiden Varianten „Authentic-Version“ und „Replica-Version“, die auf und auch abseits des Spielfelds getragen werden können.  

Beide Trikotvarianten werden aus mindestens 50 % recycelten Materialien hergestellt und unterstreichen PUMAs Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Der Launch des Auswärtstrikots folgt im März 2026.

Die Authentic-Version

Perfekt für professionelle Athleten ist die Authentic-Version, gefertigt aus PUMAs innovativem ULTRAWEAVE-Stoff – mit ultraleichtem Tragegefühl und maximaler Bewegungsfreiheit. Das ULTRAWEAVE-Material reduziert Gewicht und Reibung auf ein Minimum, während die dryCELL- und ThermoAdapt-Technologien Schweiß effizient ableiten und die Körpertemperatur regulieren. So bleiben die Spieler auch in intensiven Spielsituationen angenehm trocken und kühl.

Die Replica-Version

Für den Alltag und als Fan-Shirt eignet sich die Replica-Version, die das ikonische Design der Authentic-Variante mit einem bequemen Schnitt und hochwertigen Materialien verbindet. Sie ermöglicht es den Fans auch im Alltag ihre Verbundenheit mit der Mannschaft stilvoll auszudrücken. Auch hier sorgt die dryCELL-Technologie für ein angenehmes Tragegefühl.

Bis 15. Jänner 2026 (15 Uhr) können sich Künstler:innen für einen Auftritt beim Open Call 2026 für den Kultursommer Wien bewerben.

Insgesamt gibt es für den Kultursommer Wien Open Call drei Infoveranstaltungen, um offene Fragen rund um die Online-Einreichung in den Genres Musik, Kabarett, Theater, Tanz & Performance, Literatur und Zeitgenössischer Zirkus zu beantworten.

Antworten auf die meistgestellten Fragen gibt es außerdem in den FAQ für Künstler:innen.

Kultursommer Wien Open Call 2026 – Infoveranstaltungen

Für Künstler:innen aus allen Genres: Dienstag, 9. Dezember, 17 Uhr

Für Künstler:innen aus den Genres Kabarett, Literatur, Theater, Tanz & Performance und Zeitgenössischer Zirkus: Mittwoch, 17. Dezember, 10 Uhr – in Zusammenarbeit mit IG Freie Theaterarbeit

Für Musiker:innen: Montag, 12. Jänner, 14 Uhr – in Zusammenarbeit mit mica – music austria

Anmeldung zu den Infoveranstaltungen.

Mehr zum Kultursommer Wien Open Call erfahren.

Für den Kultursommer Wien bewerben.

Das Künstlerische Board 2026

  • Gartenkonzerte in den Pensionist:innenhäusern: Theresa Aranya Aigner
  • Jazz & Zeitgenössische Musik: Clemens Salesny
  • Kabarett: Hosea Ratschiller
  • Programm für junges Publikum: Johanna Jonasch
  • Klassik & Global: Teresa Fingerlos
  • Literatur: Ana Marwan & Tino Schlench
  • Rap & Pop: Petar Rosandic (Kid Pex)
  • Tanz & Performance: Elizabeth Ward Rock
  • Elektronische & Experimentelle Musik: Wolfgang Schlögl
  • Theater: Patrick Rothkegel & Sara Schausberger
  • Wienerlied, Volksmusik, Schlager & Austropop: Helmut Thomas Stippich
  • Zeitgenössischer Zirkus: Miriam V. Lesch

Steigender Kostendruck und massive Verschiebungen am Werbemarkt machen es notwendig, dass Medienhäuser in Österreich in die Digitalisierung und Innovation ihrer Angebote und Produktionsabläufe investieren, um ihre Position im Wettbewerb mit internationalen Online-Plattformen und einer sich wandelnden Mediennutzung zu stärken.

Die RTR Medien – der Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH – erteilte einer Vielfalt von 100 Digitalisierungsprojekte privater Medienunternehmen aus den Mitteln des „Fonds zur Förderung der digitalen Transformation“ für das Jahr 2026 eine Förderzusage.

Ein breites Spektrum von Digitalisierungs- und Automatisierungs-Prozessen in Journalismus, Redaktion, Produktion und Vertrieb

Die eingereichten Projekte zeigen ein breites Spektrum von Digitalisierungs- und Automatisierungs-Prozessen in Journalismus, Redaktion, Produktion und Vertrieb.

Dazu zählen die Modernisierung technischer Infrastrukturen und Redaktionssysteme, auch unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Aber auch Verbesserungen von Online-Kundenbeziehungen, die Einführung und Weiterentwicklung digitaler Abo-Modelle, Optimierungen von Content-Strategien sind häufige Themen. Zunehmende Bedeutung gewinnt die Förderung digitaler Kompetenzen der journalistischen Mitarbeitenden im Bereich Daten- und Digitaljournalismus. Maßnahmen zu Jugendschutz und Barrierefreiheit runden das Gesamtziel ab, zukunftsfähige Medienprodukte zu gestalten.

Nach Prüfung der Förderanträge auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Erfüllung der Förderkriterien sowie nach einstimmigem Votum des von der Bundesregierung eingesetzten Fachbeirats wurden die Förderungen beraten und bewilligt.

Die Förderentscheidungen sind einschließlich Kurzbeschreibungen der Projekte auf der Website der RTR veröffentlicht.

Mittel aus dem Fonds zur Förderung der digitalen Transformation schon für das fünfte Jahr in Folge vergeben

Mit den Förderentscheidungen für das Jahr 2026 vergibt die RTR Medien für das fünfte Jahr in Folge Mittel aus dem Fonds zur Förderung der digitalen Transformation.

Wie in den Vorjahren, war die Summe der angesuchten Förderbeträge noch immer deutlich höher als das verfügbare Budget und lag um rund 64 Prozent über den vorhandenen Mitteln (2024: 70 %).

Mit den aktuellen Entscheidungen erhielten seit dem Start des Fonds zur Förderung der digitalen Transformation im Jahr 2022 insgesamt 764 Projekte Förderzusagen aus den vier Kategorien des Fonds. So konnten 456 Projekte zur „Digitalen Transformation“ unterstützt werden, 100 Projekte entfallen auf den Förderbereich „Digital-Journalismus“ und 28 Projekte behandelten die Themen „Jugendschutz und Barrierefreiheit“. 180 Projekte erhielten „Anreizförderungen“, die als Vorauszahlung für konkret dargelegte Projekte gewährt werden.

Wolfgang Struber, Geschäftsführer der RTR Medien: „Die digitalen Transformationsmaßnahmen zeigen messbare Erfolge. Aus den vorliegenden Informationen der Förderwerber geht hervor, dass die Gesamterlöse aus dem Verkauf von Digitalabonnements und -content der TOP 10 Tageszeitungsanbieter zwischen 2021 und 2024 um rund 70 Prozent gestiegen sind. Das ist ein wichtiges Signal, aber für die grundsätzliche Absicherung der Medienlandschaft im digitalen Zeitalter noch nicht ausreichend. Denn gleichzeitig spitzt sich der Ernst der wirtschaftlichen Lage in der österreichischen Medienbranche massiv zu. 2024 flossen ca. 80 Prozent der gesamten digitalen Werbeausgaben aus Österreich an die globalen Tech-Konzerne, die zudem hierzulande produzierte Inhalte für ihre Angebote nutzen – das entspricht 2,55 Milliarden Euro von einem gesamten Digitalwerbemarktvolumen von etwa 3,2 Milliarden Euro. Es benötigt Antworten auf diese Schieflage, um die Existenz der österreichischen Medienangebote, unsere Medien- und Meinungsvielfalt und damit die Grundlagen unserer Demokratie langfristig zu sichern“

Veröffentlichung der Förderentscheidungen

Die Förderentscheidungen der Einreichphase für das Jahr 2026 sind auf der Website der RTR veröffentlicht.

Der „Fonds zur Förderung der digitalen Transformation“

Der gesetzlich bei der RTR Medien eingerichtete und mit jährlich 20 Millionen Euro dotierte „Fonds zur Förderung der digitalen Transformation“ stellt dem österreichischen Medienmarkt staatliche Mittel zur Förderung des Auf- und Ausbaus des digitalen Angebots und damit zum Erhalt der heimischen Medien- und Meinungsvielfalt zur Verfügung. Nach strengen Richtlinien und in Beratungen mit dem gesetzlich vorgesehenen Fachbeirat, werden daraus Projekte privater Medienunternehmen unterstützt, die ihre Angebote auf das österreichische Publikum ausrichten und in den Bereichen „Digitale Transformation“, „Digital-Journalismus“ oder „Jugendschutz und Barrierefreiheit“ Innovationen umsetzen oder eine „Anreizförderung“ zur Entwicklung von Projekten in Anspruch nehmen wollen.

Die RTR Medien

Der Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien, Geschäftsführer Mag. Wolfgang Struber) ist Österreichs Förderstelle für Medienunternehmen (Radio, Podcast, Fernsehen, Print) und unterstützt mit dem Fernsehfonds Austria Fernsehfilm-Produktionen und damit internationale Investitionen in den heimischen Filmstandort. Als Kompetenzzentrum dieser Märkte, teilt die RTR Medien ihr Wissen in Studien, Berichten oder Veranstaltungen.

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) ist eine Einrichtung des Bundes und in die zwei Fachbereiche Medien (RTR Medien) sowie Telekommunikation und Post (RTR.Telekom.Post, Geschäftsführer Klaus M. Steinmaurer) gegliedert. Gemeinsam sind die zwei Fachbereiche Geschäftsstelle der Behörden Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria), Telekom-Control-Kommission (TKK) und Post-Control-Kommission (PCK).

Beim Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2025 wurden vier außergewöhnliche Frauen ausgezeichnet.

Den ersten Platz holte Katharina Baumgartner, Winzerin & Geschäftsführerin der Domäne Baumgartner (Niederösterreich), die als erste Frau in zwölf Generationen das größte Weingut Österreichs leitet und Tradition und Innovation auf beeindruckende Weise verbindet. Mit Projekten wie der Musikbeschallung von Weinen, neuen Vermarktungskonzepten, nachhaltiger Bewirtschaftung und der Weiterentwicklung des Pulkautals zu einer Wein- und Kulturdestination setzt sie neue Maßstäbe. Ihre Arbeit stärkt die österreichische Weinwirtschaft, den regionalen Tourismus und die internationale Sichtbarkeit des Landes.

Auf Platz zwei landete Anja Moser-Tscharf, Geschäftsführerin der MIRECO Österreich – Feuerfest-Recycling , die als Expertin für nachhaltige Industrieprozesse technische Exzellenz, Führungskompetenz und ökologische Verantwortung vereint. Im Feuerfest-Recycling sorgt sie für ressourcenschonende Produktionsprozesse, CO₂-Reduktion und den Aufbau einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft. Dank ihrer internationalen Ausbildung, ihrer Führungsrolle in einer männerdominierten Industrie und ihres Engagements für Diversität gilt sie als bedeutendes Role Model für Frauen in Technik und Industrie.

Den 3. Platz erreichte Marlene Rezk-Füreder, Wissenschaftlerin & CEO von Diamens – Diagnostik für Frauengesundheit, die als Gründerin des MedTech-Startups Diamens einen weltweit einzigartigen, nicht-invasiven Diagnosetest auf Basis von Menstruationsblut zur frühzeitigen Erkennung von Endometriose entwickelt. Endometriose ist eine Erkrankung von der jede zehnte Frau betroffen ist. Die Jury würdigte insbesondere ihren Beitrag zur Schließung des Gender Data Gaps, ihre wissenschaftliche Exzellenz und ihre Entschlossenheit, Forschungserkenntnisse rasch in die klinische Anwendung zu überführen.

Den Maria-Rauch-Kallat-Ehrenpreis erhielt Lara Vadlau, Olympiasiegerin im Segeln, die mit ihrem historischen Olympiasieg 2024, ihrer mentalen Stärke und ihrer Vorbildwirkung zu den inspirierendsten Sportlerinnen Österreichs zählt. Die Kombination aus Spitzenleistung, medizinischem Studium und öffentlichem Engagement macht sie zu einer herausragenden Repräsentantin des österreichischen Frauensports. Ihr Einsatz für mentale Stärke, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen wirkt weit über den Sport hinaus.

Die Auszeichnungen wurden von Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus im Wirtschaftsministerium) vergeben. Der Ehrenpreis wurde von Maria Rauch-Kallat (ehemalige Bundesministerin und Schirmherrin des Preises) überreicht.

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner: „Die vier Preisträgerinnen führen uns eindrucksvoll vor Augen, welch enormes Potenzial in den jungen Frauen unseres Landes steckt. Ein Potenzial, das ermutigt und optimistisch stimmt, dass diese Talente den Aufschwung beflügeln. Sie stehen beispielhaft für eine neue Generation von Innovatorinnen, Führungskräften und Gestalterinnen, die mit Mut, Ideenreichtum und fachlicher Exzellenz Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft spürbar voranbringen“

Maria Rauch-Kallat: „Brigitte Bierlein war und ist ein großartiges Vorbild für engagierte Frauen und der Preis, der ihren Namen trägt, möchte junge Frauen ermuntern, mit großartigen Leistungen Erfolge zu erzielen und dabei manchmal auch Männerdomänen zu erobern, so wie sie es auch getan hat“

Über den Brigitte-Bierlein-Frauenpreis

Der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis würdigt herausragende Leistungen junger Frauen unter 35 in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Innovation und Unternehmertum.

Aus über 100 Einreichungen wurden vier Gewinnerinnen gekürt, deren Engagement, Führungsstärke und Zukunftsvisionen Österreich nachhaltig prägen.

Neben der Wiederwahl von Kurt Gollowitzer als Austria-Präsident standen bei der Generalversamlung des Wiener Traditionsvereins FK Austria Wien am Donnerstag 27. November 2025 in den VIP-Räumlichkeiten der Generali-Arena vor allem die Bereiche „Sport“ und „Finanzen“ im Fokus.

Vorstand Harald Zagiczek präsentierte den wirtschaftlichen Jahresabschluss der vergangenen Saison und Sportdirektor Michael Wagner erläuterte die neue strategische Ausrichtung.

Verbindlichkeiten mittlerweile deutlich reduziert

Im Jahresabschluss der Vorsaison 2024/25 (1.7.2024–30.6.2025) ist der Stadionverkauf samt Rückführung der zugehörigen Verbindlichkeiten noch nicht enthalten, da die Transaktion erst im neuen Geschäftsjahr rechtswirksam wurde. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 und die kommenden Jahre ist jedoch entscheidend, dass sich das Jahresergebnis allein durch den Wegfall der Stadion-Abschreibung sowie den deutlich reduzierten Zinsaufwand – abzüglich der künftig zu zahlenden Stadionmiete – um rund vier Millionen Euro pro Jahr verbessern wird.

Der Jahresabschluss der Vorsaison 2024/25 weist ein negatives Ergebnis von 7,7 Millionen Euro aus. Bereinigt um den Stadionverkauf, der erst im neuen Geschäftsjahr wirksam wird, konnte das Fremdkapital bereits auf rund 35 Millionen Euro reduziert werden. Davon entfallen rund 21 Millionen auf Verbindlichkeiten, der Rest auf periodenfremde Abgrenzungen wie Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten. Damit liegt dieser Wert deutlich unter den rund 75 Millionen Euro Fremdkapital, die die Bundesliga mit Bezug auf die Vorsaison am 1. Dezember veröffentlichen wird.

Vorstand Harald Zagiczek: „Es war absehbar und wurde klar kommuniziert, dass das Jahresergebnis der Vorsaison 2024/25 noch deutlich negativ ausfallen würde. Der positive Effekt des Stadionverkaufs zeigt sich erst im aktuellen Geschäftsjahr: Die millionenschweren Abschreibungen entfallen und die Zinszahlungen sinken dauerhaft erheblich. Auch die Transfereinnahmen aus den Verkäufen von Dominik Fitz und Maurice Malone fließen in das laufende Geschäftsjahr“

Das neue A-Lizenzkriterium „Reduktion des negativen Eigenkapitals um zehn Prozent“ wird gelingen.

Das neue A-Lizenzkriterium, wonach das negative Eigenkapital jährlich um zehn Prozent reduziert werden muss, wird die Austria erfüllen, maßgeblich ist dabei der Zeitraum vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2025.

Harald Zagiczek: „Wir verzeichnen aus wirtschaftlicher Sicht ein sehr starkes zweites Halbjahr und haben alle notwendigen Maßnahmen gesetzt, um das negative Eigenkapital bis zum Jahresende entsprechend zu reduzieren. Wir werden dieses Lizenzkriterium jedenfalls erfüllen“

Strategiewechsel wirtschaftlich notwendig

Durch den Abbau der Verbindlichkeiten um 55 Millionen Euro konnte in den vergangenen zwei Jahren ein wichtiger erster bilanzieller Schritt gesetzt werden. Nun gilt es, regelmäßig operative Überschüsse zu erwirtschaften, um das negative Eigenkapital nachhaltig zu reduzieren.

Aus wirtschaftlicher Notwendigkeit beauftragte Vorstand Harald Zagiczek daher die Ausarbeitung einer neuen strategischen Ausrichtung im Sport: „Unser Ziel ist es, im laufenden Geschäftsjahr 2025/26 ein positives Jahresergebnis zu erzielen – das wird herausfordernd, ist aufgrund mehrerer erfolgreicher Maßnahmen jedoch realistisch. Um dauerhaft positive Ergebnisse zu erzielen, benötigt ein Klub wie Austria Wien jedoch auch Netto-Erlöse aus dem Sport. Auf Europacup-Einnahmen aus einer Ligaphase können wir nicht seriös bauen. Daher bedarf es regelmäßiger Transfereinnahmen, diese waren in den letzten Jahren deutlich zu gering – eine strategische Neuausrichtung im Sport war unerlässlich, um die Wahrscheinlichkeit auf höhere Transfereinnahmen zu erhöhen“

Ausgewogene Kaderstruktur mit Eigengewächsen, Benchmarkspielern & Ankerspielern

Das dahinterstehende Strategiepapier legt unter anderem fest, anhand welcher Parameter sportlicher Erfolg bei Austria Wien in mittel- und langfristiger Zukunft gemessen werden soll und mit welchen Merkmalen wir uns auszeichnen wollen.

Sportlicher Erfolg bemisst sich künftig gleichermaßen an mannschaftlicher Performance und an der individuellen Entwicklung der Spieler. Ein wesentlicher Faktor ist eine ausgewogene Kaderstruktur, die sich vereinfacht gesagt aus drei Spielerrollen zusammensetzt: Eigengewächse, Benchmarkspieler & Ankerspieler.

Sportdirektor Michael Wagner: „Eine ausgewogene Kaderstruktur mit einer klaren Rollenverteilung ist wesentlich für den sportlichen Erfolg der Mannschaft, aber auch für die Entwicklung von Eigengewächsen – wir werden junge, talentierte Eigengewächse genauso brauchen, wie Benchmark-Spieler im besten Fußballer-Alter, sowie Ankerspieler, die eine Mannschaft führen können. Der Fokus liegt im ersten Schritt darauf, die Durchlässigkeit für unsere Eigengewächse zu erhöhen und den Übergangsbereich zu stärken, sowie auf der Weiterentwicklung bzw. Strukturierung des Scoutingbereichs und der dahinterliegenden Prozesse. Mit der Sportdirektion binden wir die Verantwortlichen für den Akademie- und Übergangsbereich stärker in den Entscheidungsprozess ein. Klar ist, dass wir hier von seinem langfristigen Plan sprechen, der nicht von heute auf morgen greifen wird“