Der SK Sturm Graz spielt in Rotterdam im internationalen Trikot mit dem Slogan STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN – Stoppt Gewalt an Frauen – und unterstützt damit die Frauenhäuser Steiermark
Der SK Sturm Graz setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und läuft im UEFA Europa League Match gegen Feyenoord Rotterdam im internationalen Trikot mit dem Slogan „STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN“ – also „Stoppt Gewalt an Frauen“ – auf der Brust auf.
Schon für die Spiele der UEFA Champions League-Qualifikation in Norwegen im Sommer 2025 reagierte der Fußballmeister aus Graz auf die in Norwegen geltenden rechtlichen Bestimmungen, die unter anderem Werbung für Alkohol verbieten, mit einer kreativen und gesellschaftlich relevanten Aktion. Das SOS Kinderdorf war auf der Brust der Blackys prominent zu sehen, und das auf dem in dieser Saison speziell als Inklusionstrikot ausgelegtem Europacup-Jersey. Diese gelebte gesellschaftliche Verantwortung – wie sie auch im Leitbild des SK Sturm Graz festgeschrieben ist – wird nun für die kommende Partie in Rotterdam fortgesetzt. Denn auch in den Niederlanden gelten vergleichbare Regelungen für Werbung.
STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN – Stoppt Gewalt an Frauen – als Trikot-Slogan für das Spiel des SK Sturm Graz in Rotterdam
Das Trikot für das Auswärtsspiel in Rotterdam setzt ein zentrales Thema in den Vordergrund: den Kampf gegen Gewalt an Frauen.
Dabei steht die seit 2023 bestehende Kooperation mit den Frauenhäusern Steiermark – im Rahmen von STURM HILFT – im Fokus. Die steirischen Frauenhäuser arbeiten seit über 40 Jahren im Bereich Gewaltschutz und Gewaltprävention und mit dem Slogan „STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN“ setzen die Schwarz-Weißen ein unübersehbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und machen zugleich auf die wertvolle Arbeit der Frauenhäuser aufmerksam.
Thomas Tebbich (SK Sturm Graz – Geschäftsführer Wirtschaft): „Die Sturmfamilie steht wie immer zusammen und zeigt, dass unser Leitsatz zum Thema soziale und gesellschaftliche Verantwortung keine bloße Floskel ist, sondern gelebt wird. Als einer der größten und erfolgreichsten Fußballvereine Österreichs sind wir uns des Gewichts unserer Stimme bewusst, dementsprechend wollen wir sie auch einsetzen. Ich möchte mich bei den Frauenhäusern Steiermark für die Kooperation in dieser wichtigen Sache bedanken und auch betonen, dass die UEFA sehr hilfsbereit und offen auf unsere Sonderanfrage, den ,Brustsponsor‘ ein weiteres Mal in dieser Saison zu ändern, reagiert hat. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei unserem Hauptsponsor Puntigamer, die diesen Wechsel auf unserem Trikot wie schon im Sommer vollumfänglich unterstützen.“
Michaela Gosch (Steirische Frauenhäuser – Geschäftsführerin): „Dass der Slogan ‚STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN‘ auf dem Trikot des SK Sturm Graz zu sehen ist, hat eine enorme Signalwirkung. Diese klare Botschaft ist nicht nur ein Hinweis auf unsere Arbeit, sondern ein deutliches gesellschaftliches Statement: Gewalt an Frauen wird nicht toleriert und gehört benannt – sichtbar und unmissverständlich. Besonders bedeutsam ist, dass diese Botschaft in der Europa League auf einer der größten möglichen Fußballbühnen präsentiert wird – und damit europaweit sichtbar ist. Ein Verein mit der Reichweite von Sturm Graz erreicht Menschen aller Altersgruppen und sozialen Hintergründe, und genau dort brauchen wir diese Botschaft. Sie stärkt Betroffene, schafft Aufmerksamkeit und fordert dazu auf, nicht wegzusehen. Wir freuen uns sehr, dass Sturm Graz diese Haltung so öffentlich vertritt und damit einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung und zum Gewaltschutz leistet.“
Eine limitierte Auflage der Trikots ist online zu erwerben und zusätzlich werden ausgewählte Matchworn Trikots im Nachgang der Partie in Rotterdam versteigert. Der Erlös kommt zu 100% STURM HILFT zu Gute.


Bühne Baden - Stadttheater - Credits: Christian Husar
Edith Mader (Convention Bureau Niederösterreich), Hanna Tomann (Ehem. Synagoge St. Pölten), Laura Rinn (Topgolf Wien), Michael Duscher (Niederösterreich Werbung) - Credits: Niederösterreich-Werbung GmbH / Christian Husar