Beim Empfang für Medien und Partner im Niederösterreichischen Landhaus äußerte sich LH-Stv. Udo Landbauer positiv über die neue Bronzestatus-Klassifizierung „World Athletics Continental Tour Bronze“ des Liese Prokop Memorials, das am 17. Mai im Sportzentrum NÖ ausgetragen wird. „Das Sportzentrum NÖ hat sich in den letzten Jahren dank kontinuierlicher Erweiterungen großartig entwickelt. Das Liese Prokop Memorial mit seinen heimischen Paradeathleten wie Markus Fuchs und Lena Pressler ist eines der herausragendsten Sport-Events in Niederösterreich und bietet Leichtathletik auf Weltklasseniveau“, sagte Landbauer.

Heinz Hauptmann, der Sport-Stadtrat von St. Pölten, hob hervor: „St. Pölten bekennt sich zum Sportzentrum NÖ mit seinem breiten Angebot für viele Sportarten. Sport hat allgemein einen hohen Stellenwert in der Landeshauptstadt, das Liese Prokop Memorial mit der Weltklasse der Leichtathletik ist dabei seit vielen Jahren ein Fixpunkt“.

ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis brachte seine Begeisterung zum Ausdruck: „Gerade im Vorfeld einer Europameisterschaft und der Olympischen Spiele ist es wichtig, derart hochkarätige Veranstaltungen im Land zu haben“, betonte er bezüglich des gemeinschaftlichen Projekts und der hervorragenden Veranstaltungsort.

Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der NV, erläuterte das Engagement seiner Organisation: „Sportsponsoring ist tief verwurzelt in der DNA der NV, weil im Sport Begeisterung gelebt wird. Das Liese Prokop Memorial, das wir von Kindesbeinen an begleitet haben, ist zu einem Top-Event gereift“, erklärte er.

Markus Fuchs, der nationale Rekordhalter über 100 Meter, zeigte sich äußerst motiviert: „St. Pölten bietet nicht zuletzt dank der guten Windverhältnisse unglaubliche Voraussetzungen. Es bedeutet mir sehr viel, vor heimischen Publikum anzutreten, ich laufe hier jedes Jahr Bestzeiten.“

Lena Pressler, die bei der letzten Ausgabe des Memorials einen neuen österreichischen Rekord über 400 Meter Hürden aufstellte und diesen bei der U23-EM noch verbesserte, äußerte sich ebenfalls positiv: „Mein Ziel ist ein neuerlicher Rekord und die Qualifikation für die Olympischen Spiele.“

Zu den weiteren Teilnehmern gehören neben Fuchs und Pressler von der Union St. Pölten auch Athleten wie Lukas Weisshaidinger, Victoria Hudson, Karin Strametz, Enzo Diessl, Christoph Harting, Chad Wright, Alexandra Burghardt, Rosina Schneider und Joshua Zeller. Mit dem neuen Bronzestatus werden Athleten aus 34 Ländern (gegenüber 14 im Vorjahr) antreten; das ausgeschüttete Preisgeld beträgt insgesamt 30.000 Euro. Die nationalen Rahmenwettbewerbe beginnen um 15 Uhr und das Hauptprogramm startet um 16 Uhr mit der offiziellen Eröffnung.

Die Stadtgemeinde Gänserndorf feiert dieses Jahr, am 26. Mai 2024, sein 65-jähriges Jubiläum. Eine Entwicklung, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 10. Februar 1115 als „Genstribindorf“ durch Ulrich, den Bischof von Passau. Der Name deutet darauf hin, dass hier Gänse in großer Zahl gehalten wurden. Der Name wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte und wurde in verschiedenen Varianten wie „Genstribendorf“, „Gensendorf“ oder „Gensterndorf auf dem Marchfeld“ erwähnt.

1750 wurde in den Grundbuchverzeichnissen zwischen „Ober Gänserndorf“ und „Unter Gänserndorf im Marchfeld“ unterschieden. Mit der Verlegung der Bezirkshauptmannschaft nach „Unter Gänserndorf“ im Jahr 1904 wurde der Antrag auf die Namensänderung zu „Gänserndorf“ gestellt.

Die Stadt spielte in der Region eine bedeutende Rolle. Die Entwicklung von einem Bauerndorf zur Stadt wurde durch die Errichtung einer Station der Kaiser-Franz-Josef-Nordbahn nahe des Dorfes begünstigt. Die Stadt entwickelte sich zu einem Verkehrsknotenpunkt und Handelszentrum. Ein entscheidender Schritt in ihrer modernen Geschichte war die Stadterhebung am 14. Juni 1959, die den Weg für neue Aktivitäten ebnete.

Die Feier zum 65-jährigen Bestehen der Stadt umfasst ein buntes Programm mit einem Festumzug, Live-Musik und kulinarischen Köstlichkeiten. Besucher:innen können sich an den Feierlichkeiten am 26. Mai 2024 ab 15 Uhr beteiligen und die Geschichte und das moderne Flair von Gänserndorf erleben.

Der Österreichische Tanzrat (ÖTR), die österreichweite Interessensvertretung für den Tanz, unterstützt durch seine Arbeit und Mitglieder-Betreuung die vielfältigen Aspekte und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zum Wohle der gesamten österreichischen Tanz-Community. ÖTR-Mitgliedschaften sind für Einzelpersonen und Gruppen möglich und auch unterstützende Mitglieder, die keine Funktion im Tanzbereich haben, sind herzlich willkommen.

Der Österreichische Tanzrat besteht aktuell aus ÖTR-Präsident Michael Kropf, Vizepräsident Michael Fichtenbaum und den Vorstandsmitgliedern Evelyn Téri (Ehrenpräsidentin), Peter Rille (Ehrenpräsident), Alexandra Zehetner (Marketing und Medien), Percy Kofranek (Schriftführer), Helmut Steiner (Kassier) und Staatsopern-Solotänzer Mihail Sosnovschi (kulturelle Kontakte).

Seinen Sitz hat der ÖTR in St. Pölten in Niederösterreich.

Dem ÖTR-Vorstand ist die internationale Zusammenarbeit bzw. Vernetzung mit Tanz-Expert:innen und Institutionen ein wichtiges Anliegen: „Die Geschichte des Tanzes reicht weit zurück und ist eng mit der Kultur und Identität einer Gemeinschaft verbunden. Doch Tanzen verbindet mit einer gemeinsamen „Sprache“ bekanntlich über alle Landesgrenzen und Kontinente hinweg. Daher streben wir die Verstärkung und Neuetablierung von internationalen Kooperationen an und haben diesbezüglich auch schon von einigen Staaten offizielle Absichtserklärungen erhalten“, so ÖTR-Präsident Michael Kropf.

Die erste Pressekonferenz des neu gewählten ÖTR-Vorstandes hat diese internationale Ausrichtung dann auch bestätigt, denn es wurde in die Räumlichkeiten des Ungarischen Kulturinstitutes, das Collegium Hungaricum, eingeladen. Mit Ungarn gibt es, als wichtiger ÖTR-Kooperationspartner, aktuell u.a. ein gemeinsames Projekt bezüglich eines 3D-Technologie gestützten Ballett-Curriculums.

Auch die Ausbildung und Schulung von Tanzpädagog:innen ist dem ÖTR ein wichtiges Anliegen. Dabei soll auch bei der Konzeption sinnvoller Ausbildungsprogramme unterstützt werden. ÖTR-Vizepräsident Michael Fichtenbaum: „Junge Nachwuchstalente im Tanz zu unterrichten, erfordert nicht nur hohes Praxiswissen, sondern auch pädagogische, anatomische Kenntnisse und teils sogar tanzmedizinische Kenntnisse, um vor allem jene Talente, die noch im Wachstum sind, auf sinnvolle und dem Alter und den körperlichen Möglichkeiten angepasste Weise auszubilden. Es wird diesbezüglich unter anderem auch die Zusammenarbeit mit den Bildungsdirektionen im Bezug auf den vorbereitenden Ballettunterricht an Musikschulen angestrebt, da Musikschulen als oft die erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche sind, die sich für Tanz- bzw. insbesondere Ballett-Unterricht interessieren“.

Die Nachwuchsarbeit im Tanz soll sowohl Talente fördern und ihnen Auftrittsmöglichkeiten und Wettbewerbe bieten, aber auch Kinder und Jugendliche ganz allgemein in Motorik, Balance, Koordination, Rhythmus, Ausdruck von Emotionen und Erweiterung der kreativen und kulturellen Intelligenz schulen: „Die Benefits des Tanzes auf Körper, Seele und Persönlichkeitsbildung sind vielfältig. Daher sollen verstärkt Anreize geboten werden, Tanz auszuüben. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch das Thema Talenteförderung ein großes Anliegen des ÖTR“, meint ÖTR-Vizepräsident Michael Fichtenbaum.

Beim ÖTR-Ballett -und Tanzfestival am 15.06.2024 im „Theater des Balletts“ St. Pölten haben dann auch alle österreichischen Ausbildungsstätten die Möglichkeit auf der Bühne die Darbietungen ihrer Nachwuchstalente der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Außerdem ist die Konzeption eines Tanzstückes oder Musical geplant, das durch die Bundesländer tourt. Kinder und Jugendliche regionaler Tanzausbildungsstätten sollen die Möglichkeit erhalten, das Stück unter Anleitung einzustudieren, in der Folge gemeinsam mit Profis auf der Bühne zu stehen und solcherart „erste Gehversuche“ als Darsteller:innen in einer professionellen Aufführung unternehmen zu können und auf diese Weise ‚Theaterblut‘ zu erzeugen.

Doch nicht nur der Nachwuchs, sondern auch die Unterstützung von Tänzer:innen nach deren Pensionierung liegt dem ÖTR am Herzen. Dabei sollen auch Gespräche mit zuständigen Organisationen, Interessensverbänden und Behörden geführt werden, um Tänzern beim Wechsel in verwandte Berufssparten mit Informationen und durch Vermittlungstätigkeit konkret helfen können: „Wir wollen Tänzer in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützen und auch nachhaltig begleiten und beraten, wenn sie nach ihrer aktiven Zeit – und diese endet für Tänzer meist schon mit Anfang 40 – in artverwandte Berufsfelder wechseln“, bekräftigt ÖTR-Präsident Michael Kropf.

Tanz ist auch nicht nur Hochleistungssport, sondern dient zur Anregung des Stoffwechsels, der Aktivierung von Hirnregionen und generell zum körperlichen und psychischen Wohlbefinden, denn Tanz setzt auch Glückshormone frei und verbessert sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen die Denkleistung und Konzentration durch Neubildung von Synapsen im Gehirn.

Medizinische Studien belegen deutliche Verringerung des Demenzrisikos und chronisch kranke Menschen erfahren laut Studien durch regelmäßiges Tanzen unter Anleitung deutliche Verbesserungen ihrer Beschwerden. Hier soll auch das Projekt „Freudentanz“ einen wichtigen Beitrag leisten, um Tanz als leicht erlernbare körperliche Betätigung mit sozialer Komponente für alle Altersgruppen und Regionen österreichweit zu etablieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Gruppe der Senioren, Ziel ist die Verbesserung des Wohlbefindens in physischer und psychischer Hinsicht.

Für die Zukunft setzt der ÖTR auch auf die Neupositionierung des ÖTR-Gütesiegels für Tanzausbildungsstätten, denn wie Vizepräsident Michael Fichtenbaum meint, ist die Bandbreite des Tanzes groß: „Als Kunstform mit der Schnittstelle zur Musik zählt klassisches Ballett zur Hochkultur, doch es gibt bekanntlich noch viele weitere Stilrichtungen, die an Ausbildungsstätten gelehrt, in Perfektion auf Bühnen gezeigt oder im Freizeitbereich von verschiedenen Altersgruppen praktiziert werden: zeitgenössisch/modern, Jazz, urbane Tanzstile, Folklore etc.“. Außerdem soll mit dem „Grete-Wiesenthal-Walzer“ ein Impuls für die Pflege der Wiener Tanzkulturgut gesetzt werden. ÖTR-Präsident Michael Kropf: „Die Pflege dieses Wiener Tanzkulturguts ist uns ein Anliegen und wir halten es für wichtig, die bisherige internationale Wahrnehmung und Wertschätzung dafür noch zu verstärken“,

Und neben der Verleihung von Auszeichnungen (Tanzpreise) – derzeit konkret der Karl-Musil-Preis und der Evelyn Téri-Preis – sollen auch Tanzwettbewerbe bzw. Gala-Abende von ÖTR veranstaltet werden.

Am Ende der Pressekonferenz wurden auch noch die prominenten Ehrenmitglieder des neuen ÖTR vorgestellt. Es sind dies (in alphabetischer Reihenfolge):

Gyula Harangozó (bedeutender ungarischer Balletttänzer, Ballettdirektor und choreograph; wird als einer der brillantesten Ballett-Tänzer seiner Generation beschrieben; langjähriger ehemaliger Solotänzer des Wiener Staatsballetts, später auch Direktor des Wiener Staatsballetts und künstlerischer Leiter der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Herausgeber der Zeitschrift „Stars of Ballett“)

Gabriele Haslinger (ausgebildet seit dem 6. Lebensjahr an der Ballettschule der Wiener Staatsoper; langjährige ehemalige Solo-Tänzerin der Wiener Staatsoper und langjährige Ballett-Pädagogin an der Ballettschule der Wiener Staatsoper)

Vladimir Malakhov (sowjetisch-österreichischer Balletttänzer, Choreograph und Ballett-Direktor; weltweit als einer der bedeutendsten Balletttänzer anerkannt; mehrfacher Preisträger internationaler Ballett-Wettbewerbe, ehemaliger Solotänzer des Wiener Staatsopernballetts und weiteren prominenten Kompanien (Bolschoi-Theater, Ballet of Canada, Stuttgarter Ballett, American Ballet Theatre…); unter anderem war er Ballett-Direktor der Staatsoper Berlin und Ballett-Intendant des Staatsballetts Berlin sowie künstlerischer Berater des Tokyo Ballet, derzeit Professor an der Beijing Dance Academy)

Rasta Thomas (amerikanischer Tänzer und Choreograph, weltweit als einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Tänzer seiner Generation anerkannt; mehrfacher Gewinner internationaler Tanzwettbewerbe. Er tanzte 1996, damals 15-jährig, über Einladung von ÖTR-Ehrenpräsidentin Evelyn Téri als Gast-Star in der allerersten Gala des ÖTR. Solist in über 20 bedeutenden internationalen Tanzkompanien, u.a. American Ballet Theatre, Dance Theatre of Harlem, Mariinski Ballet, Kirov Ballet…); tanzte weiters auch am Broadway und in Hollywood-Filmen; gründete die Tanzkompanie „Bad Boys of Dance“ sowie die international tourenden Tanz-Show „Rock the Ballet“. Derzeit Senior Artistic Advisor an der Debbie Allen Dance Academie, Los Angeles).

Der Österreichische Tanzrat (ÖTR)

Präsident: Michael Kropf, ehemaliger Ballettdirektor an der Bühne Baden (Baden bei Wien in Niederösterreich)
Vizepräsident: Michael Fichtenbaum, Leiter des Europa-Balletts St. Pölten in Niederösterreich.
Ehrenpräsidenten: Evelyn Teri, Peter Rille
Kulturelle Kontakte: Mihail Sosnovschi, Wiener Staatsoper
Marketing & Medien: Alexandra Zehetner, Konservatorium Sunrise_Studios
Schriftführer: Percy Kofranek
Kassier: Helmut Steiner

Am Freitag 23. Februar 2024 können sich nicht nur Shakespeare-Fans freuen, sondern alle die ein besonderes Kulturerlebnis erleben wollen.

Der Kulturverein ergo arte kommt mit HENRY V. – ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten – in die kulturbühne dakig.

In den letzten Jahren hat sich der Kulturverein ergo arte literarisch im deutschsprachigen Raum herumgetrieben – doch nun hat sie das Fernweh gepackt und sie richten ihren Blick neugierig nach Großbritannien auf William Shakespeare – den wortreichen Barden von Stratford und einen der größten Dramatiker aller Zeiten.

Aus gegebenem Anlass befasst sich ergo arte mit der Absurdität militärischer Spezialoperationen

HENRY V – ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten.

Henry V braucht Geld. Höhere Steuern eintreiben? Auf keinen Fall! Damit macht man sich beim Volk unbeliebt. Ein paar Adelige enteignen? So etwas schafft Feinde in den eigenen Reihen! Eins seiner eigenen Schlösser verkaufen? Wir wollen es doch nicht übertreiben! Was liegt einem rechtschaffenen Herrscher also näher, als das Geld dort zu holen, wo es vorhanden ist: Im Opferstock der Kirche! Der gefällt das natürlich gar nicht. Zum Glück gibt es eine Alternative: Die Krone von Frankreich! Henrys Anspruch liegt auf der Hand: Schließlich ist er der Urgroßneffe der Schwester, der Tochter eines früheren französischen Königs!

Dass in Frankreich die weibliche Erbfolge niemanden interessiert, wird vernachlässigt. Nicht aber vom Kronprinzen Franz von Frankreich. Der reagiert auf die Nachricht von Henrys Machtansprüchen schlicht mit der Lieferung einer Kiste Federbälle. Die Fronten sind klar. Das Netz ist gespannt. Das Match kann beginnen: Der Krieg kann beginnen!

Vor dem Hintergrund dieser wahren Begebenheiten entspinnt sich frei nach Shakespeares Historie eine Satire rund um Machterhalt, Tod und Intrige. Und Hoffnung! Und Lust! Und Liebe!

Der Kulturverein ergo arte mit HENRY V. – Ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten

Freitag 23. Februar 2024 um 19.30 Uhr in der kulturbühne dakig.

Mit David Czifer, Max Mayerhofer und Mara Koppitsch

Regie und Textfassung: Peter Pausz

Peter Pausz (Regie)

Geboren in Wien. Ausbildung an der Schauspielschule Prof. Krauss.

2000 – 2004 Ensemblemitglied am Landestheater Linz. Danach weitere Arbeiten dort, sowie bei theater@work, Linz09, theater nyx, kunst¬plage, TheaterHerbst Grenzenlos, Komödienspiele Neulengbach, Shakespeare in Mödling, Theater Westliches Weinviertel und am Theater SPIELRAUM.

Am Theater SPIELRAUM begann er auch als Regisseur zu arbeiten und inszenierte unter anderem HOMO FABER (Frisch), FRÜHERE VERHÄLTNISSE PREKÄR und DER STREIT (Marivaux). Zuletzt: TÜR AUF, TÜR ZU (Lausund) und DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT (Nadolny). Von dem Kollektiv taschenspielerinnen wurde seine Inszenierung von WAISEN (Kelly) unter anderem in der carla Wien aufgeführt. Für Shakespeare in Mödling schrieb er die Textfassungen für WIE ES EUCH GEFÄLLT, LiebesLeidVerLust (frei nach VERLORENE LIEBESMÜH) und WINDSTÄRKE 21 (frei nach DER STURM). Sein für das LKT verfasstes Stück DES IS AFOCH SO wurde im Rahmen von 100 Jahre Niederösterreich uraufgeführt.

Nachdem er sich bei den Produktionen IZANAGI UND IZANAMI (Fried), DER GUTE TON, BELLA QUIJOTE, DER WEIBSTEUFEL (Schönherr), DER LECHNER-EDI SCHAUT INS PARADIES (Soyfer), REIGEN (Schnitzler) und VALENTINS PANOPTIKUM (Valentin) für die Inszenierung und Texteinrichtung verantwortlich zeichnete und bei KUNST die Rolle des Serge verkörperte, ist dies die neunte Zusammenarbeit mit ergo arte.

Über Max Mayerhofer (Schauspiel)

Schauspielausbildung in Wien, Studium Kulturmanagement an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Theater (Auswahl): Theater in der Josefstadt, Kammerspiele Wien, Odeon, Volkstheater, Scala Wien, Metropol, Ensembletheater, Wiener Festwochen, Festival d‘ Aix-en-Provence, Stadttheater Mödling, Shakespeare-Festspiele Mödling, TheaterHerbst Grenzenlos, Uhrturmkasematte Graz 2003. Kulturpreis des Landes Niederösterreich 2019 und Maecenas 2020.

Arbeiten mit: Patrice Chéreau, Michael Gruner, Bruno Max, Peter M. Preissler, Umut Dag, Peter Kern, Peter Pausz, Nicole Fendesack, Georg Biron und Ursula Leitner.

Zuletzt zu sehen in: Aventura (Regie: Bruno Max, 2023), Ein seltsames Paar (Regie: Nicole Fendesack, 2023), Valentins Panoptikum (Regie: Peter Pausz, 2023), Reigen (Regie: Peter Pausz 2022), Des is afoch so (Regie: Nicole Fendesack 2022), Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Regie: Peter Pausz, 2021), Höllenangst (Regie: Nicole Fendesack, 2021), Kunst (Regie Ursula Leitner, 2020), Der Weibsteufel (Regie: Peter Pausz, 2019), Josef Roth wirklich: Böse, besoffen und sehr gescheit (Regie: Georg Biron), Ich und Ich (Regie: Michael Gruner), The Madness of King George III (Regie: Bruno Max)
Film: Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a., Cop-stories Regie: Umut Dag 2015.

Zusammen mit David Czifer Gründung der Vereine LASTKRAFTTHEATER und ergo arte.

Max Mayerhofer ist verheiratet, Vater von zwei Töchtern und hat noch keine Vorstellung des Vereins ergo arte versäumt.

Über David Czifer (Schauspiel)

Schauspielausbildung in Wien. Studium der Komparatistik an der Universität Wien.

Theater: Theater Drachengasse, Stadttheater Walfischgasse, Stadttheater Wels, Schaubühne Wien, Linzer Kellertheater, Theater­ Grenzenlos, Theater zum Fürchten, Theater Spielraum, Ateliertheater, THEO, Viertelfestival Niederösterreich u.a. Diverse Sommerfestspiele u.a.: Sommertheater Meggenhofen, Festwochen Gmunden, Komödienspiele Mödling, Shakespeare in Styria.

Seit 2005 Ensemblemitglied der Shakespearefestspiele Mödling.

Gemeinsam mit Max Mayerhofer 2013 Gründung des LAST­KRAFT­THE­A­TER, das seither jedes Jahr durch Ostösterreich rollt, und 2015 Gründung des Kulturvereins ergo arte.

Kulturpreis des Landes Niederösterreich 2019 und Maecenas 2020.

2021–2024: Jurytätigkeit für den Kulturpreis Niederösterreich im Bereich Darstellende Kunst.

Tourneen durch Österreich, Kroatien (u.a. die Nationaltheater Varaždin und Rijeka) und die Ukraine.

Lesungen u.a.: Schauspielhaus Wien, Literaturhaus Wien, Pen Club, Podium Festival Mödling. FILM: Der Tunnel (2015, Produktion) Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a.; Gföhl (2012); Lautlos (2010, Produktion / Regie) Young Cuts Montreal; u.a.

Über Mara Koppitsch (Schauspiel)

Geboren und aufgewachsen in Graz. Schauspielausbildung in Wien, abgeschlossen mit Diplom und Paritätischer Reife, 2019. Studium der Urgeschichte und Historischen Archäologie in Wien.

Theater u.a.: Ein seltsames Paar (Regie: Nicole Fendesack, Lastkrafttheater 2023); Valentins Panoptikum (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2023); Der Verstorbene; das Picknick (Eigenproduktion, STMK, Wien, 2022); Reigen (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2022); Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Regie: Peter Pausz, ergo arte, 2021); Königin von Saba – Oper (Regie: Peter P. Pachl, 2019); Kunst (Regie: Christian Pfeiffer, 2019); Komplexe sind Cool (Regie: Karl Wozek, 2018/19); Drei Schwestern (Regie: Ruth Rieser, 2018); Führer Bunker (Regie: Christian Pfeiffer, 2017); König Ubu (Regie: Michael Schlecht, 2017).

Im Bereich Lesung, Moderation und Performance tätig.

Multimediale Performance ECCE HOMO (in Zusammenarbeit mit Haruki Noda und Sarah Nielsen) im Klangtheater der mdw (Juni 2023). Performance Hoffnung-Hope-Espoir-Esperanza (2020) mit ILIOS Théâtre. Performance-Eigenproduktionen (2017-2019) mit dem Kollektiv Champagnerperlen, Auftritte u.a. im Theater Die Neue Tribüne (Wien).

Schauspielerin bei Tag8 – live adventures.

Musik: Mandoline – Mitglied im Ensemble Giocoso (STMK) und Gesangsunterricht bei Annette Schönmüller.

Filmprojekte u.a.: 2020/2021, AMSTERDAM – Spiel dich nicht, Serie (4 Folgen), wozek.film

Die vierte Zusammenarbeit mit ergo arte.

Mit dem Anstieg der Temperaturen und dem Zurückweichen des Schnees auf den Gipfeln der Berge kündigt sich der Frühling an. Das Mostviertel zelebriert diese Jahreszeit mit zahlreichen Events, die dazu einladen, die regionale Kulinarik und die blühende Landschaft zu entdecken und gemeinsam den Frühlingsbeginn zu feiern.

Die sonnigen Tage bringen nicht nur die Natur zum Erwachen, sondern auch die kulinarische Vielfalt des Mostviertels, die Besucher aus der ganzen Region und darüber hinaus anzieht. Ob zur Zeit der Dirndlblüte im Pielachtal, während der Birnbaumblüte entlang der Moststraße oder zum Weinfrühling im Traisental, das Mostviertel bietet einzigartige Erlebnisse.

Das Pielachtal erstrahlt in Gelb

Im Pielachtal, bekannt für seine Dirndln, lässt sich jedes Jahr ab Anfang März das Naturspektakel der Dirndlblüte beobachten. Die ersten warmen Tage bringen die Knospen zum Sprießen und tauchen das Tal in ein strahlendes Gelb.

Interessierte können mehr über die charakteristische Frucht des Tals auf geführten Dirndlblütenwanderungen erfahren, oft begleitet von Verkostungen lokaler Spezialitäten. Diese Wanderungen sind für den 16., 17. und 23. März geplant.

Die Anreise mit der Mariazellerbahn stellt eine umweltfreundliche Option für einen Wochenendausflug zur Dirndlblüte dar.

Frühling im Mostviertel: Ein Meer aus weißen Blüten entlang der Moststraße

An der Moststraße, wo über eine Million Obstbäume stehen, entfaltet sich zur Birnbaumblüte ein atemberaubendes Bild: Die Landschaft kleidet sich in ein Meer aus weißen Blüten. Der Mostfrühling bringt eine Fülle kulinarischer Veranstaltungen mit sich, von Mostheurigen bis hin zu Verkostungen des regionalen Birnenmosts, die ab Anfang April stattfinden.

Ein Highlight des Mostfrühlings ist der Tag des Mostes am 21. April, an dem ein gelber Retrobus Besucher auf einer Hop On Hop Off Tour zu verschiedenen Mostheurigen und Veranstaltungen führt, startend in Amstetten.

Veranstaltungshighlights im Mostfrühling 2024:

  • 12. April: Eröffnung des MostBirnHauses
  • 20. April: Frühlingspflanzenmarkt im Hofgarten des Stifts Seitenstetten
  • 21. April: Tag des Mostes mit der Hop On Hop Off Tour im Retrobus
  • 21. April: Kirtag in Weistrach
  • 28. April: Birnbaumblütenwanderung in St. Michael am Bruckbach

Für Fotografiebegeisterte: Ein Fotokurs zur Landschaftsfotografie entlang der Moststraße findet am 10. und 11. Mai statt.

Weingenuss im Frühling: Traisental in voller Blüte

Das Traisental, bekannt als junges und idyllisches Weinbaugebiet, lädt im Frühling zur Entdeckung seiner Weingärten und Kellerstraßen ein, wo die neuen Weine des Jahrgangs 2023 vorgestellt werden. Rad- und Wanderwege durchziehen die Region und bieten einzigartige Einblicke.

Am 27. und 28. April findet der Weinfrühling Kamptal – Kremstal – Traisental statt, bei dem Winzer ihre Türen öffnen und die neuen Jahrgänge präsentieren. Mit einem Eintrittsband, erhältlich bei allen teilnehmenden Weingütern oder über Ö-Ticket, haben Weinliebhaber Zugang zu über 200 Betrieben zur Verkostung.

Im Zeitraum von Januar bis Oktober konnte die Region Wienerwald beeindruckende 1,3 Millionen Nächtigungen verbuchen, was einem beachtlichen Zuwachs von über 15 % im Vergleich zum vorherigen Jahr entspricht. Dieser Aufwärtstrend ist nicht allein den zweistelligen Zuwächsen bei den Gästeankünften und Nächtigungen aus Österreich und Deutschland zu verdanken, sondern auch den teils sprunghaften Anstiegen aus anderen Ländern. Die Spitzen der Wienerwald Tourismus GmbH, mit Bürgermeister Stefan Szirucsek als Vorsitzendem der Generalversammlung, Irene Moser und LAbg. Bürgermeister Christoph Kainz im Aufsichtsrat sowie Michael Wollinger als Geschäftsführer, teilen ihre Zufriedenheit mit den Worten: „Wir sind auf einem sehr guten Weg“.

Die Anlässe für Reisen und Aufenthalte in der Gegend sind vielseitig. Die Verantwortlichen sind sich einig: „Die hohe Qualität des Angebots ist aber das, was die Region und ihre Betriebe eint, ganz gleich, ob es um die Gastronomie und Hotellerie oder um Kunst, Kultur, Freizeit, Sport und Unterhaltung geht.“ Auch im Bereich des Ausflugstourismus präsentiert der Wienerwald erfreuliche Kennzahlen.

Sowohl Wein und Kulinarik als auch Kunst- und Kulturevents, einschließlich Weinevents wie die Genussmeile, die 2023 erneut Besucher anzog, zählen zu den Hauptattraktionen. Mit dem DAC-Thermenregion steht ab 2024 ein weiteres kulinarisches Highlight bevor. Kulturelle Highlights, von hochkarätigen Theateraufführungen bis hin zu Ausstellungen und Ereignissen wie dem Festival La Gacilly Baden-Photo, tragen ebenfalls zum Gesamterfolg bei. „Reisemotive sind aber ebenso die Natur und die wunderschöne Landschaft, die zu ausgedehnten Wanderungen sowie zu vielen Sport- und Freizeitaktivitäten einladen. Auch der Rad-Urlaub ist damit weiter stärker im Kommen, lässt sich die Region doch über zahlreiche Radtouren am besten erkunden“, erklärt Geschäftsführer Michael Wollinger. Er fügt hinzu: „Nicht zu vergessen der wachsende Kongress- und Eventtourismus“, was das Plus bei den Nächtigungszahlen unterstreicht.

Das Jahr 2023 markierte einen bedeutenden Aufschwung im Tourismussektor Niederösterreichs, wobei die Region einen Zuwachs von 11,2% verzeichnen konnte, was insgesamt 7.337.220 Millionen Nächtigungen entspricht. Dieser Erfolg wurde Monat für Monat, einschließlich eines bemerkenswerten Anstiegs von 5,9% im Dezember allein, festgestellt.

Dazu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Niederösterreichs Tourismuswirtschaft konnte 2023 mit mehr als 7,3 Mio. Nächtigungen ein Aufschwungjahr erzielen. Die vielen Veranstaltungen und Feierlichkeiten sowie der frühe Schneefall brachten im Dezember 438.000 Nächtigungen. Insgesamt dürfen wir uns damit über ein deutliches Plus von 11,2% gegenüber 2022 freuen. Mein Dank gilt allen Gastgeberinnen und Gastgebern, die tagtäglich ihr Bestes geben, um Niederösterreich als Land der Genießerinnen und Genießer zu positionieren. Niederösterreich ist ein attraktives, sportliches, erholsames und vor allem genussvolles Ausflugs-, und Urlaubsland. 2024 legen wir unsere Schwerpunkte auf eine Radkampagne, einen Familienschwerpunkt und setzen auf Kulinarik und Wein sowie mit St. Pölten 2024 außerdem auf viel Kultur.“

Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, Michael Duscher, fügt hinzu:
„Wir blicken mit den sechs Tourismusdestinationen Niederösterreichs auf ein erfolgreiches Tourismusjahr 2023 zurück. Besonders erfreulich ist die Steigerung bei den ausländischen Nächtigungsgästen. Gemeinsam mit den Destinationen haben wir die großen Entdeckertouren in Niederösterreich zu den Themen Radfahren, Wandern, Kultur und Kulinarik entwickelt und umgesetzt. Sie beinhalten eine Fülle an Geheimtipps, die bisher nur wenige kannten und die nur gute Freunde empfehlen würden. Auch im Kulturjahr 2024 steht uns in der Hauptstadtregion St. Pölten viel Neues, Unerwartetes und Spektakuläres bevor. So gut wie nie zuvor lässt sich heuer die Stadt St. Pölten mit all ihren Besonderheiten aus Kultur und Tourismus entdecken.“

Am 18. Januar lud das Convention Bureau Niederösterreich zum traditionellen Business Breakfast im Palais Niederösterreich ein, einem etablierten Treffpunkt für Networking, an dem 36 führende Partner der B2B-Plattform für den Wirtschaftstourismus in Niederösterreich teilnahmen. Mehr als 80 Führungskräfte aus dem Bereich Eventmanagement, Wirtschaft und B2B versammelten sich in den eindrucksvollen Räumen des Palais in der Wiener Herrengasse, um einen genussvollen und informativen Start in das neue Jahr zu erleben. Zum Portfolio des Convention Bureau Niederösterreich zählen renommierte Veranstaltungsorte wie das Palais Niederösterreich, das Conference Center Laxenburg und die Villa Schönthaler am Semmering.

Das Business Breakfast bot nicht nur eine Plattform für den Austausch regionaler Delikatessen aus Niederösterreich, sondern auch für Diskussionen über aktuelle Trends im Bereich des Geschäftstourismus. Von den 53 Spitzenpartnern des Convention Bureau nutzten 36 die Chance, ihr hochwertiges Programm für Seminare, Kongresse, Tagungen und Teambuilding zu präsentieren. Unter diesen waren auch zwei der drei neu aufgenommene Mitglieder, Kaiser’s Hof und das Theater- und Feriendorf Königsleitn.

Die positive Atmosphäre beim neunten Business Breakfast wurde durch das starke Interesse der Teilnehmenden und die optimistischen Aussichten für die kommende Saison verstärkt. Michaela Zeiler, Leiterin des Bereichs Themen- und Partnermanagement in der Niederösterreich-Werbung, berichtet: „Unsere Partner bestätigen die gute Buchungslage von Tagungen, Kongressen und Seminaren in Niederösterreich für 2024. Auch die Angebote für Teambuilding-Aktivitäten sind sehr gefragt. Hier kann Niederösterreich sicherlich durch seine Vielzahl an außergewöhnlichen Locations punkten, in denen es leichtfällt, gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen zu schaffen.“

Die drei neuen Top-Partner bieten einzigartige Erlebnisse: Das Theater- und Feriendorf Königsleitn in Litschau, umgeben von idyllischer Natur und kreativen Theater-Workshops, der Kaiser’s Hof in Straß im Straßertale mit exzellentem Restaurant und vielfältigen Räumlichkeiten für Workshops und Seminare, sowie EchoTangoZulu, ein Spezialist für Coaching und Teambuilding, der in der Hellsklamm bei Wien Survival-Camps für Führungskräfte durchführt.

Wie in den vergangenen sechs Jahren wurde auch dieses Business Breakfast als zertifiziertes Green Event ausgerichtet. Unter der Leitung von Starkoch Toni Mörwald wurden regionale und biologische Speisen und Getränke serviert. Außerdem wurde auf Einweggeschirr verzichtet, die Einladungen elektronisch verschickt und die Abfallmengen minimiert. Edith Mader, Leiterin des Convention Bureau Niederösterreich, betont die Bedeutung von Nachhaltigkeit: „Nachhaltigkeit ist uns und unseren Top-Partnern wichtig und wird von uns auch gelebt. Wir ermuntern unsere Partner und Kundinnen und Kunden, bei ihren Events auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu achten, und versuchen auch, bei unseren Veranstaltungen möglichst effizient mit natürlichen Ressourcen umzugehen.“

Das Convention Bureau Niederösterreich agiert als unabhängige Informations- und Koordinationsplattform für den Wirtschaftstourismus in der Region, bietet Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen und vermittelt hochqualifizierte Partner für Locations, Übernachtungsmöglichkeiten und Eventagenturen. Mit über 200 gelisteten Locations, Seminarhotels und Eventagenturen im Location Finder und 45 Top-Partnern, die exzellente Dienstleistungen und Infrastruktur für Business-Events bieten, unterstreicht das Bureau seine zentrale Rolle im Sektor.

Das Jahr 2003, ein bedeutendes Jahr, das nun zwei Jahrzehnte zurückliegt, markierte den Startpunkt der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH. Diese Organisation wurde ins Leben gerufen, um als zentrale Anlaufstelle für touristische Aktivitäten entlang der niederösterreichischen Donau zu dienen. Ein wichtiger Beweggrund für ihre Gründung war nicht nur die Bewältigung bevorstehender Herausforderungen, sondern auch die Gelegenheit, auf die bisherigen Errungenschaften zurückzuschauen.

Die Führungsebene dieser Gesellschaft umfasst Andreas Nunzer als Aufsichtsratsvorsitzenden, Florian Bauhuber als Geschäftsführer von Realizing Progress, Silke Dammerer als Abgeordnete zum Landtag von Niederösterreich, Bernhard Schröder in der Rolle des Geschäftsführers, Julia Flunger-Schulz als Leiterin der Kunstmeile Krems, Mario Pulker als Vorsitzenden der Generalversammlung, Birgit Perl, die als Moderatorin fungiert, und Michael Duscher, der die Niederösterreich Werbung leitet. Am 17. November 2023 kamen in Spitz in der Kunsthalle Krems zahlreiche Akteure der Tourismusbranche zusammen, um die 20-jährige Geschichte der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH zu feiern und Weichen für die Zukunft zu stellen. Bernhard Schröder hieß die Gäste willkommen und unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit regionalen Partnern sowie Vertretern der Kunstmeile Krems und der Niederösterreich Werbung.

Die Gründung der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH zielte darauf ab, eine führende und wettbewerbsfähige Urlaubsregion entlang der Donau zu schaffen. Über die Jahre wurden erfolgreiche Projekte wie „Best of Wachau“, der Welterbesteig Wachau und die Via.Carnuntum realisiert, sowie eine Fokussierung auf das Gartenthema im Erlebnisraum Region Tulln etabliert. Ein wesentlicher Erfolg der Organisation ist auch die Förderung des Donauradweges, der zu einem der Spitzenradwege Europas zählt.

Bernhard Schröder stellt fest: „Seit Gründung der Tourismusdestination Donau Niederösterreich hat sich viel getan. Von der reinen Gästeinformation hat sich das Destinationsmanagement zu einem Impulsgeber und einem starken Partner für die Tourismusbetriebe entwickelt. Aktuell ist der zunehmende Veränderungsdruck durch Digitalisierung und Nachhaltigkeit eine große Herausforderung, es sind daher neue Lösungen zur Bewältigung der Anforderungen gefragt. Diesen Weg wollen wir mit den Vertreterinnen und Vertretern der Tourismusbranche weitergehen und uns gemeinsame für zukünftige Aufgaben rüsten.“

Die Professionalität und Kundenorientierung prägen seit einigen Jahren die Arbeit jeder touristischen Destination. Mit der Einführung eines Gastgebercoachings im Jahr 2018 etablierte die Organisation eine zentrale Beratungsstelle für Tourismusbetriebe, die neben Angebotserstellung und Vermarktung auch Nachhaltigkeitsthemen abdeckt. Mario Pulker kommentiert: „Der gestiegene Wettbewerb ist für viele Tourismusbetriebe eine Herausforderung. Wir bieten daher fachliches Know-how in den verschiedensten Bereichen, um die Betriebe zu unterstützen.“

Ein signifikanter Anstieg der Übernachtungszahlen um 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in den ersten neun Monaten zeigt den Erfolg der Region. Die Gemeinden zwischen dem Nibelungengau und der Region Carnuntum-Marchfeld verzeichneten seit der Gründung einen Anstieg der Gästezahlen um 32 Prozent.

Vorsitzender des Aufsichtsrates des Donau Tourismus, Andreas Nunzer, betont: „Kulinarik- und Kulturangebote, Wandern und Radfahren punkten bei unseren Gästen. Dabei sind die Gemeinden gefordert, Strategien und Lösungen für eine verbesserte Infrastruktur und die touristische Mobilität zu gewährleisten.“

In Bezug auf die Digitalisierungsstrategie und die Ansprache neuer Zielgruppen erklärt Michael Duscher: „Die rasante Entwicklung im digitalen Bereich macht auch vor dem Tourismus nicht halt. Im Zuge der niederösterreichweiten Digitalisierungsstrategie wollen wir uns noch stärker auf die richtigen Zielgruppen fokussieren, um die Marke Urlaub in Niederösterreich nachhaltig zu stärken.“

Florian Bauhuber, ein anerkannter Experte für Digitalisierung und Veränderungsmanagement, unterstützt diesen Prozess und sieht vielfältige Chancen für den lokalen Tourismus. Er betont die Wichtigkeit einer zielgruppengerechten Ausrichtung der Angebote und Botschaften, gerade im Zeitalter künstlicher Intelligenz: „Man kann mit Marken nicht alle Menschen gleichzeitig glücklich machen,“ deshalb empfiehlt er, alle touristischen Maßnahmen auf die definierten Zielgruppen abzustimmen.

Das Weinviertel, bekannt als das größte Weinanbaugebiet Österreichs und ein Paradies für Liebhaber regionaler Erzeugnisse, bildet den Mittelpunkt eines zukunftsweisenden Kooperationsprojekts der LEADER-Regionen Weinviertel Ost und Weinviertel Donauraum. Dieses Projekt zielt darauf ab, das Angebot an Erlebnisangeboten zu erweitern, um das Gebiet noch attraktiver für Besucher zu gestalten. Im Rahmen dieses Bestrebens werden bestehende sowie neue Betriebsführungen zentralisiert erfasst und vermarktet, um Weinproduzenten und lokale Erzeuger zu ermutigen, das ganze Jahr über regelmäßige Veranstaltungen anzubieten.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fasst die Zielsetzung prägnant zusammen: „Erlebnisangebot belebt die Region und soll somit mehr Besucherinnen und Besucher ins Weinviertel locken.“ Zudem betont sie die Bedeutung des koordinierten Angebots: „Ein facettenreiches und erweitertes Erlebnisangebot, welches zentral gebündelt und verwaltet wird, belebt die Region und soll somit mehr Besucherinnen und Besucher ins Weinviertel locken.“

Der Auftakt des Projektes besteht darin, vorhandene Betriebsführungstermine für Individualbesucher wie Paare, Familien oder Gruppen von Freunden zentral zu sammeln. Außerdem wird ein umfassender Marketingplan für Weinviertler Weinbauern und Produzenten entwickelt, um die Verbreitung und Bekanntmachung von Veranstaltungsterminen zu erleichtern. Ein Hauptanliegen des Projekts ist es, möglichst viele Betriebe zu inspirieren, besondere Erlebnismöglichkeiten anzubieten und den Gästen Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren. Der Biobeerengarten Hummel in Loosdorf wird als Beispiel für ein bereits erfolgreich umgesetztes Konzept genannt. Christian Frank, der Bürgermeister und Vorsitzende der LEADER-Region Weinviertel Ost, hebt die Notwendigkeit eines breiten Angebots hervor: „Für den Tourismus ist ein vielfältiges, abwechslungsreiches Angebot sehr wichtig.“

Das Bestreben, das Veranstaltungsangebot nicht nur auf einzelne Tage zu beschränken, sondern über die gesamte Saison hinweg anzubieten, wird auch von Thomas Speigner und Manfred Weinhappel, den Obleuten der LEADER-Region Weinviertel Donauraum, unterstützt. Sie unterstreichen gemeinsam: „Es ist uns ein großes Anliegen, ein dauerhaft verfügbares Angebot über die gesamte Saison zu schaffen.“

Die Weinviertel Tourismus GmbH, in Zusammenarbeit mit der Weinstraße Weinviertel und der Initiative KOSTBARES Weinviertel, widmet sich im Rahmen des „Erlebnisbetriebe Weinviertel“-Projekts der Förderung des Tourismus. Hannes Steinacker, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, erkennt den Wert des Projekts für die Region: „Das Projekt ist ein wichtiger Baustein im Ausbau des touristischen Angebots im Weinviertel. Durch die Schaffung, Bündelung und Kommunikation bzw. Vermarktung von Erlebnisangeboten für Individualgäste werden neue Anreize für Urlaubsgäste und Ausflügler geboten.“

Unterstützt durch Mittel des Landes Niederösterreich und der Europäischen Union, ins Leben gerufen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, soll dieses Projekt die LEADER-Regionen Weinviertel Ost und Weinviertel Donauraum gemäß ihren Entwicklungsstrategien bereichern und so den Tourismus sowie die Wertschätzung regionaler Produkte stärken.