In diesem Jahr widmet sich das „La Gacilly-Baden Photo“ Festival dem Thema „WELT.NATUR.ERBE“. Vom 13. Juni bis zum 13. Oktober präsentiert das Festival über 30 Ausstellungen mit rund 1.500 großformatigen Fotografien von namhaften Fotokünstlern aus aller Welt. Die Exponate, die sich mit Themen wie Urbanisierung, Biodiversität, Umweltverschmutzung und der globalen Erwärmung auseinandersetzen, zielen darauf ab, die Besucherinnen und Besucher künstlerisch zu sensibilisieren und zum kritischen Nachdenken zu bewegen.

Auf Anregung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstützt die Niederösterreichische Landesregierung das „La Gacilly-Baden Photo Festival 2024“ mit einer Fördersumme von 40.000 Euro. Mikl-Leitner betont: „Wie schon im vergangenen Jahr wirft das Festival unter dem Motto „WELT.NATUR.ERBE“ Fokus auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Die ausgestellten Werke der Fotografinnen und Fotografen beweisen eindrucksvoll, dass Kunst nicht nur ein Spiegel der Gesellschaft ist, sondern auch ein Fenster zur Welt hinaus sein kann.“

Neben der fotografischen Ausstellung veranstaltet das Festival, das jährlich in Baden stattfindet und sich über zwei Routen von mehr als sieben Kilometern erstreckt, ein umfangreiches Programm aus Führungen, Workshops und Vorträgen. Sowohl internationale als auch lokale Fotografen und Experten aus verschiedenen Bereichen teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen und tragen damit zur Vielfalt und Tiefe des Festivalangebots bei.

Im Mostviertel wird seit Jahren das Pilgerwesen aktiv gefördert und entwickelt, mit dem Ziel, das touristische Angebot entlang der Pilgerpfade kontinuierlich zu erweitern. Die zunehmende Professionalisierung der Dienstleistungen hat zu einem anhaltenden Besucherzuwachs geführt, und die Betriebe berichten von einer weiter steigenden Nachfrage. Vor diesem Hintergrund ist die Fertigstellung eines neuen Rundweges bis zum kommenden Herbst vorgesehen.

„Es hat sich nicht nur der Trend zum Pilgern in Niederösterreich verstärkt, auch die Bedürfnisse der Pilgerinnen und Pilger haben sich gewandelt und somit auch die wirtschaftliche Bedeutung. Viele Gäste wollen die Auszeit beispielsweise mit Genuss und gemütlichen Übernachtungsmöglichkeiten verbinden“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Der geplante Rundweg „Via Trinitatis“ soll bis Ende Oktober 2024 fertiggestellt sein. Er bietet eine Grundstrecke von 74 Kilometern und eine erweiterte Route von 105 Kilometern, die durch die Gemeinden Sonntagberg, Waidhofen an der Ybbs, Ybbsitz, Opponitz, Seitenstetten, Biberbach, Kematen und Allhartsberg führt. Die Route verbindet landschaftliche Schönheit mit kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten und trägt so den veränderten Pilgerbedürfnissen Rechnung.

Bürgermeister Werner Krammer, Vorsitzender der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich, äußert sich positiv: „Mit dem neuen Rundweg können die Aspekte eines sanften sowie ökologisch nachhaltigen Tourismus optimal bedient werden.“

Andreas Purt, Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus GmbH, erläutert das Projekt: „Das Projekt beinhaltet einerseits die Evaluierung der möglichen Wege, die Erhebung der aktuellen Beschilderung, die Definition der Etappen, aber auch die Aufbereitung der Hauptwerbemittel und des Kartenmaterials – digital und print.“

Die Förderung des Projekts „Via Trinitatis“ erfolgt durch die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich im Rahmen ihrer lokalen Entwicklungsstrategie, mit finanzieller Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Europäischen Union. Die Finanzierung wurde auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner aus Mitteln des EU-Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung beschlossen.

Thorsteinn Einarsson, eine etablierte Größe in der österreichischen Popmusikszene, hat mit seinen drei Studioalben, die sich allesamt in den Top 10 der Albumcharts platzieren konnten, sowie mit Hits, die millionenfach gestreamt werden, und ausverkauften Konzerten einen Namen gemacht. Der aus Island stammende Künstler, der mit einem Amadeus Music Award ausgezeichnet wurde, führte gemeinsam mit seinem Songwriting-Partner Lukas Hillebrand einen Workshop für den Kurs „NÖ Musikszene – Kreative Kompetenz“ der Kultur.Region.Niederösterreich Akademie durch.

Im Seminar- und Ausbildungszentrum Atzenbrugg bekamen 20 Musiker aus Niederösterreich tiefe Einblicke in die Schaffensprozesse der beiden Künstler, demonstriert am Beispiel ihres 2023 herausgegebenen Songs „Echo“. Einarsson spielte zudem originale Demo-Aufnahmen ab, stellte exklusiv einen noch unveröffentlichten Track vor und motivierte die Kursteilnehmer mit den Worten: „Jeder und jede muss den Anspruch haben, immer besser zu werden. Und das geht nur, indem man übt.“ Er betonte die Bedeutung des Songwritings: „Songwriting ist ein wichtiges Handwerk, viele Artists glauben, sie müssen machen, was das Team sagt. Man sollte aber unbedingt hinter seinen Ideen und Träumen stehen. Man muss authentisch bleiben. Und im Schreiben und Texten muss man sich verwirklichen.“

Einarsson gab auch Ratschläge zu Produktionsfragen, Songrechten und erklärte, wie Emotionen künstlerisch umgesetzt werden können: „Das Positive am Negativen ist für eine Musikerin oder einen Musiker, dass man den Schmerz kreativ verarbeiten kann. Die eigenen Schattenseiten können so Licht in die Schattenseiten oder schwierigen Emotionen anderer Menschen bringen.“ Er unterstützte eine Teilnehmerin bei der musikalischen Gestaltung ihrer Texte und ermutigte die Gruppe, sich zu vernetzen und eine Whatsapp-Gruppe zu bilden: „Ihr profitiert alle davon, wenn ihr euch Ideen zuschickt, darüber redet, euch Feedback gebt.“ Einarsson zeigte sich beeindruckt vom Workshop: „Ein fantastischer, gut organisierter Lehrgang, der viel Spaß gemacht hat. Alle waren sehr talentiert, interessiert und sehr aktiv.“

Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, hob den Wert des Abends hervor: „Der Abend war ein großartiges Erlebnis für die niederösterreichischen Musikerinnen und Musiker, mit einem Star wie Thorsteinn Einarsson in Berührung zu kommen und von ihm viel für ihr eigenes Wirken zu lernen. Uns ist es ein großes Bedürfnis, die vielfältige und tolle Musikszene in Niederösterreich mit Know-how, Anregungen und Einblicken wie diesen zu unterstützen.“

Dieser Workshop mit Thorsteinn Einarsson war neben der Eröffnung durch Sängerin Ina Regen ein weiterer Höhepunkt des neuen Lehrgangs für die Musikszene Niederösterreichs, geleitet von Christina Weiß (Ex-Luttenberger*Klug). Die große Nachfrage hat zur Einrichtung von zwei Zusatzterminen geführt: Tina Ruprechter wird am 15. April erneut über Öffentlichkeitsarbeit sprechen, während Reinhart Gabriel am 7. Mai nochmals die Grundlagen des Musikgeschäfts erläutert.

Seit 1960 ehrt das Land Niederösterreich kulturelle Exzellenz und Innovationsgeist durch die Verleihung von Kulturpreisen. Diese Auszeichnungen decken ein breites Spektrum des künstlerischen Wirkens ab und unterstreichen die vielfältigen Bemühungen um die Förderung und den Schutz des kulturellen Erbes in der Region.

In diesem Jahr werden wieder herausragende Leistungen in verschiedenen künstlerischen Bereichen gewürdigt. Es gibt einen Hauptpreis in jeder Kategorie, der mit 13.000 Euro dotiert ist, und zwei Förderpreise, jeweils belohnt mit 6.000 Euro, in den Feldern Architektur, Bildende Kunst, Erwachsenenbildung, Film, Literatur, Musik, Volkskultur, Kulturinitiativen und, als besonderes Highlight für 2024, „Kultur und Regeneration“. In der letztgenannten Sparte liegt der Fokus auf kreativen Ansätzen, die zur Erneuerung unseres Planeten beitragen.

Eine Expertenjury ist verantwortlich für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger für die Anerkennungspreise aus allen Einsendungen, während die Nominierten für die Würdigungspreise ebenfalls von dieser Jury vorgeschlagen werden. Bewerbungen für die Preise können bis zum 5. April 2024 online eingereicht werden. Neben den künstlerischen Beiträgen sind ein Lebenslauf, optionales Informationsmaterial und eine Ausweiskopie Teil der Einreichunterlagen.

Im April 2024 findet das „KLASSIK.KLANG Berndorf“ Festival bereits zum dritten Mal statt und lädt das Publikum ins historische Stadttheater Berndorf. Unter dem diesjährigen Thema „Märchen.Mythen“ zielen die Aufführungen darauf ab, die Besucher mit einer Mischung aus märchenhaften Melodien und den Auftritten sowohl aufstrebender als auch etablierter Künstler zu begeistern, sie in eine Welt voller Fantasie zu entführen.

Die finanzielle Unterstützung für das Festival, das sich zwischen 2024 und 2026 auf insgesamt 120.000 Euro beläuft, wurde am 13. März 2024 von der Niederösterreichischen Landesregierung auf Anregung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beschlossen.

„Mit dem Festival ‚KLASSIK.KLANG Berndorf’ wollen wir im Wienerwald einen neuen Fixpunkt für klassische Musik kreieren. Unter der künstlerischen Leitung von Daniela Fally bietet das Festival dieses Jahr märchen- und mythenhafte Stücke, gestaltet von etablierten wie regionalen Kulturschaffenden“, erklärt Mikl-Leitner ihre Vision.

Unter der erneuten künstlerischen Leitung von Kammersängerin Daniela Fally, die zu den weltweit gefragtesten Koloratursopranistinnen zählt und aus der Gegend stammt, strebt das Festival danach, die klassische Musik tief in Berndorf und Umgebung zu verwurzeln. Es fördert junge Talente und zielt darauf ab, neue Zuhörerkreise anzusprechen. Neben Stars wie Kristina Sprenger, Günther Groissböck und Daniel Gutmann bietet das Festival auch jungen Musiktalenten und Studierenden die Möglichkeit, in szenischen Produktionen mitzuwirken.