Das Jahr 2003, ein bedeutendes Jahr, das nun zwei Jahrzehnte zurückliegt, markierte den Startpunkt der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH. Diese Organisation wurde ins Leben gerufen, um als zentrale Anlaufstelle für touristische Aktivitäten entlang der niederösterreichischen Donau zu dienen. Ein wichtiger Beweggrund für ihre Gründung war nicht nur die Bewältigung bevorstehender Herausforderungen, sondern auch die Gelegenheit, auf die bisherigen Errungenschaften zurückzuschauen.

Die Führungsebene dieser Gesellschaft umfasst Andreas Nunzer als Aufsichtsratsvorsitzenden, Florian Bauhuber als Geschäftsführer von Realizing Progress, Silke Dammerer als Abgeordnete zum Landtag von Niederösterreich, Bernhard Schröder in der Rolle des Geschäftsführers, Julia Flunger-Schulz als Leiterin der Kunstmeile Krems, Mario Pulker als Vorsitzenden der Generalversammlung, Birgit Perl, die als Moderatorin fungiert, und Michael Duscher, der die Niederösterreich Werbung leitet. Am 17. November 2023 kamen in Spitz in der Kunsthalle Krems zahlreiche Akteure der Tourismusbranche zusammen, um die 20-jährige Geschichte der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH zu feiern und Weichen für die Zukunft zu stellen. Bernhard Schröder hieß die Gäste willkommen und unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit regionalen Partnern sowie Vertretern der Kunstmeile Krems und der Niederösterreich Werbung.

Die Gründung der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH zielte darauf ab, eine führende und wettbewerbsfähige Urlaubsregion entlang der Donau zu schaffen. Über die Jahre wurden erfolgreiche Projekte wie „Best of Wachau“, der Welterbesteig Wachau und die Via.Carnuntum realisiert, sowie eine Fokussierung auf das Gartenthema im Erlebnisraum Region Tulln etabliert. Ein wesentlicher Erfolg der Organisation ist auch die Förderung des Donauradweges, der zu einem der Spitzenradwege Europas zählt.

Bernhard Schröder stellt fest: „Seit Gründung der Tourismusdestination Donau Niederösterreich hat sich viel getan. Von der reinen Gästeinformation hat sich das Destinationsmanagement zu einem Impulsgeber und einem starken Partner für die Tourismusbetriebe entwickelt. Aktuell ist der zunehmende Veränderungsdruck durch Digitalisierung und Nachhaltigkeit eine große Herausforderung, es sind daher neue Lösungen zur Bewältigung der Anforderungen gefragt. Diesen Weg wollen wir mit den Vertreterinnen und Vertretern der Tourismusbranche weitergehen und uns gemeinsame für zukünftige Aufgaben rüsten.“

Die Professionalität und Kundenorientierung prägen seit einigen Jahren die Arbeit jeder touristischen Destination. Mit der Einführung eines Gastgebercoachings im Jahr 2018 etablierte die Organisation eine zentrale Beratungsstelle für Tourismusbetriebe, die neben Angebotserstellung und Vermarktung auch Nachhaltigkeitsthemen abdeckt. Mario Pulker kommentiert: „Der gestiegene Wettbewerb ist für viele Tourismusbetriebe eine Herausforderung. Wir bieten daher fachliches Know-how in den verschiedensten Bereichen, um die Betriebe zu unterstützen.“

Ein signifikanter Anstieg der Übernachtungszahlen um 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in den ersten neun Monaten zeigt den Erfolg der Region. Die Gemeinden zwischen dem Nibelungengau und der Region Carnuntum-Marchfeld verzeichneten seit der Gründung einen Anstieg der Gästezahlen um 32 Prozent.

Vorsitzender des Aufsichtsrates des Donau Tourismus, Andreas Nunzer, betont: „Kulinarik- und Kulturangebote, Wandern und Radfahren punkten bei unseren Gästen. Dabei sind die Gemeinden gefordert, Strategien und Lösungen für eine verbesserte Infrastruktur und die touristische Mobilität zu gewährleisten.“

In Bezug auf die Digitalisierungsstrategie und die Ansprache neuer Zielgruppen erklärt Michael Duscher: „Die rasante Entwicklung im digitalen Bereich macht auch vor dem Tourismus nicht halt. Im Zuge der niederösterreichweiten Digitalisierungsstrategie wollen wir uns noch stärker auf die richtigen Zielgruppen fokussieren, um die Marke Urlaub in Niederösterreich nachhaltig zu stärken.“

Florian Bauhuber, ein anerkannter Experte für Digitalisierung und Veränderungsmanagement, unterstützt diesen Prozess und sieht vielfältige Chancen für den lokalen Tourismus. Er betont die Wichtigkeit einer zielgruppengerechten Ausrichtung der Angebote und Botschaften, gerade im Zeitalter künstlicher Intelligenz: „Man kann mit Marken nicht alle Menschen gleichzeitig glücklich machen,“ deshalb empfiehlt er, alle touristischen Maßnahmen auf die definierten Zielgruppen abzustimmen.

Das Weinviertel, bekannt als das größte Weinanbaugebiet Österreichs und ein Paradies für Liebhaber regionaler Erzeugnisse, bildet den Mittelpunkt eines zukunftsweisenden Kooperationsprojekts der LEADER-Regionen Weinviertel Ost und Weinviertel Donauraum. Dieses Projekt zielt darauf ab, das Angebot an Erlebnisangeboten zu erweitern, um das Gebiet noch attraktiver für Besucher zu gestalten. Im Rahmen dieses Bestrebens werden bestehende sowie neue Betriebsführungen zentralisiert erfasst und vermarktet, um Weinproduzenten und lokale Erzeuger zu ermutigen, das ganze Jahr über regelmäßige Veranstaltungen anzubieten.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fasst die Zielsetzung prägnant zusammen: „Erlebnisangebot belebt die Region und soll somit mehr Besucherinnen und Besucher ins Weinviertel locken.“ Zudem betont sie die Bedeutung des koordinierten Angebots: „Ein facettenreiches und erweitertes Erlebnisangebot, welches zentral gebündelt und verwaltet wird, belebt die Region und soll somit mehr Besucherinnen und Besucher ins Weinviertel locken.“

Der Auftakt des Projektes besteht darin, vorhandene Betriebsführungstermine für Individualbesucher wie Paare, Familien oder Gruppen von Freunden zentral zu sammeln. Außerdem wird ein umfassender Marketingplan für Weinviertler Weinbauern und Produzenten entwickelt, um die Verbreitung und Bekanntmachung von Veranstaltungsterminen zu erleichtern. Ein Hauptanliegen des Projekts ist es, möglichst viele Betriebe zu inspirieren, besondere Erlebnismöglichkeiten anzubieten und den Gästen Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren. Der Biobeerengarten Hummel in Loosdorf wird als Beispiel für ein bereits erfolgreich umgesetztes Konzept genannt. Christian Frank, der Bürgermeister und Vorsitzende der LEADER-Region Weinviertel Ost, hebt die Notwendigkeit eines breiten Angebots hervor: „Für den Tourismus ist ein vielfältiges, abwechslungsreiches Angebot sehr wichtig.“

Das Bestreben, das Veranstaltungsangebot nicht nur auf einzelne Tage zu beschränken, sondern über die gesamte Saison hinweg anzubieten, wird auch von Thomas Speigner und Manfred Weinhappel, den Obleuten der LEADER-Region Weinviertel Donauraum, unterstützt. Sie unterstreichen gemeinsam: „Es ist uns ein großes Anliegen, ein dauerhaft verfügbares Angebot über die gesamte Saison zu schaffen.“

Die Weinviertel Tourismus GmbH, in Zusammenarbeit mit der Weinstraße Weinviertel und der Initiative KOSTBARES Weinviertel, widmet sich im Rahmen des „Erlebnisbetriebe Weinviertel“-Projekts der Förderung des Tourismus. Hannes Steinacker, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, erkennt den Wert des Projekts für die Region: „Das Projekt ist ein wichtiger Baustein im Ausbau des touristischen Angebots im Weinviertel. Durch die Schaffung, Bündelung und Kommunikation bzw. Vermarktung von Erlebnisangeboten für Individualgäste werden neue Anreize für Urlaubsgäste und Ausflügler geboten.“

Unterstützt durch Mittel des Landes Niederösterreich und der Europäischen Union, ins Leben gerufen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, soll dieses Projekt die LEADER-Regionen Weinviertel Ost und Weinviertel Donauraum gemäß ihren Entwicklungsstrategien bereichern und so den Tourismus sowie die Wertschätzung regionaler Produkte stärken.

Am 16. Oktober 2023 fand die entscheidende Generalversammlung der Destination Waldviertel GmbH statt, in der Tom Bauer einstimmig zum Geschäftsführer für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wurde. Sein Amtsantritt ist für den 1. Januar 2024 geplant, als Nachfolger von Kristiane Spiegl, die sich fortan wieder verstärkt ihrer Tätigkeit bei der Niederösterreich Werbung widmen wird.

Michael Duscher, der Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, äußerte seine Zustimmung zur Wahl Bauers: „Mit Tom Bauer haben wir nach intensiven Hearings den am besten geeigneten Kandidaten für die Geschäftsführung der Destination Waldviertel gefunden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, die zwischen der Niederösterreich Werbung und den Destinationen hervorragend und intensiv stattfindet. Bei Kristiane Spiegl möchte ich mich herzlich bedanken, die das letzte Jahr den Waldviertel Tourismus interimistisch geleitet hat und eine große Bereicherung war“.

Tom Bauer blickt erwartungsvoll auf seine neue Rolle: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Der Tourismus ist mir ein echtes Herzensanliegen. Ich konnte in diesem Bereich schon viele Erfahrungen sammeln und freue mich jetzt in meiner Heimat, dem Waldviertel, mitwirken zu können, dass das Waldviertel weiterhin als attraktive Destination positioniert wird und so zahlreiche Gäste in unsere Region kommen.“

Fritz Weber, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, richtete ebenfalls Glückwünsche an Tom Bauer, den frisch ernannten Geschäftsführer: „Mit Tom Bauer haben wir jemanden gefunden, der sowohl im Tourismus als auch im Gesundheitsbereich Expertise mitbringt und den wir als echten Profi bezeichnen können. Ich bin sehr optimistisch, dass wir hier gemeinsam viel voranbringen werden.“

Mario Pulker, der Sprecher des Wirtschaftsvereins und Obmann der Sparte in der Wirtschaftskammer, brachte ebenso seine Anerkennung für Tom Bauer zum Ausdruck: „Ein wesentlicher Punkt für mich ist die Erfahrung die Tom Bauer auf betrieblicher Ebene mitbringt. Im Hearing konnte man darüber hinaus die Leidenschaft, die Tom Bauer für diese neue Aufgabe mitbringt, deutlich spüren. Ich möchte Tom Bauer herzlich gratulieren und wünsche ihm für die neue Aufgabe alles Gute und viel Erfolg.“

Zu Tom Bauer

Der gebürtige Waldviertler bringt eine umfassende Führungserfahrung aus dem Tourismus- und Gesundheitssektor mit. Seine jüngste Position war die des geschäftsführenden Gesellschafters bei So.Me Homes GmbH, einem Unternehmen der SORAVIA Group. Bauer kann auf eine über zwanzigjährige internationale Laufbahn in leitenden Rollen bei namhaften Unternehmen wie HILTON, MARRIOTT und IHG zurückblicken, zudem wirkte er elf Jahre lang als COO in den Thermen- und Gesundheitsresorts der VAMED Vitality World. Seine fachliche Qualifikation erwarb er an der Hotel- und Tourismusakademie in Krems, ergänzt durch einen MBA-Abschluss von der IMADEC Universität. Der 53-Jährige, verheiratet und Vater von vier Töchtern, ist in Grafenegg zu Hause.

Am 28. November 2023 fand im Sconarium in Bad Schönau ein bedeutendes Treffen für die Tourismusbranche statt, organisiert von der Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH. Dieses Event zog 120 Fachleute aus verschiedenen Teilen der Destination an, wobei der Schwerpunkt auf den Einfluss und die Möglichkeiten der Digitalisierung im Tourismus lag. Referenten wie der Digitalisierungsexperte Florian Bauhuber, Christiana Naue-Hess von der Niederösterreich Werbung und Mariella Klement-Kapeller, Geschäftsführerin der Wiener Alpen, lieferten wertvolle Einsichten in das Thema.

Die Veranstaltung zielte darauf ab, den Teilnehmern zu vermitteln, wie der digitale Wandel den Tourismus beeinflusst und welche Schritte erforderlich sind, um in der digitalen Ära erfolgreich zu sein. Silke Dammerer, Abgeordnete zum Niederösterreichischen Landtag, begrüßte die Gäste im Namen der Landeshauptfrau und leitete das Event ein. Feri Schwarz, Bürgermeister von Bad Schönau und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Wiener Alpen, erörterte die Entwicklung des Gesundheitstourismus in Bad Schönau, der Gemeinde mit der höchsten Nächtigungszahl in den Wiener Alpen.

Florian Bauhuber, der digital zugeschaltet war, hob hervor: „Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz ist es notwendig, die touristischen Inhalte einer Region bestmöglich darzustellen“. Er empfahl, Maßnahmen gezielt auf definierte Zielgruppen auszurichten und betonte die Bedeutung der Markenpositionierung: „Man kann mit Marken nicht alle Menschen gleichzeitig glücklich machen“.

Christiana Naue-Hess und Mariella Klement-Kapeller teilten Einblicke in die Praxis und die Digitalisierungsstrategie Niederösterreichs. Klement-Kapeller präsentierte die neue Broschüre „Leistungen und Services“, die Partnern und Unternehmen einen Überblick über die Unterstützungsangebote der Tourismusorganisation bietet.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Pamela Grün, einer ORF-Radiomoderatorin. Nach dem offiziellen Teil hatten die Teilnehmer Gelegenheit zum Austausch. Kulinarisch versorgt wurden sie von der Familie Ottner und ihrem Team vom Krumbacherhof, dem Wirtshauskultur-Top-Wirt der Wiener Alpen in Niederösterreich.

Im Mostviertel haben sich 17 Kommunen zusammengeschlossen, um gemeinschaftlich ihre Glasfaserinfrastruktur auszubauen. Dieses Projekt, bekannt als „Mostviertel Nord“, wurde mit der Vertragsunterzeichnung und einem ersten Spatenstich in Öhling eingeleitet, wobei Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zugegen war.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kommentierte: „Bei uns in Niederösterreich heißt es: ‚Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner.‘ Deswegen haben wir vor Jahren die nöGIG gegründet mit der ganz klaren Zielsetzung, dass die ländliche Region die gleichen Voraussetzungen haben muss wie der städtische Bereich. Denn wenn es um den Glasfaserausbau geht, gehen die Firmen nur dorthin, wo es ein Geschäft zu machen gibt. Keiner ist zu uns nach Niederösterreich in die ländlichen Regionen gekommen, um dort Glasfaser auszubauen.“ Sie fügte hinzu, dass der erste Schritt zur Anbindung der Ortszentren bereits abgeschlossen sei und nun die Phase beginnt, den ländlichen Raum zu erschließen. „Gerade das Mostviertel Nord ist ganz tolles Vorzeigebeispiel. Denn Infrastruktur braucht es für die Lebensqualität, aber vor allem auch für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Da braucht es nicht nur die Westbahn und die Westautobahn, sondern da braucht es auch schnelles Internet.“

Anton Kasser, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Gemeinde Dienstleistungsverbandes Region Amstetten (GDA), erklärte: „Es ist ein Meilenstein in der Geschichte des GDA.“ und betonte die Wichtigkeit des Internets für die moderne Gesellschaft: „Heute sind wir zusammengekommen, um diesen Weg gemeinsam offiziell zu starten. Es hat im letzten Jahr unzählige Gespräche und Verhandlungen gegeben, um das Ganze auf Schiene zu bringen. Wir haben als Gemeindeverband große Unterstützung vonseiten des Landes, Bundes, nöGIG und öGIG bekommen.“

Insgesamt werden in dieses Vorhaben 57 Millionen Euro investiert, um bis Ende 2027 etwa 4.200 Haushalte in den beteiligten Gemeinden mit Glasfaser zu versorgen. Der Bund steuert rund 35,4 Millionen Euro bei, während das Land Niederösterreich 15,7 Millionen Euro beiträgt.

Projektleiter Joachim Brandstetter gab einen Überblick über das Projekt, das bis Ende 2027 abgeschlossen sein soll, mit dem Ziel, im Frühjahr 2028 in Betrieb zu gehen. Weiterhin äußerten sich Wolfgang Lindorfer (GDA), Andreas Schiffermüller (nöGIG), Hartwig Tauber (öGIG) sowie der Bürgermeister von St. Peter, Johannes Heuras, zum Projekt.

Am 4. März 2024 besuchten rund 130 Personen den Weinviertler Tourismustag im Kulturhaus Schüttkasten Retz.

Vertreter von Beherbergungsbetrieben, Ausflugszielen, Gastronomiebetrieben, Gemeinden, Tourismusregionen sowie Partner-Organisationen folgten der Einladung der Weinviertel Tourismus GmbH.

Im Fokus stand beim Weinviertler Tourismustag neben einem Kulinarik-Schwerpunkt auch das Thema „Digitalisierung“, denn auch vor dem Tourismus macht die rasante digitale Entwicklung nicht halt.

Eröffnet wurde das jährliche Branchentreffen von Landtagspräsident Karl Wilfing in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Digitalisierung, KI und Produktentwicklung sind die zentralen Themen des heutigen Tourismustages der Destination Weinviertel. Mit einem Kulinarik-Fokus kommt aber selbstverständlich auch die genussvolle Gelassenheit – das Motto des Weinviertels – nicht zu kurz.“

Florian Bauhuber, international renommierter Digital- und Change-Experte (Realizing Progress) begleitet den Digitalisierungsprozess in Niederösterreich. Er gab in einer Live-Zuschaltung Inputs rund um Künstliche Intelligenz sowie Chancen, aber auch Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung. „Die rasante Entwicklung im digitalen Bereich macht auch vor dem Tourismus nicht halt. Im Zuge der niederösterreichweiten Digitalisierungsstrategie wollen wir uns noch stärker auf die richtigen Zielgruppen fokussieren, um die Marke Urlaub in Niederösterreich nachhaltig zu stärken“, erklärte Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung GmbH den zukünftigen strategischen Schwerpunkt.

Neben der Digitalisierung stand vor allem auch die Kulinarik im Fokus. Im Rahmen einer kurzweiligen Podiumsdiskussion tauschten sich Harald Pollak (Pollak’s Wirtshaus / Der Retzbacherhof & Obmann der Niederösterreichischen Wirtshauskultur), Michael Duscher (Niederösterreich-Werbung GmbH), Erika Geier (Bäckerei Geier) und Maria Wegscheider (Bioweingut Gruber) über die Niederösterreichische Wirtshauskultur, Kulinarik, Wein & Regionalität als zentrale Elemente touristischer Angebotsentwicklung aus.

Auch eine Rück- und Vorschau aus der Tourismus-Destination Weinviertel durfte selbstverständlich nicht fehlen. „Mit 639.240 Nächtigungen im Jahr 2023 konnten wir fast den bisherigen Top-Wert aus 2019 erreichen“, zog Hannes Steinacker, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, Bilanz über das erfolgreiche vergangene Jahr und präsentierte auch einen Ausblick in die Zukunft. So soll beispielsweise ein neues Produkt mit dem Titel „wein.lese.herbst“ gelauncht werden, um die Themenbereiche Kulinarik, Wein und Literatur miteinander zu verbinden. Johannes Pleil, Projektleiter der Weinviertel Tourismus GmbH, präsentierte abschließend die Highlights aus 12 Saisonen „Tafeln im Weinviertel“ und gewährte anhand des Leitproduktes der Region Einblicke in die touristische Produktentwicklung.

Zum Ausklang gab es – wie könnte es nach so vielen theoretischen Inputs rund um die Kulinarik auch anders sein – Köstlichkeiten im Glas und auf dem Teller. Bei Genuss und einem Achterl Wein tauschten sich die Teilnehmer über das Gehörte aus.

Bgm. Erich Stubenvoll, Aufsichtsratsvorsitzender der Weinviertel Tourismus GmbH, und Hannes Steinacker waren sich einig: „Das jährliche Branchentreffen war auch 2024 wieder ein voller Erfolg. Das Format ist enorm wichtig, um sich mit zukunftsweisenden Themen auseinanderzusetzen und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.“

2024 rückt erneut das Weinviertel, das größte Weinanbaugebiet Österreichs, in den Fokus, zusammen mit seinen lokalen Erzeugern und deren Angebot an traditionellen Delikatessen, regionalen Erzeugnissen und exquisiten Weinen.

Der Eintritt ist kostenlos, und über drei Tage hinweg können die Gäste am Wiener Hof Genuss, Vergnügen und Entertainment erleben.

In 30 verschiedenen Hütten wird die reiche Auswahl des Weinviertels vorgestellt, bereichert durch ein breites Spektrum an Informationen, Amüsement und kulturellen Aktivitäten. Die Besucher erwartet eine Auswahl an regionalen Produkten direkt von den Weinviertler Produzenten, darunter frischer Spargel, regionales Bier, Himbeersturm, Wein und Sekt. Außerdem kann man sich auch auf warme Speisen, Weinviertler Winzerweckerl und weitere regionale Delikatessen freuen.

Dadurch ergibt sich eine perfekte Gelegenheit, die Vielseitigkeit und hohe Qualität des Weinviertels zu entdecken. Das Fest des Weinviertels stellt ein unerlässliches Ereignis für Kulturinteressierte, Weinbegeisterte, Feinschmecker und all jene dar, die das Beste, was das Weinviertel zu bieten hat, auskosten möchten.

„Pünktlich zu Beginn der wärmeren Jahreszeit ist es soweit: DIE GARTEN TULLN als erste rein ökologisch gestaltete und gepflegte Gartenschau ist ab sofort für alle Gartenfans und Erholungssuchende täglich bis 26. Oktober geöffnet“, zeigt sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner begeistert.

An diesem Wochenende, Samstag und Sonntag, haben Besucher die Gelegenheit, im Rahmen kostenfreier Rundgänge wertvolle Gestaltungstipps für ihre eigenen Gärten zu erhalten. Ein vielfältiges Osterprogramm erwartet insbesondere die jüngeren Gäste und ihre Familien, einschließlich einer Puppenbühne, Gesichtsbemalung für Kinder, dem Basteln von Osterkörbchen und einer spannenden Schnitzeljagd durch die Beispiels-Gärten. Zudem erfreut sich das kürzlich unter neuer Führung wiedereröffnete Restaurant DIE GAUMENWEIDE gleich am Eröffnungswochenende einer hohen Nachfrage durch zahlreiche Tischreservierungen.

Dazu Mikl-Leitner : „Die einmalige Erfolgsgeschichte der GARTEN TULLN findet auch im Jahr 2024 ihre konsequente Fortsetzung. Schon am Saisoneröffnungswochenende erfreuen sich viele Besucherinnen und Besucher nicht nur an der Blütenpracht des Frühlings, sondern erleben auch ein vielfältiges Programm und erfahren Neues über das ökologische Gärtnern.“

Im Jahr 2024 erhielten die 70 sorgfältig ausschließlich nach ökologischen Prinzipien angelegten und instand gehaltenen Schaugärten spannende neue Bereicherungen. Ein Highlight ist der „Home Jungle“, der innovative Ideen für die Gestaltung von Terrassen und Wohnräumen bietet, einschließlich eines Glashauses voller Zimmerpflanzen und eines gemütlichen Lounge-Bereichs. Zusätzlich wurde der Abenteuer- und Naturspielplatz um einen Bereich zur Förderung der Motorik erweitert, der nun noch mehr Möglichkeiten für Spiel und Bewegung in der Natur schafft. Ein frisch errichteter Pavillon ziert den Rosengarten, während der Urbane Garten in einem vollständig neuen Gewand erscheint.

Franz Gruber, Geschäftsführer der GARTEN TULLN meint: „Unsere Gärtnerinnen und Gärtner sowie unsere Gartenpartnerinnen und Gartenpartner haben auch in diesem Jahr keine Mühen gescheut, in den Mustergärten ein Gartenerlebnis der Extraklasse zu bereiten, neueste Erkenntnisse, Ideen und Anregungen für die eigene Wohlfühloase zu vermitteln und zusätzliche Attraktionen zu schaffen. Den Ausflug in die ‚Natur im Garten‘ Erlebniswelt wollen wir so für die ganze Familie, aber auch für alle Garteninteressierten zu einem einmaligen Erlebnis machen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher in der Gartensaison 2024!“

DIE GARTEN TULLN ist nun täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr, bis 26. Oktober 2024 geöffnet.

Während der Europawoche vom 6. bis zum 12. Mai setzt das Büro für Internationale und Europäische Angelegenheiten der Niederösterreichischen Landesregierung einen kulturellen Schwerpunkt auf den Film. In Erwartung der Europawahl am 9. Juni in Österreich, präsentiert das Land in Zusammenarbeit mit dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich und Europe Direct Niederösterreich, eine Auswahl der für den „LUX-Publikumspreis“ nominierten Filme. Vom 2. bis zum 12. April können Kinobegeisterte in vier ausgewählten Programmkinos – den Europa Cinemas in Niederösterreich – diese Filme kostenlos genießen.

Der „LUX-Preis“, ein von der europäischen Öffentlichkeit vergebener Award, zielt darauf ab, die Verbreitung europäischer Filme zu fördern, kulturelle Vielfalt zu unterstützen und neue Zuschauergruppen zu erschließen. In Kooperation mit dem Europäischen Parlament, der Europäischen Filmakademie, der Europäischen Kommission und dem Europa Cinemas Netzwerk werden die nominierten Filme, die in alle 24 offiziellen EU-Sprachen untertitelt sind, in ausgewählten Kinos der EU-Mitgliedsstaaten gezeigt.

In Niederösterreich sind die Filmbühne Waidhofen an der Ybbs, das Acht Millimeter Kino Mank, das Kino im Kesselhaus Krems und das Stadt-Kino Horn teil des Programms. Nach dem Filmgenuss sind die Zuschauer eingeladen, auf der Website des „LUX-Filmpreises“ bis zum 14. April ihre Bewertung abzugeben und für ihren Favoriten zu stimmen. Die Filme, darunter „Das Lehrerzimmer“, „Smoke Sauna Sisterhood“, „Fallende Blätter“, „Auf der Adamant“ und „20.000 Arten von Bienen“, werden in Originalsprache mit deutschen Untertiteln vorgeführt.

Zudem wird der Gewinnerfilm der „LUX-Filmtage“ am 8. Mai um 18 Uhr erneut im Kino im Kesselhaus Krems gezeigt, wo das Land Niederösterreich zu einem Empfang mit Diskussionsrunde einlädt. Es gibt auch Preise zu gewinnen, unter anderem eine Einladung zur Preisverleihung des „LUX-Publikumsfilmpreises“ am 16. April im Europäischen Parlament, bei der die Teilnehmer die Gelegenheit haben, die Regisseure und Filmteams persönlich zu treffen.

Die einzelnen Vorführungen und Zeiten in den teilnehmenden Kinos sind online auf den jeweiligen Websites der Kinos einsehbar, einschließlich besonderer Veranstaltungen rund um die Vorführungen des Siegerfilms.

In diesem Jahr markieren die Sommerspiele Sitzenberg den Beginn des Kultursommers in Niederösterreich, und das bereits seit zwei Jahrzehnten. Die Veranstaltung, die für ihre erstklassigen Theaterproduktionen bekannt ist, findet im Arkadenhof des malerischen Schlosses Sitzenberg statt. Das Schloss, gelegen in der Gemeinde Sitzenberg-Reidling, dient nicht nur als Austragungsort für das Freilichttheater, sondern auch als Bildungseinrichtung.

Am 13. März 2024 hat die Niederösterreichische Landesregierung, angeführt von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, beschlossen, die Sommerspiele Sitzenberg von 2024 bis 2026 mit insgesamt 170.000 Euro zu unterstützen.

„Die Sommerspiele Sitzenberg begeistern schon seit 20 Jahren im malerischen Schloss Sitzenberg das Publikum. Dieses Jahr eröffnen sie als Teil des Theaterfests Niederösterreich den Kultursommer in Niederösterreich, bei dem auch heuer wieder viele großartige Produktionen auf dem Programm stehen“, äußert sich Mikl-Leitner.

Anlässlich des 20. Jubiläums der Sommerspiele Sitzenberg wird das Publikum im Juni 2024 mit einer Besetzung aus Publikumslieblingen wie Pia Baresch, Sandra Högl, Felix Kurmayer, Thomas Koziol, Hubert Wolf und Anke Zisak verwöhnt. Sie werden in der Komödie „Mirandolina“ von Carl Goldoni, inszeniert von Reinhard Hauser, auftreten.