Fußball aus einem anderen Blickwinkel – die Wiener Zeitung startet anlässlich der Fußball WM 2026 ein neues YouTube-Live-Format

Mit „WZ LIVE“ startet die Wiener Zeitung ein neues Live-Format auf YouTube.

Jeden Donnerstag ab 18:00 Uhr begrüßt Host Anna Liana Jandrisevits Gäste aus der Streaming- oder Fußballwelt und spricht mit ihnen nicht nur über den Fußball, sondern auch über gesellschaftliche, politische und popkulturelle Fragen wie Macht, Popkultur, Männlichkeitsbilder, Hooligans, Rassismus, Korruption oder Queerness (Redaktion: Sebastian Pumberger (Chefredaktion), Maria Lovrić-Anušić und Simon Bardini).

Anna Liana Jandrisevits (Host): „Fußball ist längst mehr als ein Sport. Er erzählt viel über Gesellschaft, Macht, Popkultur, Zugehörigkeit und Ausschluss. Genau über diese Facetten möchte ich mit spannenden Gästen sprechen. Livestreaming ist dafür ein sehr passendes Format, weil es journalistische Einordnung, Diskussion und unmittelbare Nähe zum Publikum verbindet“

Der Fokus von „WZ LIVE“ liegt auf der jungen Zielgruppe, die dort erreicht werden soll, wo sie sich bereits informiert & unterhalten lässt – und in einen Community-Austausch geht.

Jan Forobosko (Media Innovation Editor): „Nach unseren Erfahrungen mit Livestreaming auf TikTok ist eine YouTube-Live-Show der nächste konsequente Schritt. YouTube ist nach Nutzer:innenzahl die größte kostenlose Streamingplattform, gleichzeitig gibt es dort noch vergleichsweise wenig journalistischen Content aus Österreich. Genau hier kann die WZ eine relevante Lücke schließen, mit einem Format, das Information, Einordnung und plattformgerechte Unterhaltung verbindet“

Stream-Highlights sind auf den Social-Media-Kanälen der Wiener Zeitung zu sehen und die gesamten LIVE-Streams bleiben „on demand“ auf YouTube abrufbar.

Der FC Blau-Weiß Linz geht mit Cheftrainer Michael Köllner und Sportdirektor Christoph Schößwendter in die Saison 2026/2027.

Michael Köllner verlängert seinen Vertrag bis zum Ende der Saison 2026/2027 – im Falle des Aufstiegs in die Bundesliga verlängert sich dieser automatisch um eine weitere Saison bis 2027/2028 und auch Sportdirektor Christoph Schößwendter ist weiterhin mit an Bord.

Michael Köllner: „Ich freue mich, weiterhin Teil der Blau-Weiß-Familie sein zu können. Nach einigen Tagen des Verarbeitens und Nachdenkens war für mich klar, der gemeinsame Weg ist noch nicht zu Ende. Die angestoßene Entwicklung möchte ich weiter vorantreiben und meinen Teil dazu beitragen, den Verein wieder in die 1. Bundesliga zurückzubringen. Diese Entscheidung brauchte Zeit, aufarbeitende und abstimmende Gespräche und am Ende auch mein inneres Gefühl. Ich war ehrlich gesagt überwältigt, wie sehr sich die Fans und der Verein für meinen Verbleib ausgesprochen haben. Ab dem 22. Juni werden wir mit maximaler Energie die Rückkehr in die Bundesliga angehen. Bis dahin gilt es, alle Voraussetzungen dafür zu schaffen. Ich freue mich sehr darauf“

Christoph Schößwendter, Sportdirektor FC Blau-Weiß Linz: „In meiner Zeit bei Blau-Weiß Linz haben wir vom Aufstieg, Klassenerhalt über das Erreichen der Meistergruppe gemeinsam viele Erfolge gefeiert, aber das Ende der letzten Saison und der damit verbundene Abstieg war beziehungsweise ist sehr schmerzhaft. Nun geht es darum, den Blick wieder nach vorne zu richten und alles dafür zu tun, um wieder erfolgreich zu sein. Ein sehr wichtiger Schritt ist dabei mit Sicherheit die Verlängerung von Michael Köllner, der es trotz des bitteren Abstieges geschafft hat, die Spieler zu erreichen, sie weiterzuentwickeln und besser zu machen. Zudem war unter seiner Führung eine deutliche Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft im Vergleich zur Herbstsaison mess- sowie sichtbar. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit ihm bis zum Saisonstart eine blau-weiße Mannschaft auf dem Platz sehen werden, die nicht nur guten Fußball spielt, sondern auch durch Einsatz, Wille und Leidenschaft besticht. Außerdem freut es mich sehr, dass wir uns mit Maurizio Zoccola im Bereich Scouting neu aufstellen und er, gemeinsam mit Ivo Gavric, ab sofort zusätzlich mit an Bord ist. Wir haben eine herausfordernde und spannende Aufgabe vor uns, die wir nur gemeinsam und mit jenem Zusammenhalt meistern werden, wie ich sie in meinen bisherigen 4,5 Jahren hier beim Klub kennengelernt habe“

Der Bereich Scouting und Kaderplanung wird ab sofort neu aufgestellt. Mit Maurizio Zoccola verstärkt ein erfahrener Mann den FC Blau-Weiß Linz. Der 56-Jährige war unter anderem beim SCR AltachSK Rapid, 1. FC Nürnberg und zuletzt beim TSV Hartberg tätig. Unterstützt wird er im Scouting zusätzlich von Ivo Gavric.

Die Kaderplanung erfolgt – wie schon in der Vergangenheit – von Sportdirektor Christoph Schößwendter unter maßgeblicher Mitwirkung des Cheftrainers sowie der Scoutingabteilung.

Christoph Peschek, Geschäftsführer FC Blau-Weiß Linz: „Der FC Blau-Weiß Linz hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Wir durften sowohl sportlich als auch wirtschaftlich großartige Erfolge feiern. Der Abstieg in die zweite Liga ist schmerzhaft, doch Rückschläge gehören leider auch zum Fußball dazu. Entscheidend ist jedoch, dass der Club heute stärker aufgestellt ist als noch vor einigen Jahren. Genau deshalb blicken wir mit großem Zusammenhalt und unbeugsamem Willen zuversichtlich in die Zukunft. Wir haben die vergangene Saison intensiv analysiert und nun in enger Abstimmung zwischen Vereinsvorstand und Geschäftsführung wichtige inhaltliche, personelle und strukturelle Weichenstellungen vorgenommen. Mit dem Trainerwechsel im Frühjahr war bereits eine deutliche Leistungssteigerung in allen Bereichen erkennbar, weshalb ich mich sehr über die Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Michael Köllner freue. Zudem wird uns mit Maurizio Zoccola ein erfahrener Fachmann im wichtigen Bereich Scouting und Kaderplanung unterstützen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen wieder in die Bundesliga zurückkehren und uns dort nachhaltig etablieren“

WE ARE FROM AUSTRIA – die gemeinsame WM-Kampagne von ÖFB, ORF, Kronen Zeitung und ServusTV zur 23. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada rückt Menschen, ihre „weltmeisterlichen“ Jobs und die Begeisterung für das ÖFB Nationalteam in den Fokus.

Insgesamt werden elf Menschen portraitiert, die von ihrer Arbeit und ihren Zugängen zum Fußball erzählen.

Ob Bäuerin oder Bäcker, Tischlerin oder Feuerwehrmann, Arzt oder Pensionistin, Winzerin oder Volkschullehrer, Friseurin, selbstständiger Textilreiniger oder Bankangestellter – Menschen, die tagtäglich Herausragendes für Österreich leisten, oft leise, aber unverzichtbar – mit Leidenschaft, Einsatz und Herz.

Mit der Kampagne soll eine positive WM-Euphorie entfacht und der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Wir-Gefühl in Österreich gestärkt werden.

Das symbolisch „rot-weiß-rote Team für Österreich“ zeigt, dass Stärke nicht nur auf dem Spielfeld entsteht, sondern mitten in unserer Gesellschaft. Die Kampagne überträgt den Teamgedanken des Sports auf die gesamte Gesellschaft und macht ihn erlebbar.

Josef Pröll (ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender), Ingrid Thurnher (ORF-Generaldirektorin), Gerhard Valeskini (Krone-Geschäftsführer) und Dietmar Otti (Global Head of Media, Red Bull): „Mit dieser gemeinsamen WM-Initiative setzen ÖFB, ORF, Kronen Zeitung und ServusTV ein starkes Zeichen für nationale Partnerschaften. Wenn Österreich nach 28 Jahren wieder bei einer Weltmeisterschaft antritt, geht es schließlich um weit mehr als 90 Minuten Fußball – es geht um geteilte Emotionen, Zusammenhalt, Zugehörigkeit und ein Wir-Gefühl. Diese Initiative zeigt: Erfolg entsteht im Team – auf dem Rasen genauso wie in der Gesellschaft“

Die WE ARE FROM AUSTRIA Kampagne läuft von Sonntag, 26. April bis zum WM-Start und wird multimedial von ORF, der Kronen Zeitung und ServusTV ausgespielt – und auf wearefromaustria.at entsteht ein Content-Hub, auf der alle Kampagneninhalte und weitere Aktionen gebündelt werden.

Am ÖFB-Campus in Wien-Aspern findet im August 2026 der erste ÖBB Future Cup statt.

Mit dem ÖBB Future Cup startet der ÖFB gemeinsam mit seinem langjährigen Partner ÖBB ein neues Sportevent, das künftig als jährlicher Saisonauftakt zu einem Startschuss für die rot-weiß-roten Fußballtalente aus den LAZ-Standorten werden soll.

Beim ÖBB Future Cup kommen die 29 LAZ-Standorte jeweils mit zehn Spieler:innen und zwei Goalies der U13, des jüngeren LAZ-Jahrgangs, am ÖFB-Campus in Wien zusammen.

Der LAZ-Hauptkader bildet den Einstieg in die leistungsorientierte Ausbildung innerhalb der österreichischen Talenteförderung und für den Weg der neuen LAZ-Kicker:innen soll der ÖBB Future Cup als Startschuss dienen – mit dem ÖFB-Campus als Ort an den die rot-weiß-roten Nachwuchstalente später als Teil der ÖFB Nationalteams zurückkehren sollen.

Dass mit der ÖBB ein verlässlicher Partner für den Future Cup mit an Bord ist, unterstreicht die Wichtigkeit des Kinderfußballs. Besonders die Verbundenheit mit der Basis ist ein elementarer Teil der Talenteförderung. Denn ohne die grundlegende Arbeit in den Vereinen wird es auch kein gutes Nationalteam geben.

Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender ÖBB-Holding AG: „Mit dem ÖBB Future Cup investieren wir gemeinsam mit dem ÖFB in die nächste Generation. Und die Verantwortung für die Talente von morgen verbindet uns: Als einer der größten Lehrlingsausbildner Österreichs wissen die ÖBB, wie wichtig es ist, Perspektiven zu eröffnen und Entwicklung aktiv zu begleiten. Genau dafür steht unsere langjährige Partnerschaft – für Chancen, Teamgeist und den erfolgreichen Weg junger Talente.“

ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel: „Der Kinderfußball ist für uns als ÖFB ein ganz zentrales Thema, dem wir uns mit großer Gewissenhaftigkeit annehmen. Es ist eine tolle Geschichte, dass sich die ÖBB als Partner bereit erklärt hat, in Zusammenarbeit mit uns diesen ÖBB Future Cup zu kreieren und durchzuführen. Der ÖFB-Campus bietet mit seiner Infrastruktur für ein Turnier dieser Größenordnung die optimalen Rahmenbedingungen. Ich bin mir sicher, dass es zwei tolle Tage werden. Auch wenn es ein Turnier ist und es am Ende einen Sieger geben wird, sollen der Spaß am Fußball und an der Bewegung für die Kinder im Vordergrund stehen. Der ÖBB Future Cup ist für uns als Verband ein weiterer wichtiger Schritt in der Förderung unserer Talente.“

An den zwei Turniertagen (22. und 23. August) werden aber nicht nur insgesamt 112 Partien auf sieben Spielfeldern bestritten. Darüber hinaus wird es ein spannendes Rahmenprogramm geben, bei dem sich ÖBB und ÖFB den Kindern, Eltern und Fußballinteressierten am Campus präsentieren.

Martin Scherb (Gesamtleiter ÖFB-Talenteförderung): „Der ÖBB Future Cup wird ein einzigartiges Turnier. Es wird für die Kinder, aber auch für alle Fußballinteressierten, ein echtes Highlight. Für uns in der Talenteförderung bietet der Future Cup zudem die Möglichkeit, viele unserer vielversprechenden Talente an einem Wochenende gebündelt am ÖFB-Campus zu haben. Bei der „Trainieren mit dem Teamchef“-Tour, wo wir auch mit vielen LAZ-Kindern trainiert haben, haben wir gesehen, welches Potenzial sie haben. Die Kinder sollen auch erstmals mit dem Campus in Berührung kommen und spüren, welche Kraft er als Heimat unserer Nationalteams hat. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei der ÖBB bedanken, die uns tatkräftig bei der Organisation unterstützen.“

Seit einem Jahr läuft auf den ÖFB-Kanälen bereits die Social-Media-Kampagne #GemeinsamKINDERFUSSBALL. Zudem wurde bei Veranstaltungen wie der „Trainieren mit dem Teamchef“-Tour und dem ersten ÖFB-Kinderfußballkongress die Bedeutung des Themas hervorgehoben. Kampagne und Veranstaltungen basieren auf dem ÖFB-Ausbildungskonzept.

Hermann Stadler (Leiter LAZ West): „Die LAZ haben in der österreichischen Talenteförderungen einen ganz wichtigen Platz, weil sie den Einstieg in die leitungsorientierte Ausbildung darstellen. Mit dem ÖBB Future Cup bieten wir den LAZ-Standorten eine riesige Sichtbarkeit und ermöglichen es ihnen, den ÖFB-Campus bei diesem Turnier hautnah zu erleben. Wenn man andere Turniere in diesem Alterssegment kennt, weiß man, mit welcher Begeisterung und mit welcher Freude die Kinder bei der Sache sind. Darauf freue ich mich schon sehr. Außerdem bietet der Future Cup für die Trainer:innen die Möglichkeit, sich mit Kolleg:innen oder ÖFB-Teamchefs auszutauschen. Diese Kommunikation ist ebenfalls ein wichtiger Faktor in der Arbeit mit unseren Talenten.“

Konstantin Breuer (Leiter ÖFB-Ausbildungskonzept): „Der Kinderfußball ist die Basis, für alles was später einmal kommt. Ohne die Arbeit an der Basis gibt es später keine Teamspieler:innen, die wir im Stadion bejubeln können. Die Kinder sollen schon das Gefühl bekommen, dass es uns als Verband wichtig ist, dass sie gut ausgebildet werden. Beim Future Cup sollen nicht nur die Ergebnisse im Vordergrund stehen. Es wird ein tolles Rahmenprogramm für Groß und Klein geboten werden. Darum kann ich nur alle Fußballinteressierten zu diesem Event einladen. Kommt an den Campus und schaut euch unsere Talente an.“

Das Jahr 2026 bringt Veränderungen in den ÖFB Nachwuchs-Nationalteams.

Das ÖFB U16-Nationalteam (Jahrgang 2010) übernimmt Hermann Stadler, der bei der FIFA U17 WM 2025 in Katar sensationell den Vize-Weltmeistertitel holte. Die ÖFB U16-Elf steigt im Herbst 2026 als neues U17-Team in die Qualifikation zur UEFA U17 EURO 2027 ein und trifft dort beim Mini-Turnier der 1. Runde in Georgien auf die Gastgeber und Kasachstan.

Beim ÖFB U17-Team zieht sich Manfred Zsak nach 20 Jahren beim ÖFB – als Nachwuchs-Teamchef sowie als Co-Trainer des Nationalteams – im Einvernehmen mit dem ÖFB von den Nationalteams zurück. Der 61-Jährige erreichte mit zwei Jahrgängen die U17-EM-Endrunde.

Manfred Zsak: „Der österreichische Fußball war über Jahrzehnte mein berufliches Zuhause und ich werde ihm immer eng verbunden bleiben. Ich durfte als Trainer viele junge Spieler auf ihrem Weg begleiten und mit ihnen besondere Momente erleben. Dafür bin ich sehr dankbar. Jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, Raum für Neues zu schaffen. Dem ÖFB und allen Wegbegleitern wünsche ich weiterhin viel Erfolg“

ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel: „Manfred Zsak hat den österreichischen Fußball über Jahrzehnte hinweg in unterschiedlichen Funktionen bereichert und Spuren hinterlassen. Durch seinen großen Erfahrungsschatz gepaart mit Fachwissen und seiner stets authentischen Persönlichkeit hat er Generationen von Spielern mitgeformt. Im Namen des ÖFB und ganz persönlich danke ich Manfred Zsak für seine Verdienste“

Ab sofort wird das ÖFB U17-Nationalteam (Jahrgang 2009) von Franz Ponweiser betreut. In der Funktion als ÖFB U15-Teamchef betreute er diesen Jahrgang bereits und konnte mit dem Team den ersten ÖFB-Sieg beim renommierten Torneo delle Nazioni einfahren. Für das U17-Team geht es im März 2026 in die entscheidende Quali-Runde auf dem Weg zur UEFA U17 EURO 2026. Österreich bekommt es beim Mini-Turnier in Dänemark mit den Gastgebern, Kasachstan und Tschechien zu tun. Die Endrunde findet im Mai 2026 in Estland statt.

Der Jahrgang 2008, der im November 2025 bei der FIFA U17 WM 2025 in Katar den Vize-Weltmeistertitel holte, wird künftig von Oliver Lederer als ÖFB U18-Teamchef betreut. Der Jahrgang ist im Frühjahr 2026 zwar noch als U18-Nationalteam geführt, steigt aber bereits im März 2026 in die Qualifikation zur UEFA U19 EURO 2027 ein, da der Quali-Modus geändert wurde. Dabei bekommen es die ÖFB-Talente beim Mini-Turnier der 1. Quali-Runde am ÖFB-Campus mit Deutschland, Israel und Bosnien-Herzegowina zu tun.

Das ÖFB U19-Nationalteam (Jahrgang 2007) startet im März 2026 in die Eliterunde auf dem Weg zur UEFA U19 EURO 2026. Beim Mini-Turnier bekommt es das von Teamchef Martin Scherb betreute ÖFB-Team in Deutschland mit Deutschland, Griechenland und Schweden zu tun. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die EURO 2026, die im Juni in Wales stattfindet.

Die ÖFB Nachwuchs-Nationalteam im Überblick

ÖFB U19-Nationalteam (JG 2007): Teamchef Martin Scherb
ÖFB U19 Frauen-Nationalteam (JG 2007): Teamchef Markus Hackl
ÖFB U18-Nationalteam (JG 2008): Teamchef Oliver Lederer
ÖFB U17-Nationalteam (JG 2009): Teamchef Franz Ponweiser
ÖFB U17 Frauen-Nationalteam (JG 2009): Teamchef Patrick Haidbauer
ÖFB U16-Nationalteam (JG 2010): Teamchef Hermann Stadler

Ab Sommer 2026 starten zwölf junge Fußballerinnen in der ÖFB Frauen-Akademie und treten damit in die Fußstapfen ihrer berühmten Vorgängerinnen wie Katharina Naschenweng, Manuela Zinsberger und Co.

Aufgenommen wurden die jungen österreichischen Fußball-Talente nach einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren im Jänner 2026.

Bei der Vertragsunterzeichnung der jungen Talente im Rahmen eines Kurzlehrganges in St. Pölten fanden neben einem Ernährungsworkshop mit Ernährungsberaterin Katrin Gattinger auch erste athletische und fußballerische Einheiten sowie eine sportpsychologische Testung statt.

Die zwölf Nachwuchstalente sind Anna Friederike Egger und Mia Petschnig (Kärnten), Greta Fankhauser und Johanna Gwiggner (Tirol), Elisa Hafner, Viola Häusler, Viviane Häusler, Elli Heinzle, Mia Stöffler und Emma Vanic (Steiermark) sowie Novalie Pitgursky und Maxima Weiss aus Niederösterreich.

Lisa Ehold (Gesamtleiterin der ÖFB Frauen-Akademie): „Wir freuen uns sehr, dass wir die Spielerinnen nun erstmals seit der offiziellen Zusage wieder bei uns haben. Die beiden Kurzlehrgänge jetzt und im Juni sind erfahrungsgemäß wichtige Schritte vor dem Akademiestart im Sommer. Wir möchten nicht nur als Gruppe zusammenwachsen, sondern den Spielerinnen auch schon erste Inputs in unterschiedlichen Bereichen mitgeben, die sie auf den Akademiealltag vorbereiten sollen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gut gelingen wird und freue mich auf die Arbeit mit den Mädels.“

Bogdan Frisu (Sportlicher Leiter der Akademie): „Die Vorfreude auf das erste Zusammentreffen im Jahr 2026 war groß. Wir haben versucht den Spielerinnen erste präventive und regenerative Inputs aus dem Athletikbereich mitzugeben. Alle Spielerinnen wurden aufgrund einer besonderen Superkraft bei uns aufgenommen. Unser Ziel ist es, die Mädels zu „dynamischen, mutigen Kickerinnen“ auf internationalem Niveau, zu entwickeln. Die Trainingszeit auf dem Platz dient einerseits zum Ermutigen ihrer besonderen Fähigkeiten, andererseits auch dazu das AKA-Team, den Staff und unsere Philosophie näher kennenzulernen.“

Über die ÖFB Frauen-Akademie

Die ÖFB Frauen-Akademie startete im Schuljahr 2011/12 – zunächst noch unter dem Namen „Nationales Zentrum für Frauenfußball“.

Der Standort in St. Pölten entwickelte sich schnell zur zentralen Anlaufstelle für die fußballspezifische Ausbildung von jungen Mädchen. Nach über einem Jahrzehnt konsequenter Arbeit konnten schnell die ersten Erfolge verzeichnet werden und der österreichische Frauenfußball an die europäische Spitze aufschließen.

Mittlerweile haben über 100 Spielerinnen die fußballerische und schulische Ausbildung in St. Pölten erfolgreich abgeschlossen, darunter viele heutige A-Nationalteamspielerinnen wie Nicole Billa (VfB Stuttgart), Marina Georgieva (Union Berlin), Katharina Naschenweng (FC Bayern München), Laura Wienroither (Manchester City) oder Team-Torfrau Manuela Zinsberger (FC Arsenal London).

Kurt Gollowitzer wurde Ende November 2025 von den ordentlichen Mitgliedern bei der Generalversammlung des FK Austria Wien erneut zum Präsidenten gewählt.

Damit amtierende Austria-Präsident Kurt Gollowitzer führte den Verein seit Mai 2023 und startete nun in seine zweite vierjährige Amtsperiode, die dann 2029 endet. Er erreichte seine Wiederwahl mit einer überwältigenden Mehrheit von 92,6 Prozent.

Präsident Kurt Gollowitzer: „Ich möchte mich bei unseren Ordentlichen Mitgliedern für das große Vertrauen bedanken. Eines kann ich versprechen: Ich werde mit der gleichen Liebe zum Verein und mit der gleichen Energie wie in den letzten beiden Jahren vorangehen und versuchen, die Austria dort hinzubringen, wo sie hingehört. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir jetzt in allen Bereichen des Klubs sehr gut aufgestellt sind, um eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten. Im Akademie- und Nachwuchsbereich wird seit vielen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Daher unterstütze ich die neue sportliche Ausrichtung mit voller Überzeugung – insbesondere den Fokus auf die Entwicklung unserer Eigengewächse. Besonders freut es mich, dass wir in den vergangenen, oft herausfordernden Jahren auf den starken Rückhalt unserer Fans zählen konnten. Mit über 9.000 Mitgliedern verzeichnen wir einen historischen Höchststand. Der Austausch mit unseren Fans und Mitgliedern bleibt für mich ein persönliches Anliegen – sie sind das Herz der Austria.“

Bei den fairplay-Aktionswochen, die österreichweit vom 1. bis 31. Oktober 2025 stattfinden, sind alle Sportvereine und -initiativen in Österreich aufgerufen, sich zu beteiligen und gemeinsam ein klares Zeichen gegen Gewalt, Sexismus und Hass zu setzen. Sportvereine sind eingeladen aktiv zu werden und durch Workshops, Aktionen und Spiele Haltung zu zeigen.

Über die fairplay-Aktionswochen

Seit 2001 finden jährlich im Oktober die fairplay-Aktionswochen für Vielfalt im Fußball statt – organisiert von fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung. Umgesetzt werden sie in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) sowie der Österreichischen Fußball-Bundesliga. Ermöglicht werden sie von der Stadt Wien und dem Sportministerium (BMKÖS).

Auch 2025 unterstüzen die Österreichische Fußball-Bundesliga und ihre Klubs die fairplay-Aktionswochen

Unter dem Motto „Gewalt ist kein Spiel“ wird der Kampf gegen Gewalt an Mädchen und Frauen in den Fokus der fairplay-Aktionswochen 2025 gestellt.

Diese zentrale Botschaft wird auch in den österreichischen Fußballstadien und den digitalen Medien der Österreichischen Fußball-Bundesliga und ihrer Klubs der ADMIRAL Bundesliga und ADMIRAL 2. Liga zu sehen sein. Schließlich geht es darum, das Bewusstsein für das Thema in der gesamten Öffentlichkeit zu schärfen, denn am Ende des Tages liegt es an uns allen, Gewalt zu erkennen, anzusprechen und zu verhindern.

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: „Gesellschaftliche Bedeutung zu haben, heißt auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Deshalb ist die Teilnahme an den Aktionswochen für uns und unsere Klubs selbstverständlich. In diesem Bereich gilt für uns das Motto ‚Fordern und Fördern‘. Einerseits umfasst das Lizenzierungsverfahren einen großen sozial-präventiven Bereich mit Themen wie Inklusion und Kampagnenarbeit, in denen die Klubs Maßnahmen setzen. Andererseits unterstützen wir diese Aktivitäten zusätzlich aus unserem Fördertopf für strategische Projekte. Sport soll Spaß und Freude bereiten – das wollen wir vermitteln und dafür müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein.“

Mehr Informationen zu den fairplay-Aktionswochen.

In der NV Arena in St. Pölten findet am Freitag, 15. August 2025 das Auftaktmatch der ADMIRAL Frauen Bundesliga zwischen Titelverteidiger SKN St. Pölten und First Vienna FC 1894 statt.

Das Match wird LIVE auf ORF Sport+ übertragen und findet als Doppelveranstaltung mit dem Spiel der ADMIRAL 2. Liga zwischen den Herrenteams aus Niederösterreich und Wien statt. Denn schon um 18 Uhr treffen in der NV Arena die Herrenteams des SKN St. Pölten und des First Vienna FC 1894 aufeinander.

Nina Potz (Ligamanagerin der ADMIRAL Frauen Bundesliga im ÖFB): „Wir freuen uns sehr, das diesjährige Auftaktmatch der ADMIRAL Frauen Bundesliga als Doppelveranstaltung mit der ADMIRAL 2. Liga der Herren auszutragen. An dieser Stelle gilt mein großer Dank allen Beteiligten, die dazu beigetagen haben, dieses Topspiel als Flutlichtspiel in der NV Arena und zudem als Livespiel im ORF auszutragen. Es wird definitiv ein würdiger Rahmen und toller Auftakt in eine hoffentlich spannende Saison 2025/26.“

In der Vorsaison der ADMIRAL Frauen Bundesliga trafen SKN St. Pölten und First Vienna FC 1894 zunächst zwei Mal im Grunddurchgang aufeinander, im weiteren Verlauf der Saison kam es noch zu zwei Duellen im Meister-Playoff. Drei der vier Aufeinandertreffen gingen dabei an die Wölfinnen aus St. Pölten. Mit einem 2:1-Erfolg auf der hohen Warte im November 2024 ist die Vienna allerdings das einzige Team der Liga gewesen, das St. Pölten in der Vorsaison besiegen konnte.

Die Österreichische Fußball-Bundesliga präsentiert den Spielplan für den Grunddurchgang der ADMIRAL Bundesliga 2025/2026.

Den Auftakt bestreiten der LASK und SK Sturm Graz am Freitag, 1. August 2025 um 20:30 Uhr.

Alle weiteren Paarungen des Grunddurchgangs finden am Samstag und Sonntag statt. In der ersten Frühjahrsrunde wird es wieder ein Auftaktspiel am Freitag geben.

Je nach Jahreszeit wird im Sommer am Samstag um 17:00 und 19.30 Uhr und am Sonntag um 17 Uhr angekickt. Ab der 6. Runde wird am Samstag um 17 Uhr sowie Sonntag um 14:30 bzw. 17:00 Uhr gespielt.

Alle Details zur Saison 2025/2026 der ADMIRAL Bundesliga.