Am ÖFB-Campus in Wien-Aspern findet im August 2026 der erste ÖBB Future Cup statt.

Mit dem ÖBB Future Cup startet der ÖFB gemeinsam mit seinem langjährigen Partner ÖBB ein neues Sportevent, das künftig als jährlicher Saisonauftakt zu einem Startschuss für die rot-weiß-roten Fußballtalente aus den LAZ-Standorten werden soll.

Beim ÖBB Future Cup kommen die 29 LAZ-Standorte jeweils mit zehn Spieler:innen und zwei Goalies der U13, des jüngeren LAZ-Jahrgangs, am ÖFB-Campus in Wien zusammen.

Der LAZ-Hauptkader bildet den Einstieg in die leistungsorientierte Ausbildung innerhalb der österreichischen Talenteförderung und für den Weg der neuen LAZ-Kicker:innen soll der ÖBB Future Cup als Startschuss dienen – mit dem ÖFB-Campus als Ort an den die rot-weiß-roten Nachwuchstalente später als Teil der ÖFB Nationalteams zurückkehren sollen.

Dass mit der ÖBB ein verlässlicher Partner für den Future Cup mit an Bord ist, unterstreicht die Wichtigkeit des Kinderfußballs. Besonders die Verbundenheit mit der Basis ist ein elementarer Teil der Talenteförderung. Denn ohne die grundlegende Arbeit in den Vereinen wird es auch kein gutes Nationalteam geben.

Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender ÖBB-Holding AG: „Mit dem ÖBB Future Cup investieren wir gemeinsam mit dem ÖFB in die nächste Generation. Und die Verantwortung für die Talente von morgen verbindet uns: Als einer der größten Lehrlingsausbildner Österreichs wissen die ÖBB, wie wichtig es ist, Perspektiven zu eröffnen und Entwicklung aktiv zu begleiten. Genau dafür steht unsere langjährige Partnerschaft – für Chancen, Teamgeist und den erfolgreichen Weg junger Talente.“

ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel: „Der Kinderfußball ist für uns als ÖFB ein ganz zentrales Thema, dem wir uns mit großer Gewissenhaftigkeit annehmen. Es ist eine tolle Geschichte, dass sich die ÖBB als Partner bereit erklärt hat, in Zusammenarbeit mit uns diesen ÖBB Future Cup zu kreieren und durchzuführen. Der ÖFB-Campus bietet mit seiner Infrastruktur für ein Turnier dieser Größenordnung die optimalen Rahmenbedingungen. Ich bin mir sicher, dass es zwei tolle Tage werden. Auch wenn es ein Turnier ist und es am Ende einen Sieger geben wird, sollen der Spaß am Fußball und an der Bewegung für die Kinder im Vordergrund stehen. Der ÖBB Future Cup ist für uns als Verband ein weiterer wichtiger Schritt in der Förderung unserer Talente.“

An den zwei Turniertagen (22. und 23. August) werden aber nicht nur insgesamt 112 Partien auf sieben Spielfeldern bestritten. Darüber hinaus wird es ein spannendes Rahmenprogramm geben, bei dem sich ÖBB und ÖFB den Kindern, Eltern und Fußballinteressierten am Campus präsentieren.

Martin Scherb (Gesamtleiter ÖFB-Talenteförderung): „Der ÖBB Future Cup wird ein einzigartiges Turnier. Es wird für die Kinder, aber auch für alle Fußballinteressierten, ein echtes Highlight. Für uns in der Talenteförderung bietet der Future Cup zudem die Möglichkeit, viele unserer vielversprechenden Talente an einem Wochenende gebündelt am ÖFB-Campus zu haben. Bei der „Trainieren mit dem Teamchef“-Tour, wo wir auch mit vielen LAZ-Kindern trainiert haben, haben wir gesehen, welches Potenzial sie haben. Die Kinder sollen auch erstmals mit dem Campus in Berührung kommen und spüren, welche Kraft er als Heimat unserer Nationalteams hat. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei der ÖBB bedanken, die uns tatkräftig bei der Organisation unterstützen.“

Seit einem Jahr läuft auf den ÖFB-Kanälen bereits die Social-Media-Kampagne #GemeinsamKINDERFUSSBALL. Zudem wurde bei Veranstaltungen wie der „Trainieren mit dem Teamchef“-Tour und dem ersten ÖFB-Kinderfußballkongress die Bedeutung des Themas hervorgehoben. Kampagne und Veranstaltungen basieren auf dem ÖFB-Ausbildungskonzept.

Hermann Stadler (Leiter LAZ West): „Die LAZ haben in der österreichischen Talenteförderungen einen ganz wichtigen Platz, weil sie den Einstieg in die leitungsorientierte Ausbildung darstellen. Mit dem ÖBB Future Cup bieten wir den LAZ-Standorten eine riesige Sichtbarkeit und ermöglichen es ihnen, den ÖFB-Campus bei diesem Turnier hautnah zu erleben. Wenn man andere Turniere in diesem Alterssegment kennt, weiß man, mit welcher Begeisterung und mit welcher Freude die Kinder bei der Sache sind. Darauf freue ich mich schon sehr. Außerdem bietet der Future Cup für die Trainer:innen die Möglichkeit, sich mit Kolleg:innen oder ÖFB-Teamchefs auszutauschen. Diese Kommunikation ist ebenfalls ein wichtiger Faktor in der Arbeit mit unseren Talenten.“

Konstantin Breuer (Leiter ÖFB-Ausbildungskonzept): „Der Kinderfußball ist die Basis, für alles was später einmal kommt. Ohne die Arbeit an der Basis gibt es später keine Teamspieler:innen, die wir im Stadion bejubeln können. Die Kinder sollen schon das Gefühl bekommen, dass es uns als Verband wichtig ist, dass sie gut ausgebildet werden. Beim Future Cup sollen nicht nur die Ergebnisse im Vordergrund stehen. Es wird ein tolles Rahmenprogramm für Groß und Klein geboten werden. Darum kann ich nur alle Fußballinteressierten zu diesem Event einladen. Kommt an den Campus und schaut euch unsere Talente an.“

Das Jahr 2026 bringt Veränderungen in den ÖFB Nachwuchs-Nationalteams.

Das ÖFB U16-Nationalteam (Jahrgang 2010) übernimmt Hermann Stadler, der bei der FIFA U17 WM 2025 in Katar sensationell den Vize-Weltmeistertitel holte. Die ÖFB U16-Elf steigt im Herbst 2026 als neues U17-Team in die Qualifikation zur UEFA U17 EURO 2027 ein und trifft dort beim Mini-Turnier der 1. Runde in Georgien auf die Gastgeber und Kasachstan.

Beim ÖFB U17-Team zieht sich Manfred Zsak nach 20 Jahren beim ÖFB – als Nachwuchs-Teamchef sowie als Co-Trainer des Nationalteams – im Einvernehmen mit dem ÖFB von den Nationalteams zurück. Der 61-Jährige erreichte mit zwei Jahrgängen die U17-EM-Endrunde.

Manfred Zsak: „Der österreichische Fußball war über Jahrzehnte mein berufliches Zuhause und ich werde ihm immer eng verbunden bleiben. Ich durfte als Trainer viele junge Spieler auf ihrem Weg begleiten und mit ihnen besondere Momente erleben. Dafür bin ich sehr dankbar. Jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, Raum für Neues zu schaffen. Dem ÖFB und allen Wegbegleitern wünsche ich weiterhin viel Erfolg“

ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel: „Manfred Zsak hat den österreichischen Fußball über Jahrzehnte hinweg in unterschiedlichen Funktionen bereichert und Spuren hinterlassen. Durch seinen großen Erfahrungsschatz gepaart mit Fachwissen und seiner stets authentischen Persönlichkeit hat er Generationen von Spielern mitgeformt. Im Namen des ÖFB und ganz persönlich danke ich Manfred Zsak für seine Verdienste“

Ab sofort wird das ÖFB U17-Nationalteam (Jahrgang 2009) von Franz Ponweiser betreut. In der Funktion als ÖFB U15-Teamchef betreute er diesen Jahrgang bereits und konnte mit dem Team den ersten ÖFB-Sieg beim renommierten Torneo delle Nazioni einfahren. Für das U17-Team geht es im März 2026 in die entscheidende Quali-Runde auf dem Weg zur UEFA U17 EURO 2026. Österreich bekommt es beim Mini-Turnier in Dänemark mit den Gastgebern, Kasachstan und Tschechien zu tun. Die Endrunde findet im Mai 2026 in Estland statt.

Der Jahrgang 2008, der im November 2025 bei der FIFA U17 WM 2025 in Katar den Vize-Weltmeistertitel holte, wird künftig von Oliver Lederer als ÖFB U18-Teamchef betreut. Der Jahrgang ist im Frühjahr 2026 zwar noch als U18-Nationalteam geführt, steigt aber bereits im März 2026 in die Qualifikation zur UEFA U19 EURO 2027 ein, da der Quali-Modus geändert wurde. Dabei bekommen es die ÖFB-Talente beim Mini-Turnier der 1. Quali-Runde am ÖFB-Campus mit Deutschland, Israel und Bosnien-Herzegowina zu tun.

Das ÖFB U19-Nationalteam (Jahrgang 2007) startet im März 2026 in die Eliterunde auf dem Weg zur UEFA U19 EURO 2026. Beim Mini-Turnier bekommt es das von Teamchef Martin Scherb betreute ÖFB-Team in Deutschland mit Deutschland, Griechenland und Schweden zu tun. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die EURO 2026, die im Juni in Wales stattfindet.

Die ÖFB Nachwuchs-Nationalteam im Überblick

ÖFB U19-Nationalteam (JG 2007): Teamchef Martin Scherb
ÖFB U19 Frauen-Nationalteam (JG 2007): Teamchef Markus Hackl
ÖFB U18-Nationalteam (JG 2008): Teamchef Oliver Lederer
ÖFB U17-Nationalteam (JG 2009): Teamchef Franz Ponweiser
ÖFB U17 Frauen-Nationalteam (JG 2009): Teamchef Patrick Haidbauer
ÖFB U16-Nationalteam (JG 2010): Teamchef Hermann Stadler

Ab Sommer 2026 starten zwölf junge Fußballerinnen in der ÖFB Frauen-Akademie und treten damit in die Fußstapfen ihrer berühmten Vorgängerinnen wie Katharina Naschenweng, Manuela Zinsberger und Co.

Aufgenommen wurden die jungen österreichischen Fußball-Talente nach einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren im Jänner 2026.

Bei der Vertragsunterzeichnung der jungen Talente im Rahmen eines Kurzlehrganges in St. Pölten fanden neben einem Ernährungsworkshop mit Ernährungsberaterin Katrin Gattinger auch erste athletische und fußballerische Einheiten sowie eine sportpsychologische Testung statt.

Die zwölf Nachwuchstalente sind Anna Friederike Egger und Mia Petschnig (Kärnten), Greta Fankhauser und Johanna Gwiggner (Tirol), Elisa Hafner, Viola Häusler, Viviane Häusler, Elli Heinzle, Mia Stöffler und Emma Vanic (Steiermark) sowie Novalie Pitgursky und Maxima Weiss aus Niederösterreich.

Lisa Ehold (Gesamtleiterin der ÖFB Frauen-Akademie): „Wir freuen uns sehr, dass wir die Spielerinnen nun erstmals seit der offiziellen Zusage wieder bei uns haben. Die beiden Kurzlehrgänge jetzt und im Juni sind erfahrungsgemäß wichtige Schritte vor dem Akademiestart im Sommer. Wir möchten nicht nur als Gruppe zusammenwachsen, sondern den Spielerinnen auch schon erste Inputs in unterschiedlichen Bereichen mitgeben, die sie auf den Akademiealltag vorbereiten sollen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gut gelingen wird und freue mich auf die Arbeit mit den Mädels.“

Bogdan Frisu (Sportlicher Leiter der Akademie): „Die Vorfreude auf das erste Zusammentreffen im Jahr 2026 war groß. Wir haben versucht den Spielerinnen erste präventive und regenerative Inputs aus dem Athletikbereich mitzugeben. Alle Spielerinnen wurden aufgrund einer besonderen Superkraft bei uns aufgenommen. Unser Ziel ist es, die Mädels zu „dynamischen, mutigen Kickerinnen“ auf internationalem Niveau, zu entwickeln. Die Trainingszeit auf dem Platz dient einerseits zum Ermutigen ihrer besonderen Fähigkeiten, andererseits auch dazu das AKA-Team, den Staff und unsere Philosophie näher kennenzulernen.“

Über die ÖFB Frauen-Akademie

Die ÖFB Frauen-Akademie startete im Schuljahr 2011/12 – zunächst noch unter dem Namen „Nationales Zentrum für Frauenfußball“.

Der Standort in St. Pölten entwickelte sich schnell zur zentralen Anlaufstelle für die fußballspezifische Ausbildung von jungen Mädchen. Nach über einem Jahrzehnt konsequenter Arbeit konnten schnell die ersten Erfolge verzeichnet werden und der österreichische Frauenfußball an die europäische Spitze aufschließen.

Mittlerweile haben über 100 Spielerinnen die fußballerische und schulische Ausbildung in St. Pölten erfolgreich abgeschlossen, darunter viele heutige A-Nationalteamspielerinnen wie Nicole Billa (VfB Stuttgart), Marina Georgieva (Union Berlin), Katharina Naschenweng (FC Bayern München), Laura Wienroither (Manchester City) oder Team-Torfrau Manuela Zinsberger (FC Arsenal London).

Kurt Gollowitzer wurde Ende November 2025 von den ordentlichen Mitgliedern bei der Generalversammlung des FK Austria Wien erneut zum Präsidenten gewählt.

Damit amtierende Austria-Präsident Kurt Gollowitzer führte den Verein seit Mai 2023 und startete nun in seine zweite vierjährige Amtsperiode, die dann 2029 endet. Er erreichte seine Wiederwahl mit einer überwältigenden Mehrheit von 92,6 Prozent.

Präsident Kurt Gollowitzer: „Ich möchte mich bei unseren Ordentlichen Mitgliedern für das große Vertrauen bedanken. Eines kann ich versprechen: Ich werde mit der gleichen Liebe zum Verein und mit der gleichen Energie wie in den letzten beiden Jahren vorangehen und versuchen, die Austria dort hinzubringen, wo sie hingehört. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir jetzt in allen Bereichen des Klubs sehr gut aufgestellt sind, um eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten. Im Akademie- und Nachwuchsbereich wird seit vielen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Daher unterstütze ich die neue sportliche Ausrichtung mit voller Überzeugung – insbesondere den Fokus auf die Entwicklung unserer Eigengewächse. Besonders freut es mich, dass wir in den vergangenen, oft herausfordernden Jahren auf den starken Rückhalt unserer Fans zählen konnten. Mit über 9.000 Mitgliedern verzeichnen wir einen historischen Höchststand. Der Austausch mit unseren Fans und Mitgliedern bleibt für mich ein persönliches Anliegen – sie sind das Herz der Austria.“

Bei den fairplay-Aktionswochen, die österreichweit vom 1. bis 31. Oktober 2025 stattfinden, sind alle Sportvereine und -initiativen in Österreich aufgerufen, sich zu beteiligen und gemeinsam ein klares Zeichen gegen Gewalt, Sexismus und Hass zu setzen. Sportvereine sind eingeladen aktiv zu werden und durch Workshops, Aktionen und Spiele Haltung zu zeigen.

Über die fairplay-Aktionswochen

Seit 2001 finden jährlich im Oktober die fairplay-Aktionswochen für Vielfalt im Fußball statt – organisiert von fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung. Umgesetzt werden sie in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) sowie der Österreichischen Fußball-Bundesliga. Ermöglicht werden sie von der Stadt Wien und dem Sportministerium (BMKÖS).

Auch 2025 unterstüzen die Österreichische Fußball-Bundesliga und ihre Klubs die fairplay-Aktionswochen

Unter dem Motto „Gewalt ist kein Spiel“ wird der Kampf gegen Gewalt an Mädchen und Frauen in den Fokus der fairplay-Aktionswochen 2025 gestellt.

Diese zentrale Botschaft wird auch in den österreichischen Fußballstadien und den digitalen Medien der Österreichischen Fußball-Bundesliga und ihrer Klubs der ADMIRAL Bundesliga und ADMIRAL 2. Liga zu sehen sein. Schließlich geht es darum, das Bewusstsein für das Thema in der gesamten Öffentlichkeit zu schärfen, denn am Ende des Tages liegt es an uns allen, Gewalt zu erkennen, anzusprechen und zu verhindern.

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: „Gesellschaftliche Bedeutung zu haben, heißt auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Deshalb ist die Teilnahme an den Aktionswochen für uns und unsere Klubs selbstverständlich. In diesem Bereich gilt für uns das Motto ‚Fordern und Fördern‘. Einerseits umfasst das Lizenzierungsverfahren einen großen sozial-präventiven Bereich mit Themen wie Inklusion und Kampagnenarbeit, in denen die Klubs Maßnahmen setzen. Andererseits unterstützen wir diese Aktivitäten zusätzlich aus unserem Fördertopf für strategische Projekte. Sport soll Spaß und Freude bereiten – das wollen wir vermitteln und dafür müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein.“

Mehr Informationen zu den fairplay-Aktionswochen.

In der NV Arena in St. Pölten findet am Freitag, 15. August 2025 das Auftaktmatch der ADMIRAL Frauen Bundesliga zwischen Titelverteidiger SKN St. Pölten und First Vienna FC 1894 statt.

Das Match wird LIVE auf ORF Sport+ übertragen und findet als Doppelveranstaltung mit dem Spiel der ADMIRAL 2. Liga zwischen den Herrenteams aus Niederösterreich und Wien statt. Denn schon um 18 Uhr treffen in der NV Arena die Herrenteams des SKN St. Pölten und des First Vienna FC 1894 aufeinander.

Nina Potz (Ligamanagerin der ADMIRAL Frauen Bundesliga im ÖFB): „Wir freuen uns sehr, das diesjährige Auftaktmatch der ADMIRAL Frauen Bundesliga als Doppelveranstaltung mit der ADMIRAL 2. Liga der Herren auszutragen. An dieser Stelle gilt mein großer Dank allen Beteiligten, die dazu beigetagen haben, dieses Topspiel als Flutlichtspiel in der NV Arena und zudem als Livespiel im ORF auszutragen. Es wird definitiv ein würdiger Rahmen und toller Auftakt in eine hoffentlich spannende Saison 2025/26.“

In der Vorsaison der ADMIRAL Frauen Bundesliga trafen SKN St. Pölten und First Vienna FC 1894 zunächst zwei Mal im Grunddurchgang aufeinander, im weiteren Verlauf der Saison kam es noch zu zwei Duellen im Meister-Playoff. Drei der vier Aufeinandertreffen gingen dabei an die Wölfinnen aus St. Pölten. Mit einem 2:1-Erfolg auf der hohen Warte im November 2024 ist die Vienna allerdings das einzige Team der Liga gewesen, das St. Pölten in der Vorsaison besiegen konnte.

Die Österreichische Fußball-Bundesliga präsentiert den Spielplan für den Grunddurchgang der ADMIRAL Bundesliga 2025/2026.

Den Auftakt bestreiten der LASK und SK Sturm Graz am Freitag, 1. August 2025 um 20:30 Uhr.

Alle weiteren Paarungen des Grunddurchgangs finden am Samstag und Sonntag statt. In der ersten Frühjahrsrunde wird es wieder ein Auftaktspiel am Freitag geben.

Je nach Jahreszeit wird im Sommer am Samstag um 17:00 und 19.30 Uhr und am Sonntag um 17 Uhr angekickt. Ab der 6. Runde wird am Samstag um 17 Uhr sowie Sonntag um 14:30 bzw. 17:00 Uhr gespielt.

Alle Details zur Saison 2025/2026 der ADMIRAL Bundesliga.

Das ADMIRAL Bundesliga Team der Saison 2024/2025 steht fest.

Gewählt von den österreichischen Sportredaktionen stehen Spieler der Top 6 Bundesliga-Klubs im 3-5-2-Format im Team der Saison 2024/2025.

Dabei stellt der SK Puntigamer Sturm Graz vier Spieler, FK Austria Wien und RZ Pellets WAC je zwei und FC Red Bull Salzburg, SK Rapid und FC Blau-Weiß Linz je einen Spieler.

Tor: Kjell Scherpen
Verteidigung: Serge-Philippe Raux Yao, Aleksandar Dragovic, Chibuike Nwaiwu
Mittelfeld: Otar Kiteishvili, Dominik Fitz, Dejan Zukic, Oscar Gloukh, Malick Junior Yalcouye
Sturm: Ronivaldo, William Böving

Credits: Österreichische Fußball-Bundesliga
Credits: Österreichische Fußball-Bundesliga

Bei der erstmals vom ÖFB und der ADMIRAL Frauen Bundesliga durchgeführten Wahl zur Schiedsrichterin der Saison holte sich Sara Telek (36) den Titel.

Die Unparteiische wurde von den Sportdirektor:innen, Trainer:innen und Kapitäninnen der zehn Bundesligisten auf Platz eins gewählt.

Erst Anfang des Jahres wurde Sara Telek, die bei der Frauen-Europameisterschaft 2022 in England ihr EM-Debüt gab, zur FIFA-Schiedsrichterin berufen, nachdem sie zuvor bereits für acht Jahre als FIFA-Assistentin im Einsatz gewesen ist. Zudem engagiert sich Telek in Wien für das speziell für Mädchen und junge Frauen ins Leben gerufene Fußballprojekt „Kick mit“.

Sara Telek zu ihrer Auszeichnung: „Ich fühle mich sehr geehrt, zur Schiedsrichterin der Saison gewählt worden zu sein. Ich bin unglaublich dankbar und es erfüllt mich mit Stolz, diese Auszeichnung zu erhalten. Nicht nur persönlich, sondern auch im Hinblick auf die Anerkennung unserer Arbeit als Schiedsrichterinnen bedeutet mir diese Auszeichnung viel. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Gleichstellung, da in Österreich erstmals auch die Schiedsrichterin der Saison ausgezeichnet und unserer Rolle somit positive Aufmerksamkeit geschenkt wird.“

Andreas Rothmann, Leiter des Frauen-Schiedsrichterwesen im ÖFB: „Wir freuen uns sehr, dass wir heuer erstmals in Kooperation mit der ADMIRAL Frauen Bundesliga und dem ÖFB die Wahl zur Schiedsrichterin der Saison durchführen konnten. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei allen Vereinen, die sich an dieser Wahl beteiligt haben. Besonders möchte ich persönlich der würdigen Siegerin Sara Telek gratulieren. Sie startete nicht nur in diesem Jahr ihre FIFA-Karriere als Schiedsrichterin, sondern ist auch abseits des Platzes mit Leib und Seele Schiedsrichterin und für alle vor allem in punkto Einstellung und Engagement ein absolutes Vorbild.“

Der amtierende österreichische Fußballmeisters und Cupsieger aus der Steiermark SK Sturm Graz baut sein Engagement im Nachwuchsbereich aus und schließt mit dem SV AKA Burgenland eine strategische Partnerschaft ab.

Der Verein aus der steirischen Landeshauptstadt Graz setzt damit ein weiteres Zeichen in Sachen Nachwuchsarbeit und sichert durch die Zusammenarbeit mit der Akademie im Burgenland die Stärkung der Nachwuchsstruktur und die langfristige Förderung & Entwicklung von jungen Talenten.

Nach der Einstellung des Spielbetriebs des SV Mattersburg und der Übernahme der Anteile an der Fußballakademie Burgenland GmbH durch das Land Burgenland, gab es 2023 erste Gespräche auf verschiedenen Ebenen, zwischen dem SK Sturm Graz und der AKA Burgenland. Die Talente der Fußballakademie in Mattersburg sollen einen konkreten Verein als Vorbild haben, um den Weg in den Profi-Fußball gehen zu können. Nun kann eine strategische Partnerschaft präsentiert werden.

Junge burgenländische Talente haben mit der Kooperation wieder eine deutliche bessere Perspektive, nach der profunden Ausbildung in Mattersburg eine Karriere als Profi in der Bundesliga starten zu können. Und der SK Sturm Graz hat in Hinkunft die Möglichkeit, auf die besten burgenländischen Nachwuchskicker zugreifen und diese in ihre Profi-Teams einbauen zu können.

Die Kooperation ist bis mindestens 30. Juni 2028 vertraglich fixiert – mit einer Option auf Verlängerung – und soll neben dem langfristigen Austausch von sportlichem Know-how und der Weiterentwicklung des dualen Modells aus Schule und sportlicher Ausbildung auch die Vereinheitlichung der erfolgreichen Spielphilosophie des SK Sturm Graz und deren Implementierung im Verein SV AKA Burgenland vorantreiben.

Christian Jauk (Präsident des SK Puntigamer Sturm Graz): „Diese Perspektivenpartnerschaft zwischen dem SK Sturm und der Akademie Burgenland bedeutet eine absolute Win-Win-Situation für alle Parteien – vor allem für die Nachwuchsspieler selbst, die eine weitere Möglichkeit, ihre sportliche Zukunft zu gestalten, bekommen. Die AKA Burgenland gehört infrastrukturell und organisatorisch zu den Besten des Landes, der SK Sturm als österreichischer Topverein wird zusätzlich sein Know-how einbringen und bekommt dafür Zugriff auf die größten Talente des Burgendlands – in enger Abstimmung mit den jungen Spieler und ihrem Umfeld. Danke an Landeshauptmann Doskozil, Landesrat Dorner, Präsident Wutzlhofer sowie alle weiteren Beteiligten, die diesen Meilenstein in der österreichischen Nachwuchsförderung möglich gemacht haben.“

Christian Jauk (Präsident des SK Puntigamer Sturm Graz): „Diese Perspektivenpartnerschaft zwischen dem SK Sturm und der Akademie Burgenland bedeutet eine absolute Win-Win-Situation für alle Parteien – vor allem für die Nachwuchsspieler selbst, die eine weitere Möglichkeit, ihre sportliche Zukunft zu gestalten, bekommen. Die AKA Burgenland gehört infrastrukturell und organisatorisch zu den Besten des Landes, der SK Sturm als österreichischer Topverein wird zusätzlich sein Know-how einbringen und bekommt dafür Zugriff auf die größten Talente des Burgendlands – in enger Abstimmung mit den jungen Spieler und ihrem Umfeld. Danke an Landeshauptmann Doskozil, Landesrat Dorner, Präsident Wutzlhofer sowie alle weiteren Beteiligten, die diesen Meilenstein in der österreichischen Nachwuchsförderung möglich gemacht haben.“

Hans Peter Doskozil (Landeshauptmann Burgenland): „Die künftige Zusammenarbeit mit einem der traditionsreichsten, populärsten und erfolgreichsten heimischen Fußballclubs ist ein absoluter Volltreffer für den burgenländischen Fußball. Wir haben nach dem Aus des SV Mattersburg immer betont, dass wir für einen Fortbestand der Fußballakademie Burgenland sind und seitens des Landes diesbezügliche Maßnahmen gesetzt. Mit einem starken Partner wie Sturm Graz an der Seite haben wir eine Lösung gefunden, mit der die Zukunft der Fußballakademie nachhaltig gesichert ist“

Heinrich Dorner (Sportlandesrat Burgenland): „Mit der strategischen Partnerschaft des SV AKA Burgenland und Puntigamer Sturm Graz erfährt die Fußballakademie in Mattersburg eine deutliche Aufwertung, unsere fußballerischen jugendlichen Aushängeschilder rücken damit stärker ins Rampenlicht und haben in Hinkunft mehr Chancen, ihren Traum als Profifußballer zu verwirklichen. Wir haben immer betont, dass für den langfristigen Fortbestand der Fußballakademie ein strategischer Partner unerlässlich ist. Deshalb kann man mit Fug und Recht behaupten: Heute ist ein guter Tag für den burgenländischen Fußball!“

Johannes Wutzlhofer (BFV-Präsident): „Der BFV und die Akademie Burgenland haben in den letzten Monaten einen Synergieprozess gestartet, der sich insbesondere durch eine einheitliche sportliche Leitung abbildet. Dieser gemeinsame Weg soll nunmehr mit einem starken Partnerweiter verfolgt werden. Die Kooperation mit Sturm Graz erlaubt es uns, das Beste aus drei Welten zu vereinen. Das sportliche Know-how und insbesondere die durch die Erfolge von Sturm Graz erlangte internationale Erfahrung, werden auch für das aktuelle Trainerteam des BFV und der Akademie Burgenland befruchtend sein. Wir sind stolz, dass nunmehr mehrere Player der österreichischen Fußballfamilie enger zusammenwachsen können.“

Über die AKA Burgenland

Die Fußballakademie Mattersburg wurde nach dem Spatenstich am 16. September 2008 am 7. November 2009 offiziell eröffnet.

Das besondere Alleinstellungsmerkmal der AKA Burgenland ist das „Alles an einem Ort“-Prinzip, das Schule, Trainingsanlage und Internat an einem Standort vereint und den Spielern optimale Bedingungen für ihre sportliche und schulische Entwicklung bietet.

Die Akademie erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 115.000 m² und bietet eine moderne Infrastruktur mit vier Rasen- und zwei Kunstrasenplätze sowie spezielle Einrichtungen für Konditions- und Techniktraining, darunter ein Sprinthügel mit Konditionsstiegen, eine Pressingbox („Zweikampfbox“) und eine Prallwand. Im Innenbereich bietet die AKA Burgenland einen umfangreichen Fitness- und Regenerationsbereich mit Sauna, Infrarotkabine, Physiotherapie, Tauchbecken sowie Technogym-Geräten und Cross-Fit-Elementen. Neun Kabinen stehen den Nachwuchsspielern zur Verfügung.

Neben der sportlichen Ausbildung wird auch auf die schulische und persönliche Entwicklung Wert gelegt. Eine hauseigene Küche mit Essensbereich, vier Seminarräume bzw. Klassenräume sowie 36 Internatszimmer mit insgesamt 90 Betten bieten optimale Rahmenbedingungen.