Der FC Blau-Weiß Linz gibt bekannt, dass Christoph Schößwendter seinen Vertrag als Sportdirektor bis zum Ende der Saison 2027/28 verlängert hat. Der 36-Jährige, der seit Sommer 2023 das Amt ausübt, bleibt damit weiterhin eine zentrale Figur im sportlichen Management des Klubs.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sportdirektor Christoph Schößwendter um weitere drei Jahre verlängern konnten. Mit seinem abgeschlossenen Sportmanagement Studium, seiner Trainerlizenz als auch seiner bisherigen Stationen im In- und Ausland als Spieler kann er auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Seine Fähigkeiten sowie Kompetenzen hat er in den letzten eineinhalb Jahren gezeigt und wir sind davon überzeugt, dass der gemeinsame Weg noch nicht zu Ende ist, wir mit dem FC Blau-Weiß Linz noch vieles vor haben und auch erreichen können. Nachdem jetzt die Zukunft des Sportdirektors geklärt ist, wollen wir gemäß dem kommunizierten Prozedere nun zeitnahe mit Cheftrainer Gerald Scheiblehner die Gespräche zur Vertragsverlängerung führen“, erklärt Christoph Peschek, Geschäftsführer des FC Blau-Weiß Linz.

Auch Christoph Schößwendter zeigt sich erfreut über die Verlängerung:
„Die letzten eineinhalb Jahre waren zwar einerseits sehr intensiv und lehrreich, andererseits aber vor allem geprägt von zahlreichen Highlights und unvergesslichen Momenten. Was wir als Klub gemeinsam geschaffen und welche Entwicklungen stattgefunden haben, kann jeden einzelnen Blau-Weißen stolz machen. Auch wenn noch viele Herausforderungen auf uns zukommen werden, bin ich davon überzeugt, dass wir noch nicht am Ende sind und noch viel Potenzial vorhanden ist. Einerseits, weil viele gute Leute hier arbeiten und andererseits, weil genau diese tagtäglich alles für den Klub geben. Deshalb freut es mich umso mehr, dass ich für weitere drei Jahre ein Teil dieses Klubs sein darf.“

Die Österreichische Fußball-Bundesliga veröffentlicht ihren Geschäftsbericht für die Saison 2023/24. Auf 70 Seiten, erstmals in digitaler Form, werden die wichtigsten Entwicklungen und Ereignisse des Jahres aus den Bereichen Sport, Fans, Infrastruktur, Finanzen, Organisation und Kommunikation zusammengefasst.

Sportliche Ereignisse

Die ADMIRAL Bundesliga bot mit dem engsten Titelrennen seit 13 Jahren eine außergewöhnliche Spannung. Der SK Puntigamer Sturm Graz sicherte sich den Meistertitel, während der Grazer AK 1902 als Aufsteiger aus der ADMIRAL 2. Liga triumphierte. Im UNIQA ÖFB-Cup gewann Sturm Graz das Finale gegen Rapid und holte das Double. Auch international waren die Grazer erfolgreich und erreichten das Achtelfinale der UEFA Conference League.

Entwicklung der Zuschauerzahlen

Die Bundesliga erzielte in der Jubiläumssaison den dritthöchsten Zuschauerschnitt ihrer Geschichte mit durchschnittlich 8.113 Besuchern pro Spiel. Fünf Klubs konnten erstmals mehr als 12.000 Fans pro Spiel anziehen. In der ADMIRAL 2. Liga führte der GAK mit durchschnittlich 5.701 Zuschauern pro Heimspiel die Zuschauerstatistik an.

Verbesserungen in der Infrastruktur

Die Eröffnung des Hofmann Personal-Stadions des FC Blau Weiß Linz war ein Höhepunkt in der Infrastrukturentwicklung der Liga. Insgesamt wurden 44 Projekte von Klubs mit über 1,1 Millionen Euro aus dem Sicherheits- und Infrastrukturtopf gefördert.

Finanzielle Ergebnisse

Die Österreichische Fußball-Bundesliga und ihre Tochtergesellschaft BLM Marketing und Event GmbH verzeichneten erneut ein positives Jahresergebnis. Der Bericht enthält auch die Finanzkennzahlen der Klubs aus der ADMIRAL Bundesliga und ADMIRAL 2. Liga.

Organisatorische Maßnahmen

Die Organisation der Meisterschaft stand im Mittelpunkt der Arbeit der Bundesliga. Der 12. Lehrgang des Bundesliga-Campus wurde erfolgreich abgeschlossen, um Fachkräfte für modernes Fußballmanagement auszubilden.

Kommunikationsstrategie

Die Liga setzte auf eine breit angelegte Kommunikationsstrategie, um Zielgruppen über verschiedene Kanäle zu erreichen. Die Jubiläumssaison wurde durch spezielle Maßnahmen hervorgehoben, die Fans und die Geschichte der Liga in den Fokus rückten. Ein Nachhaltigkeitsreporting wurde entwickelt, um künftige Aktivitäten der Klubs zu bündeln und zu fördern.

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer fasst zusammen:
„Diese 50. Bundesliga-Saison war dem Jubiläum mehr als nur würdig. Wir haben eine der spannendsten und emotionalsten Meisterentscheidungen der Bundesliga-Geschichte miterlebt und können uns über den dritthöchsten Zuschauerwert in der Geschichte freuen. Zudem wurde und wird weiterhin viel in die Infrastruktur investiert. Mit zielgerichteter Kommunikation, guter Ausbildung und koordinierten Maßnahmen in den Bereichen Fangewinnung und Nachhaltigkeit arbeiten wir gemeinsam mit den Klubs täglich daran, die Erfolgsgeschichte der Bundesliga auch in den kommenden 50 Jahren weiterzuschreiben.“

Oberösterreich wird im Jänner 2025 Gastgeber des ersten Wintersportangebots für die über 140.000 Mitglieder von Eintracht Frankfurt, einem der größten Sportvereine der Welt. Im Rahmen eines verlängerten Wochenendes können die Mitglieder die Urlaubsregion Pyhrn-Priel und das Weltcup-Skigebiet Hinterstoder entdecken. Dieses Angebot markiert den Einstieg des Traditionsvereins in den Bereich Skisportreisen und testet das Interesse innerhalb der Mitgliedschaft, um künftig möglicherweise das umfangreiche Sportangebot, das bereits mehr als 50 Sportarten umfasst, zu erweitern.

Die Fußball-Profis von Eintracht Frankfurt haben Oberösterreich bereits mehrfach als Trainingslager für ihre Sommercamps genutzt und sich dabei in der Region rund um das Nationalpark-Resort Dilly sehr wohlgefühlt. Mit diesem neuen Wintersportangebot wird die erfolgreiche Verbindung von Sport und Tourismus weiter gestärkt. „Der Testlauf für Wintersportangebote eröffnet den Zugang zu einer großen, sportbegeisterten Zielgruppe auf einem der wichtigsten Quellmärkte und schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, so die Verantwortlichen von Oberösterreich Tourismus.

Eintracht Frankfurt: Ein globaler Sportverein

Eintracht Frankfurt gehört mit seinen rund 140.000 Mitgliedern und mehr als 20 Abteilungen zu den weltweit größten Mehrspartensportvereinen. Neben der professionellen Fußballmannschaft umfasst das Portfolio auch zahlreiche Wintersportarten wie Bob, Eishockey, Curling und Eisstockschießen. Mit dem neuen Angebot in Hinterstoder wird nun auch der Skisport ins Reiseangebot des Vereins integriert.

Ein starkes Beispiel für Sport und Tourismus

Das neue Angebot zeigt, wie durch innovative Zusammenarbeit von Oberösterreich Tourismus, der Urlaubsregion Pyhrn-Priel und regionalen Betrieben eine neue Zielgruppe angesprochen werden kann. Für Oberösterreich bietet sich so die Möglichkeit, seine Winterdestinationen einem breiten Publikum aus Deutschland näherzubringen und das Image als vielseitiges Urlaubsland weiter zu stärken. Mitglieder von Eintracht Frankfurt dürfen sich auf ein unvergleichliches Wintersport-Erlebnis in einer der schönsten Regionen Oberösterreichs freuen.

Die Winterpotentialstudie 2024/2025, durchgeführt vom NIT im Auftrag der Österreich Werbung, liefert spannende Einblicke in die Urlaubspläne und Wünsche der Gäste aus zehn der wichtigsten europäischen Märkte. Die Ergebnisse stimmen optimistisch: Zeit, Geld und Lust für Winterurlaub sind vorhanden, und die Startbedingungen für den Wintersporturlaub in Österreich könnten kaum besser sein.

Die Studie zeigt, dass sich die persönliche wirtschaftliche Lage der Befragten im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessert hat. Während die wahrgenommene Inflationsbelastung zurückgegangen ist, haben auch die Sparabsichten nachgelassen. Falls überhaupt gespart wird, dann eher bei Nebenausgaben, jedoch nicht bei zentralen Punkten wie Unterkunft oder Reiseziel. Das bedeutet, dass die Basis für einen erfolgreichen Wintertourismus in Österreich gefestigt ist.

Für die Wintersaison 2024/2025 planen insgesamt 17 Millionen Personen aus den befragten Ländern einen Urlaub in Österreich. Zum Vergleich: Im vergangenen Winter 2023/2024 wurden 16,3 Millionen Ankünfte aus diesen Märkten verzeichnet. Bleiben die Reisepläne stabil, könnte Österreich in der kommenden Saison erneut mit steigenden Ankunftszahlen rechnen.

Insgesamt zeigen die Studienergebnisse eine positive Entwicklung. Die Vorzeichen für die Wintersaison 2024/2025 stehen gut, sowohl wirtschaftlich als auch in Bezug auf die Reisefreude der Gäste. Österreichs Wintersportorte können sich auf eine erfolgreiche Saison einstellen, die eine starke Nachfrage und stabile Besucherzahlen verspricht.

Oberösterreich überzeugt auch 2024 mit einer Vielzahl an ausgezeichneten Betrieben, die durch Innovation, Qualität und Vielfalt beeindrucken. Ob als Hochzeitslocation, Wellnessoase oder Gourmetadresse – die Betriebe des Landes setzen Maßstäbe.

Die Villa Bergzauber in Roßleithen wurde europaweit mit dem Silver Award 2024 als herausragende historische Hochzeitslocation ausgezeichnet und erreichte zusätzlich den dritten Platz beim WOW-Location-Award für Österreich. Im Oberösterreich-Ranking belegt sie sogar den ersten Platz. Ein weiterer Höhepunkt ist das Freigold in Freistadt, das mit dem erstmals vergebenen Michelin Key zu einem der besten Hotels Österreichs gekürt wurde. Mit gläsernem Sky-Pool und regionaler Küche kombiniert das Freigold modernes Design mit einzigartigen Spa-Erlebnissen.

Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Das Genießerhotel Bergergut wurde als Change Maker Hotel ausgezeichnet, während das Hotel Aviva beim Energy Globe Oberösterreich für innovative Umweltmaßnahmen prämiert wurde. Auch die Campingplätze der Region glänzen: Der Camping Au an der Donau wurde bester Platz für Radfahrer, und das Camp MondSeeLand sicherte sich europaweit den vierten Platz.

Kulinarisch überzeugt Oberösterreich ebenfalls. Die Post am See in Traunkirchen setzt mit ihrer „Soulkitchen“ neue Akzente, während die Bar der Belétage als „Neueröffnung des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Der Brenner Hans Reisetbauer feiert nicht nur sein 30-jähriges Jubiläum, sondern wurde auch international als „Brenner des Jahres“ gewürdigt.

Wellnesshotels wie das Hotel Guglwald, die Geinberg5 Private Spa Villas und das Somamed Home of Ayurveda gehören laut Relax Guide 2025 zu den besten im Land. Auch in der Architektur setzt Oberösterreich Maßstäbe: Das Trattnachtaler Weinhaus erhielt den Urlaub am Bauernhof-Innovationspreis für die gelungene Kombination aus Tradition und Modernität.

Oberösterreich zeigt mit diesen Auszeichnungen eindrucksvoll, wie sehr Qualität, Innovation und regionale Besonderheiten geschätzt werden. Die ausgezeichneten Betriebe sind ein Beweis für die Vielfalt und Exzellenz, die Gäste aus aller Welt nach Oberösterreich zieht.

Der Sommer 2024 brachte für Tirols Tourismus solide Ergebnisse, trotz herausfordernder Rahmenbedingungen wie durchwachsenem Wetter und gestiegenen Betriebskosten. Mit 20,3 Millionen Übernachtungen verzeichnete die Saison ein leichtes Minus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Gästeankünfte um 0,3 Prozent auf 5,7 Millionen, während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 3,6 Tagen stabil blieb. „Wir hatten im Vorjahr eine starke Nachfrage und das beste Sommerergebnis seit 1992. Daher sind wir zufrieden, diese sehr gute Bilanz in diesem Sommer annähernd halten zu können“, betont Tourismuslandesrat Mario Gerber.

Wirtschaftlich zeigt sich die Saison ebenso stabil. Eine erste Berechnung ergab eine Wertschöpfung von 2,4 Milliarden Euro – inflationsbereinigt ein minimaler Rückgang von 0,1 Prozent. Laut Gerber sind diese Zahlen ein Zeichen für die Stärke und Bedeutung des Tiroler Tourismus: „Die Branche trägt maßgeblich zu Wohlstand und Lebensqualität in unserem Land bei.“

Kurzfristige Buchungen als Herausforderung

Spartenobmann Alois Rainer von der Wirtschaftskammer Tirol beschreibt die zunehmende Kurzfristigkeit bei Buchungen und Stornierungen als eine der größten Herausforderungen für Betriebe: „Gäste entscheiden wetterabhängig und buchen an mehreren Orten gleichzeitig. Das erschwert die Planung enorm.“ Hinzu kommen steigende Betriebskosten, die nicht immer vollständig an die Gäste weitergegeben werden können. Dennoch blickt Rainer optimistisch in die Zukunft: „Die Nachfrage zeigt, dass Tirol weiterhin eine der gefragtesten Urlaubsdestinationen bleibt.“

Zuversicht für die Wintersaison

Für die kommende Wintersaison, die am 1. November startet, sind die Erwartungen hoch. 76 Prozent der Betriebe berichten von einer gleich guten oder besseren Buchungslage im Vergleich zum Vorjahr. Besonders bei deutschen Gästen bleibt Tirol ein beliebtes Reiseziel. „Weihnachten und Neujahr sind schon jetzt am besten gebucht. Für den Februar sehen wir noch etwas Luft nach oben“, erklärt Seiler. Auch wirtschaftlich sind die Aussichten positiv: 57 Prozent der Betriebe erwarten stabile Umsätze, 25 Prozent rechnen mit einem Plus.

Starker Fokus auf Nachhaltigkeit

Die Gäste schätzen Tirol nicht nur für seine Landschaft und Infrastruktur, sondern zunehmend für nachhaltige Angebote. In einer Analyse von 30.000 Gästebewertungen auf Onlineplattformen wurden 92 Prozent der Meinungen zur Nachhaltigkeit positiv bewertet. Besonders regionale Produkte und Angebote finden großen Anklang, was die Position Tirols als Vorreiter für nachhaltigen Tourismus weiter stärkt.

Mit einer gezielten Werbekampagne, die acht europäische Märkte umfasst, und Investitionen von 7,3 Millionen Euro bereitet sich Tirol auf eine erfolgreiche Wintersaison vor. „Wir sind überzeugt, dass Tirol auch im Winter 2024/25 eine der Top-Destinationen in Europa bleibt“, fasst Mario Gerber zusammen.

Der steirische Tourismus blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Mit 13,87 Millionen Nächtigungen wurde ein neuer Höchststand erreicht und das bisherige Rekordergebnis aus dem Vorjahr übertroffen. Auch die Gästezahlen im Sommer 2024 verzeichneten ein deutliches Wachstum und bestätigen die Attraktivität der Steiermark als Reisedestination.

Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl zeigt sich begeistert: „Der steirische Tourismus konnte seine Erfolgsgeschichte eindrucksvoll fortsetzen. Sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Nächtigungszahlen konnten wir neue Rekordmarken verzeichnen. Besonders erfreulich ist, dass die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei drei Nächten pro Gast liegt. Das Grüne Herz schlägt also kräftiger denn je.“

Auch der Sommer 2024 setzte mit 7,95 Millionen Nächtigungen neue Maßstäbe. Die erfolgreiche Saison wurde durch zahlreiche Veranstaltungen, wie den Grand Prix in Spielberg und die Airpower, sowie durch eine günstige Wetterlage begünstigt. „Ein Rekordwinter und ein eventreicher, erfolgreicher Sommer bescherten der Steiermark ein Rekordergebnis für 2024“, betont Michael Feiertag, Geschäftsführer der Steirischen Tourismus und Standortmarketing GmbH. Mit einem Pop-up-Store in der Grazer Innenstadt soll in der Adventzeit die Vorfreude auf einen Urlaub in der Steiermark weiter gesteigert werden.

Das Wachstum bei den internationalen Gästen trug wesentlich zu den Erfolgen bei. Besonders Gäste aus Deutschland, Ungarn und Tschechien sorgten für steigende Ankünfte und Nächtigungen. Auch die Erlebnisregionen der Steiermark konnten von dieser Dynamik profitieren. Während Schladming-Dachstein mit 3,91 Millionen Nächtigungen weiterhin Spitzenreiter bleibt, verzeichnete die Region Graz mit einem Zuwachs von 5,9 Prozent den stärksten Anstieg. Gleichzeitig erfreuen sich Ferienwohnungen und Campingplätze wachsender Beliebtheit, was auf die steigende Nachfrage nach flexiblen und naturnahen Urlaubsformen hinweist.

Die Steiermark hat es geschafft, ihre Vielfalt und Attraktivität erneut unter Beweis zu stellen. Mit einem starken Fokus auf Veranstaltungen, einer hohen Servicequalität und einem klaren Blick auf internationale Märkte bietet sie Gästen aus dem In- und Ausland ein unvergleichliches Urlaubserlebnis.

Die Kulturkampagne „Alle, Alle! Kultur.“ des Oberösterreich Tourismus schreibt Erfolgsgeschichte: Mit dem Gewinn des renommierten „Goldenen Delphins“ bei den Cannes Corporate Media & TV Awards setzt die Kampagne ein starkes internationales Zeichen. Unter mehr als 800 Einreichungen aus 46 Ländern wurde der Videoclip als bester Tourismusfilm ausgezeichnet. „Diese Kampagne ist ein großartiges Beispiel für eine gelungene branchenübergreifende Zusammenarbeit“, betont Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus. „Mit Kreativität, Leidenschaft und einem Blick über den eigenen Tellerrand haben wir nicht nur eine mehrfach prämierte Kampagne geschaffen, sondern auch den Grundstein für künftige Kooperationen gelegt.“

Auch national sorgt „Alle, Alle! Kultur.“ für Begeisterung. Beim CAESAR Werbepreis 2024 konnte die Kampagne gleich zweimal Gold gewinnen: für herausragende Werbeleistungen über alle Kategorien hinweg und für die beeindruckende Inszenierung des OÖ Tourismustages 2023.

Ein starkes Signal für das „Superkulturjahr“ 2024

Die Kampagne ist ein Herzstück des „Superkulturjahres“ 2024, das den 200. Geburtstag von Anton Bruckner und Bad Ischl Salzkammergut als Kulturhauptstadt Europas feiert. Die Umsetzung, die in enger Zusammenarbeit von Kulturinstitutionen, Tourismus und den Agenturen FORAFILM und tochter entstand, zeigt die Stärke einer erfolgreichen Allianz zwischen Kultur und Tourismus.

Mit über drei Millionen Video-Views und 20.000 Stunden Wiedergabezeit hat die Kampagne bereits ein beeindruckendes Publikum erreicht. Der Film bringt 22 Kulturschaffende zusammen, darunter Stars wie Parov Stelar, Philipp Hochmair, die St. Florianer Sängerknaben, das Bruckner Orchester Linz und TikTok-Star Fazlija, die gemeinsam die kulturelle Vielfalt Oberösterreichs präsentieren.

Ein Vorbild für branchenübergreifende Zusammenarbeit

„In einer Allianz aus Kultur und Tourismus wurde eine aufmerksamkeitsstarke und international prämierte Kampagne geschaffen“, erklärt Winkelhofer. „Ich bedanke mich bei allen, die mit ihren kreativen Impulsen an diesem einzigartigen Erfolg mitgearbeitet haben.“ Der Erfolg der Kampagne zeigt, wie kreativ und wirkungsvoll Kultur und Tourismus miteinander harmonieren können.

Mit diesen Erfolgen und einer klaren Vision für die Zukunft positioniert sich Oberösterreich nicht nur als kulturelles Zentrum, sondern auch als Vorreiter für innovative und nachhaltige Kampagnen, die weit über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit schaffen.

Am 18. November 2024 fand der diesjährige Kärntner Tourismustag im Casineum in Velden am Wörthersee statt. Über 450 Touristiker:innen aus ganz Kärnten folgten der Einladung zu diesem bedeutenden Branchenevent, das von Land Kärnten, der Wirtschaftskammer Kärnten und der Kärnten Werbung organisiert wurde. Unter dem Motto „Die Macht der Emotionen“ drehte sich alles um die zukünftige Positionierung Kärntens als Top-Urlaubsdestination und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen.

Mutige Reformen für die Zukunft

Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig eröffnete den Tourismustag mit einem klaren Bekenntnis zur Weiterentwicklung Kärntens als führendes Tourismusland. Er betonte, dass sich das Verhalten der Gäste und ihre Ansprüche stark verändert haben:

„Kärnten ist ein erfolgreiches Tourismusland mit herausragenden Betrieben und einem einzigartigen Gästeerlebnis. Doch das Gästeverhalten und die Ansprüche der Urlauber an die Destinationen verändern sich. Umso mehr ist es die richtige Zeit, einen mutigen Reformkurs einzuschlagen. Wir setzen deshalb heute gemeinsam den Startschuss für eine umfassende Aufgaben- und Strukturreform, mit der wir an allen Stellschrauben drehen, um für die Destinationen mehr Strahlkraft und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.“

Auch Josef Petritsch, Obmann der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Der Tourismustag bietet uns immer die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Wir sind gerade dabei, eine große Reform mit dem Land Kärnten umzusetzen. Nur so garantieren wir, dass Kärnten auch in Zukunft eine Destination mit hoher Begehrlichkeit ist.“

Strategische Schwerpunkte für 2025

Ein spannender Ausblick auf die kommenden Jahre wurde von Klaus Ehrenbrandtner, dem Geschäftsführer der Kärnten Werbung, präsentiert. Mit neuen Impulsen soll Kärnten als Urlaubsregion gestärkt werden. Dazu zählen der „Kärntner Radfrühling“ als Highlight in der Vorsaison, die Einführung einer fünftägigen Genussrad-Veranstaltung an Kärntner Seen sowie die verstärkte Internationalisierung – unter anderem mit einem Markteintritt in den USA.

Ein weiterer Fokus liegt auf der klimafreundlichen Mobilität: Mit der Eröffnung der Koralmbahn Ende 2025 sollen gemeinsame Projekte mit dem steirischen Tourismus entstehen, und neue, umweltfreundliche Wanderrouten werden entwickelt. Zudem beeindruckte die Vorstellung einer neuen multimedialen Inszenierung der Kärntner Seen mithilfe von 360-Grad-Drohnenbildern. Ehrenbrandtner betonte dabei die Wichtigkeit einer klaren, einheitlichen Tourismusbotschaft, um Kärnten erfolgreich zu positionieren.

Inspiration und innovative Ansätze

Der Vormittag des Tourismustags bot den Teilnehmenden inspirierende Vorträge und spannende Einblicke. Storytelling-Experte Markus Gull erinnerte daran: „Nie kommunizieren, was es ist, sondern was es für den Gast tut.“ Eliot Mannoia, Digital Psychologist, betonte, dass sich das Suchverhalten der Menschen verändert: „Heute googeln wir nicht mehr, wir GPTen.“ Spannende Impulse zur Erlebnisgestaltung lieferte Peter Zöch, der die Bedeutung von Architektur für ein gelungenes Urlaubserlebnis hervorhob.

Auch der anschließende Bühnentalk bot wertvolle Erkenntnisse: Gemeinsam mit Moderatorin Martina Klementin diskutierten Markus Gull, Eliot Mannoia, Gerhild Hartweger (Landgut Moserhof) und Hermann Grundnig (Resort Brandlalm) darüber, wie Geschichten das Urlaubserlebnis emotional aufladen und wie innovative Technologien, wie Künstliche Intelligenz, Gastgeber bei der Nachbearbeitung unterstützen können.

Die Kraft der Resilienz

Ein besonderes Highlight des Tages war die emotionale Keynote von Miriam Höller. Die ehemalige Stuntfrau beeindruckte das Publikum mit ihrer Lebensgeschichte und zeigte, wie es gelingt, trotz Herausforderungen positiv zu bleiben und an Rückschlägen zu wachsen. Die berührende Rede wurde vom Publikum mit Standing Ovations gewürdigt.

Marktplatz Tourismus: Vernetzung und Innovation

Am „Marktplatz Tourismus“ hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und neue Technologien direkt zu erleben. Von Virtual- und Mixed Reality-Anwendungen bis zu digitalen Erlebniswelten der Kärntner Seen – Innovationen waren zum Greifen nah. Auch kulinarische Höhepunkte kamen nicht zu kurz: Slow Food-Kostproben von Schloss Leifling und regionalen Produzenten sowie die hohe Qualität der Kärntner Weine begeisterten die Gäste. Für stimmungsvolle musikalische Momente sorgten Simon Stadler und Edgar Unterkirchner, die mit Liedern von Udo Jürgens die Macht der Emotionen perfekt in Szene setzten.

Trotz Herausforderungen wie Unwetter im September und der Fußball-Europameisterschaft im Frühsommer zeigt die Sommersaison 2024 in Tirol ein ausgeglichenes Ergebnis. Mit 6,4 Millionen Gästeankünften konnte ein Plus von 1,4 Prozent erzielt werden, während die Nächtigungen leicht auf 22,7 Millionen zurückgingen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank marginal auf 3,5 Tage, was die insgesamt stabile Entwicklung jedoch nicht beeinträchtigt. „Angesichts der Herausforderungen im heurigen Sommer stimmt es mich positiv, dass Tirols Tourismus die Saison mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen hat“, resümiert Tourismuslandesrat Mario Gerber. „Das bedeutet, dass die Attraktivität eines Urlaubs in unserem Land auch in volatilen Zeiten hoch ist.“

Die Wertschöpfung für den Sommer 2024 wird auf 2,4 Milliarden Euro geschätzt. Inflationsbereinigt entspricht das einem minimalen Rückgang von 0,1 Prozent, was laut Gerber ein starkes Signal für die wirtschaftliche Stabilität des Landes ist: „Die Sommersaison unterstreicht einmal mehr, dass der Tourismus maßgeblich zur wirtschaftlichen Stabilität des Landes beiträgt – insbesondere in den Tiroler Tälern.“

Rückgänge auf Nahmärkten, Wachstum bei Fernmärkten

Die Nahmärkte Deutschland, Österreich, Niederlande und Schweiz machen weiterhin 81 Prozent der Nächtigungen aus, verzeichneten jedoch leichte Rückgänge. So gingen die Nächtigungen deutscher Gäste um 0,4 Prozent zurück, während österreichische Gäste ein Minus von 1,9 Prozent und niederländische Gäste ein Minus von 1,8 Prozent aufwiesen. Positiv entwickelten sich hingegen die Fernmärkte: Nächtigungen aus den USA stiegen um 11 Prozent, aus China um beeindruckende 119 Prozent. Auch tschechische Gäste zeigten ein starkes Plus von 10 Prozent.

Karin Seiler, Geschäftsführerin der Tirol Werbung, betont: „Aufgrund ihrer maßgeblichen Bedeutung stehen die vier Kernmärkte weiterhin im Fokus unserer Aktivitäten. Gleichzeitig legen wir einen Schwerpunkt auf die Stärkung der Randzeiten, um saisonale Spitzen zu glätten und Gästeströme zu entzerren. Weniger Saisonalität bedeutet auch mehr ganzjährige und damit attraktivere Arbeitsplätze.“

Positives Tourismusjahr 2023/24

Mit dem Abschluss der Sommersaison ging auch das Tourismusjahr 2023/24 zu Ende, das positiv bilanziert werden kann. Die Nächtigungen stiegen um 0,5 Prozent auf 48,8 Millionen, während die Gästeankünfte um 2,5 Prozent auf 12,4 Millionen wuchsen. Der Sommer 2024 trug dabei mit 6,4 Millionen Ankünften mehr zum Gesamtergebnis bei als der Winter 2023/24 mit 6,0 Millionen Ankünften. Allerdings zeigte sich bei den Übernachtungen ein anderes Bild: Mit 26,0 Millionen Nächtigungen lag der Winter vor dem Sommer mit 22,7 Millionen Nächtigungen.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag über das gesamte Jahr betrachtet bei 3,9 Tagen, leicht unter dem Vorjahreswert von 4,0 Tagen. „Wir entwickeln uns konsequent in Richtung Ganzjahrestourismus“, betont Seiler. „Das schafft nicht nur Stabilität, sondern auch neue Chancen für eine nachhaltige Entwicklung des Tiroler Tourismus.“

Die Ergebnisse bestätigen die Attraktivität Tirols als Urlaubsland und zeigen, dass die Region auch in schwierigen Zeiten ihre Anziehungskraft bewahren kann. Mit gezielten Maßnahmen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Ganzjahrestourismus bleibt Tirol eine der führenden Destinationen in Europa.