Zwölf junge österreichische Fußballerinnen starten ab Sommer 2026 in der ÖFB Frauen-Akademie

ÖFB Frauen-Akademie - Credits: ÖFB / Adina-Hamidovic

Ab Sommer 2026 starten zwölf junge Fußballerinnen in der ÖFB Frauen-Akademie und treten damit in die Fußstapfen ihrer berühmten Vorgängerinnen wie Katharina Naschenweng, Manuela Zinsberger und Co.

Aufgenommen wurden die jungen österreichischen Fußball-Talente nach einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren im Jänner 2026.

Bei der Vertragsunterzeichnung der jungen Talente im Rahmen eines Kurzlehrganges in St. Pölten fanden neben einem Ernährungsworkshop mit Ernährungsberaterin Katrin Gattinger auch erste athletische und fußballerische Einheiten sowie eine sportpsychologische Testung statt.

Die zwölf Nachwuchstalente sind Anna Friederike Egger und Mia Petschnig (Kärnten), Greta Fankhauser und Johanna Gwiggner (Tirol), Elisa Hafner, Viola Häusler, Viviane Häusler, Elli Heinzle, Mia Stöffler und Emma Vanic (Steiermark) sowie Novalie Pitgursky und Maxima Weiss aus Niederösterreich.

Lisa Ehold (Gesamtleiterin der ÖFB Frauen-Akademie): „Wir freuen uns sehr, dass wir die Spielerinnen nun erstmals seit der offiziellen Zusage wieder bei uns haben. Die beiden Kurzlehrgänge jetzt und im Juni sind erfahrungsgemäß wichtige Schritte vor dem Akademiestart im Sommer. Wir möchten nicht nur als Gruppe zusammenwachsen, sondern den Spielerinnen auch schon erste Inputs in unterschiedlichen Bereichen mitgeben, die sie auf den Akademiealltag vorbereiten sollen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gut gelingen wird und freue mich auf die Arbeit mit den Mädels.“

Bogdan Frisu (Sportlicher Leiter der Akademie): „Die Vorfreude auf das erste Zusammentreffen im Jahr 2026 war groß. Wir haben versucht den Spielerinnen erste präventive und regenerative Inputs aus dem Athletikbereich mitzugeben. Alle Spielerinnen wurden aufgrund einer besonderen Superkraft bei uns aufgenommen. Unser Ziel ist es, die Mädels zu „dynamischen, mutigen Kickerinnen“ auf internationalem Niveau, zu entwickeln. Die Trainingszeit auf dem Platz dient einerseits zum Ermutigen ihrer besonderen Fähigkeiten, andererseits auch dazu das AKA-Team, den Staff und unsere Philosophie näher kennenzulernen.“

Über die ÖFB Frauen-Akademie

Die ÖFB Frauen-Akademie startete im Schuljahr 2011/12 – zunächst noch unter dem Namen „Nationales Zentrum für Frauenfußball“.

Der Standort in St. Pölten entwickelte sich schnell zur zentralen Anlaufstelle für die fußballspezifische Ausbildung von jungen Mädchen. Nach über einem Jahrzehnt konsequenter Arbeit konnten schnell die ersten Erfolge verzeichnet werden und der österreichische Frauenfußball an die europäische Spitze aufschließen.

Mittlerweile haben über 100 Spielerinnen die fußballerische und schulische Ausbildung in St. Pölten erfolgreich abgeschlossen, darunter viele heutige A-Nationalteamspielerinnen wie Nicole Billa (VfB Stuttgart), Marina Georgieva (Union Berlin), Katharina Naschenweng (FC Bayern München), Laura Wienroither (Manchester City) oder Team-Torfrau Manuela Zinsberger (FC Arsenal London).