Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle – Opening Acts, Interval Acts, Auri und Rahmenprogramm zum 70. Jubiläum

ORF Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz, ESC Executive-Producer-Michael Kroen, Maskottchen Auri, Dorothee Freiberger, Angelika Moeser - Credits: ORF / Thomas-Ramstorfer

Beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien steht zum 70-jährigen Jubiläum nicht nur der Wettbewerb selbst im Mittelpunkt. Denn an den drei Showabenden – den beiden Semifinals und dem Grand Final – setzt der ESC auch auf ein umfangreiches Showkonzept mit spektakulären Opening Acts, prominent besetzten Interval Acts, wiederkehrenden Unterhaltungselementen, dem offiziellen ORF-Maskottchen Auri sowie einem begleitenden Rahmenprogramm im ORF RadioKulturhaus.

Und mit dem offiziellen ESC-Kochbuch „Von A wie Albanien bis Z wie Zypern: Die besten Kochrezepte aus 35 Nationen im offiziellen Kochbuch des Eurovision Song Contest“ ergänzen auch kulinarische Genüsse die musikalische Speisekarte.

Interimistische ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher: „Ich freue mich sehr darüber, dass die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest kurz vor dem Einzug in die Wiener Stadthalle absolut im Zeitplan liegen und wir nun auch unsere Show-Elemente präsentieren konnten. Ich bin überzeugt davon, dass wir neun außergewöhnliche Shows – davon drei TV-Live-Shows – auf die Bühne bringen werden und dem 70. Jubiläum des größten TV-Unterhaltungsevents der Welt damit mehr als gerecht werden können.“

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „Es ist wunderschön zu sehen, wie aus ersten Ideen und kreativen Brainstormings nun konkrete Showelemente für den Eurovision Song Contest in Wien entstehen und alles Schritt für Schritt Gestalt annimmt. Ich freue mich auf ein großes Fest zum 70-jährigen Jubiläum das ganz unter dem Motto ‚The Big Show‘ steht. Ich verspreche ein großes Fest für Österreich, Europa und die ganze Welt.“

ESC-Executive Producer Michael Krön: „Beim Head-of-Delegation-Meeting haben wir zum Beginn dieser Woche allen teilnehmenden Nationen den aktuellen Vorbereitungsstand präsentiert. Es freut mich, dass wir sehr viele zufriedene Gesichter im Raum hatten und unsere Pläne sehr gut angekommen sind. Das gilt auch für unser neues Maskottchen Auri, das die Herzlichkeit und Offenheit des ESC nach Wien und in die Welt hinaustragen wird.“

ESC 2026: Drei Showabende, 35 Acts und „The Big Show!“

Beim Eurovision Song Contest 2026 treten 35 Künstler:innen gegeneinander an. Gesungen wird an insgesamt drei Abenden – in zwei Semifinals und im Grand Final – um die begehrte Glas-Trophäe. Doch die Veranstaltung versteht sich nicht nur als Wettbewerb zwischen Songs aus verschiedenen Ländern, sondern auch als große Fernsehshow mit aufwendig produzierten Eröffnungen und abwechslungsreichen Pausennummern.

Alles steht unter dem Motto „The Big Show!“ – Österreich, die Welt und 70 Jahre Eurovision Song Contest. Die Jubiläumsfeierlichkeiten nehmen damit 2026 einen besonders prominenten Platz ein.

Erstes Semifinale: „70 Years of Love“ und „L’amour est bleu“

Das erste Semifinale startet mit dem Opening Act „70 Years of Love“, einer filmischen Zeitreise durch sieben Jahrzehnte Eurovision-Geschichte. Erzählt wird dabei das Leben eines Paares vor dem Hintergrund der größten Live-Musikshow der Welt.

Im Anschluss eröffnet ein 70-köpfiger Chor die Show mit einer Hommage an den ESC-Klassiker „L’amour est bleu“, der 1967 in der Wiener Hofburg beim Wettbewerb vertreten war.

Interval Act „Kangaroo“: Austria trifft Australia

Auch der Interval Act des ersten Semifinals setzt auf Humor. Victoria Swarovski und Michael Ostrowski zeigen im Act „Kangaroo“, wie sich Witz und Glamour auf der ESC-Bühne verbinden lassen. Gemeinsam mit dem „Milkshake Man“ Go-Jo, dem australischen Teilnehmer des Vorjahres, bringen sie die Frage auf die Bühne, wie man Austria und Australia eigentlich voneinander unterscheidet.

In einem bewusst nicht ganz ernst gemeinten Musical Act erhalten sie dabei zusätzlich Unterstützung von einem Känguru, das eine ausgesprochen undurchsichtige Rolle spielt.

Zweites Semifinale: Selbstironie, „Wasted Love“ und ein neuer Song von JJ

Das zweite Semifinale eröffnet das Moderationsduo ebenfalls gemeinsam. Diesmal steht eine selbstironische Performance des Siegerlieds von 2025 im Mittelpunkt: „Wasted Love“ von JJ.

Dabei geht allerdings einiges schief – und nicht nur musikalisch. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es alles andere als einfach ist, aus einem Bootswrack zu klettern und danach auch noch zu moderieren. Für das Moderationsteam ist aber selbstverständlich auch das zu schaffen.

Im späteren Interval Act des zweiten Semifinals präsentiert JJ außerdem einen neuen Song.

Grand Final in Wien: große Jubiläumsshow in der Wiener Stadthalle

Im Grand Final rückt das 70-jährige Jubiläum des Eurovision Song Contest noch stärker in den Fokus. Eine besondere Rolle übernimmt dabei das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das zahlreiche musikalische Beiträge für die Show eingespielt hat und auch im Finale auf der Bühne zu sehen sein wird.

Der spektakuläre Opening Act des Finales erzählt die Reise des kleinen Papierboots, das ursprünglich Teil von JJs Siegerperformance im Vorjahr war. Nun findet es seinen Weg von der Schweiz über Rhein und Donau bis nach Wien.

In der Eröffnungsnummer „The Queen of the Night“ verbindet JJ seine außergewöhnliche Stimme mit Elementen aus der Welt Mozarts und seiner eigenen Musik. Gleichzeitig ziehen die 25 Finalistinnen und Finalisten in die Wiener Stadthalle ein. Begleitet wird die Nummer von mehr als 40 Tänzer:innen sowie Artistinnen und Artisten. Auch der Siegertitel des Vorjahres, „Wasted Love“, ist Teil der Inszenierung.

Voting-Pause im Grand Final: Verka Serduchka, Lordi, Parov Stelar und Cesár Sampson

Während der Voting-Pause folgen im Grand Final gleich drei hochkarätige Interval Acts. In „Celebration!“ präsentieren Eurovision-Allstars wie Verka Serduchka, Erika Vikman, Lordi und Il Volo legendäre Songs aus sieben Jahrzehnten Wettbewerbsgeschichte in neuen Versionen. Der Auftritt markiert den Höhepunkt der Jubiläumsparty zum 70. Geburtstag des Eurovision Song Contest.

Anschließend bringt Electroswing-Ikone Parov Stelar mit seinem charakteristischen Sound die Halle zum Tanzen und sorgt zugleich für eindrucksvolle Bilder. Den musikalischen Übergang zum Voting-Finale gestaltet Cesár Sampson mit einer Soul-Version von Billy Joels „Vienna“.

Wette im Finale, „Professor Eurovision“ und das „Eurovision Quiz“

Auch in der Moderation setzt das Grand Final auf zusätzliche Unterhaltung. Victoria Swarovski und Michael Ostrowski liefern sich eine Wette, wer es schafft, möglichst viele Titel früherer Eurovision-Siegersongs beiläufig in die Moderation einzubauen. Dabei könnte es rasch zum persönlichen „Waterloo“ kommen.

Zu den wiederkehrenden Showelementen gehört außerdem „Professor Eurovision“. Die Figur, die der Moderatorin Victoria Swarovski verblüffend ähnlich sieht, beantwortet in allen drei Shows ungewöhnliche Fragen rund um den Wettbewerb. Im „Eurovision Quiz“ wiederum testet Michael Ostrowski das Wissen von Kandidatinnen und Kandidaten mit überraschenden Ausschnitten aus 69 ESC-Shows.