Bruck an der Leitha
Überblick
Der Bezirk Bruck an der Leitha bildet den östlichsten Teil des niederösterreichischen Industrieviertels. Er reicht vom Wiener Stadtrand und dem Raum Schwechat über das Wiener Becken bis zur slowakischen und burgenländischen Grenze. Donau, Leitha, Hundsheimer Berge und Leithagebirge gliedern das Gebiet in unterschiedliche Landschaftsräume.
Auf ungefähr 703 Quadratkilometern leben rund 110.600 Menschen. Der Bezirk umfasst 33 Gemeinden. Verwaltungssitz ist Bruck an der Leitha, eine weitere Außenstelle befindet sich in Schwechat. Schwechat, Hainburg an der Donau, Himberg und Fischamend gehören neben Bruck zu den größeren Zentren.
Die Nähe zu Wien und Bratislava sowie der Flughafen Wien machen den Bezirk zu einem bedeutenden Verkehrs-, Logistik- und Wirtschaftsraum. Industrie und Energieversorgung sind besonders im Raum Schwechat vertreten. Ergänzt werden sie durch Gewerbe, Dienstleistungen, Landwirtschaft und Weinbau, unter anderem im Gebiet Carnuntum.
Freizeit und Kultur
Die Römerstadt Carnuntum in Petronell-Carnuntum und Bad Deutsch-Altenburg vermittelt mit rekonstruierten Gebäuden, Museum und archäologischen Funden die Geschichte der ehemaligen römischen Metropole. Das Heidentor ist eines der bekanntesten sichtbaren Bauwerke dieser Epoche.
Hainburg besitzt eine weitgehend erhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung. Oberhalb der Stadt eröffnet der Braunsberg den Blick über die Donau und in Richtung Bratislava. Teile der Donau-Auen und die Trockenrasen der Hundsheimer Berge schaffen Lebensräume mit sehr unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten.
In Rohrau befindet sich das Geburtshaus Joseph Haydns; Schloss Rohrau zeigt die Kunstsammlung der Familie Harrach. Radwege entlang von Donau und Leitha, Kellergassen, Weinfeste und Veranstaltungen in den Gemeinden verbinden Natur, regionale Geschichte und grenznahe Kulturlandschaft.
Grenzüberschreitende Wege und Bahnverbindungen beziehen dabei auch die benachbarten Regionen in der Slowakei und im Burgenland ein.
